RMX: Handel mit Schlachtschweine-Futures etwas belebter
HANNOVER (Dow Jones)--In der Wochenmitte belebte sich der Handel mit Schlachtschweine-Futures an der RMX in Hannover geringfügig. Größter Profiteur war der Maitermin (3. Woche), der bei den höchsten Umsätzen des Tages relativ deutliches Plus von 1,1 cts verzeichnete. Damit liegt er deutlich über dem aktuellen Kassamarktniveau. Im Laufe des Tages verstärkte sich nämlich am physischen Markt die einhellige Meinung über einen möglichen Preisanstieg.
Die Internet Schweinebörse schloss am Nachmittag mit einem Durchschnitt von 1,54 EUR/ kg SG um 2,0 cts höher als in der Vorwoche. Damit ist der Weg für eine Erhöhung des Vereinigungspreises am Freitag geebnet. Obwohl amtliche Schlachtzahlen nur geringfügig gesunkene Stückzahlen in der vorangegangenen Schlachtwoche ergaben, ist der Rohstoff Schwein so gut nachgefragt, als gebe es in nächster Zeit keine Feiertage.
Die Schlusskurse für die Schlachtschweine-Futures an der RMX lagen am Mittwoch bei 1,485 EUR/ kg SG (unverändert) für den Mai (1. Woche) und bei 1,530 EUR/ kg SG (plus 1,1 cts) für den Mai (3. Woche). Der Juni (1. Woche) lag bei 1,565 EUR/ kg SG (unverändert) und der Juni (3. Woche) bei 1,624 EUR/kg SG (minus 0,6 cts). Der Juli schloss mit 1,658 EUR/ kg SG (unverändert) und der August ging mit 1,660 EUR/ kg SG (plus 0,4 cts) aus dem Handel. Insgesamt wurden 24 Kontrakte gehandelt.
Der Kartoffelterminhandel an der RMX Hannover war am Mittwoch schon in Feiertagslaune und brachte wenig Umsätze. Am letzten Handelstag gab es für den Fronttermin bei den Speisekartoffeln keine Interessenten. Der Kontrakt ging leicht geschwächt aus dem Handel. Nach den kräftigen Zuwächsen der letzten Tage ließ der ferne 2009-Termin am Mittwoch deutlich nach. Bei den Veredlungskartoffeln konzentrierte sich das mäßige Interesse auf den April 2009.
Der physische Markt für gute Speisekartoffeln bleibt stabil. Manche Lieferung lässt sich in den Osten nach Russland absetzen. Der Import alterntiger Ware konzentriert sich bei stabilen Preisen auf Frankreich. Die frühen Veredlungskartoffeln werden in diesem Jahr lange auf sich warten lassen. In einigen Regionen hatte Frost die Entwicklung zurückgeworfen.
Der Industriekartoffel-Kontrakt für Juni 2008 schloss am Mittwoch, mit 10,50 EUR/dt (unverändert), der November 2008 mit 11,20 EUR/dt (unverändert) und der April 2009 mit 16,80 EUR/dt (minus 0,10 EUR). Die Speisekartoffeltermine schlossen bei 11,40 EUR/dt (minus 0,10 EUR) für den April 2008, der November 2008 mit 10,00 EUR/dt (unverändert) und der April 2009 mit 16,00 EUR/dt (minus 0,50 EUR). London Potatoes auf die Laufzeit April 2009 schlossen mit 21,90 EUR/dt (minus 0,60 EUR). Insgesamt wurden 35 Kartoffelkontrakte umgeschlagen.
DJG/wda/mil/30.4.2008
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