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Ackermanager - Gerste |
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| Allgemeines
Die Gerste (Hordeum vulgare) ist die Getreideart mit der größten ökologischen
Anpassungsfähigkeit. Sie wird von den Trockengebieten der Subtropen bis an
die Grenze des Ackerbaus in Nordeuropa angebaut. Ursprungsgebiet ist der Nahe Osten.
Hauptanbaugebiete sind Europa, Rußland und Nordafrika. Die genetische Variabilität
ist sehr groß. Es gibt Sommer- und Winterformen, bespelzte und freidreschende
Typen und zwei- und mehrzeilige Genotypen.
Wichtigste Verwertungsrichtung der Wintergerste ist die Fütterung.
Vor allem Schweinemäster schätzen sie sehr aufgrund ihrer Eignung zur Fütterung. |
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Zuchtziele
Neben dem Ertrag sind vor allem Resistenzen gegen pilzliche Erkrankungen von
Wichtigkeit. In Mitteleuropa steht die Mehltauresistenz im Vordergrund, daneben sind
Resistenz gegen Gelbrost und Gelbmosaikvirus bedeutend. Qualitätsanforderungen
unterscheiden sich je nach Nutzungsrichtung: Sommergerste ist meist zweizeilig und wird
als Braugerste verwendet, Wintergerste kann zwei- oder mehrzeilig sein und dient als
Futtergerste. Der Proteingehalt soll bei der Braugerste niedrig und bei der Futtergerste
hoch sein.
Zuchtmethodik
Gerste ist ein relativ strenger Selbstbefruchter. Die Erzeugung von Haploiden ist
einfacher als bei anderen Getreidearten. Gerste ist das klassische Objekt für
Mutationsauslösung. Kreuzung mit Wildarten sind relativ leicht durchführbar. |
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