Kühler nicht naßkalter Mai bringt guten Wein und viel Heu.

PflanzenPflanzenHome
TiereTiere
TechnikTechnik
FinanzenFinanzen

Top-Video

DSM Agro /
Dynatest (Streuertest)
Ansehen Videothek

Mein Wetter

Wettergrafik

Frankfurt

Max: 15°C
Min: 7°C
Regen: 1mm mehr…

Wetterlage:
Die Ausläufer von Tief Desiree über Polen sorgen im Süden noch für Regen, sonst bleibt es unter leichtem Hochdruckeinfluss meist freundlich und trocken.


Partner



kundslogo





Ackermanager - Raps/Ölfrüchte - Düngung

 
 

Allgemeine Düngeinformationen

=>Grundnährstoffversorgung
=>Spurenelementeversorgung
=>Blattdünger HydroPlus Micro Raps Zusammensetzung
=>pH-Wert und Kalkung
=>Gülledüngung (Herbst)
=>Stickstoffdüngung (Herbst)
=>Stickstoffdüngung (Frühjahr)
=>Aufteilung der mineralischen N-Düngung in kg N/ha
=>Schwefeldüngung



Grundnährstoffversorgung:
Düngungsmaßnahmen dienen im Herbst in erster Linie der Sicherung der Bestandesentwicklung. Kalium, Phosphat und Magnesium können auf sorbtionsstarken (schweren) Böden schon im Herbst gegeben werden. Auf stark durchlässigen Böden sollte min. 50% der Menge erst im zeitigen Frühjahr gedüngt werden. Die Tabelle zeigt den Bedarf an Grundnährstoffen zur Versorgung von Winterraps in kg/ha. Die Grundnährstoffdüngung mit P und K im Herbst fördert die Wurzelentwicklung und erhöht die Winterhärte.

 
Grundnährstoff- und Spurenelementdüngung (Blattdüngung) zu Winterraps in kg/ha


Ertragserwartung 40 - 50 dt/ha 30 - 40 dt/ha

hohes
Ertragsniveau
geringes
Ertragsniveau
trockene
Standorte

K2O 200 – 250 150 - 200 unverändert
P2O5 90 – 100 70 - 90 unverändert
MgO 40 30 plus 10 %
Bor 0,15 0,10 plus 40 %
Mangan 0,15 0,15 verdoppeln/2 Gaben
Molybdän 0,08 nur bei zu niedrigem pH-Wert

 

Spurenelementeversorgung: Raps hat einen hohen Bedarf an Bor, Mangan und Molybdän. Der Spurennährstoffbedarf muß beim Raps in sehr kurzer Zeit über die Schoßphase gedeckt werden. Die Blattdüngung ergänzt die Nährstoffaufnahme aus dem Boden zum Bedarfszeitpunkt.
 
Blattdünger
HydroPlus Micro Raps
Zusammensetzung:
Bor B 5,0 %
Mangan Mn 7,0 %
Molybdän Mo 0,4 %
Magnesium MgO 13,3 %
Schwefel S 14,5 %
Aufwandmenge: 1-2 x 2-3 kg/ha in mindestens 200 l Wasser
Einsatz Frühjahr:
optimal ist die Anwendung im Knospenstadium, da besonders Bor und Molybdän für die Ausbildung der Blüten bzw. der Pollenproduktion benötigt werden.
Einsatz Herbst:
eine Anwendung im Herbst zum 6 Blatt-Stadium verbessert die Mangan- und Borversorgung auf trockenen bzw. strukturschwachen Böden und erhöht damit die Winterfestigkeit bzw. die Toleranz gegen Cylindrosporium u. Botrytis.


pH-Wert und Kalkung: Raps benötigt zur Saat aufgrund des kleinen Saatkorns einen krümeligen Boden. Ein guter Kalkzustand ist daher für Raps vor allem nach Getreide grundlegend wichtig. Werden hohe Rapserträge angestrebt, muß auch der hohe Calcium- und Magnesiumentzug berücksichtigt werden. In der Fruchtfolge sollte daher zu Raps Magnesium-Kalk verwendet werden.
 
Gülledüngung: (Herbst) ca. 10 m³ Schweinegülle oder ca. 15 m³ Rindergülle empfehlenswert bei Getreidevorfrucht mit Strohdüngung. Die Nährstoffgehalte aus der Herbstgülle sind bei der mineralischen Grunddüngung mit anzurechnen. Eine mineralische Grunddüngung sollte dann ins Frühjahr verschoben werden, da P und K aus der Gülle für die Herbstentwicklung reichen.
 
Stickstoffdüngung: (Herbst) Der Einsatz von Stickstoff im Herbst sollte nur der Strohdüngung oder der gezielten Bestandesführung dienen. Zur Strohdüngung kann dabei DAP 1-2 dt/ha (Ackerbaubetriebe) eingesetzt werden. Gleichzeitig wird damit der Phophorbedarf des Rapses gedeckt.

Wenn keine Stohdüngung erfolgen muß, sollte N nur zum 4-Blattstadium gedüngt werden bei:
   - schwachen Beständen
   - später Aussaat
   - mageren Standorten mit geringer N-Nachlieferung

 

Stickstoffdüngung: (Frühjahr) Das wichtigste Ziel der N-Frühjahrsdüngung ist es, in gut überwinterten starken Beständen die Knospenbildung der Seitentriebe zu unterstützen. Bei Pflanzen, die nicht die Mindestblattzahl acht im Herbst erreicht haben, muß durch die N-Düngung im Frühjahr die Blattbildung und die Anlage der Seitentriebe gefördert werden.
 

 
Aufteilung der mineralischen N-Düngung in kg N/ha.


Düngungszeitpunkt trockene oder schwere Standorte leichte Standorte bei Gülledüngung Herbst+Frühjahr

N1 Vegetationsbeginn (EC 27): 110 80 70
N2 Beginnendes Längenwachstum (EC 31): 90 100 -
N3 Knospenstadium (EC 51): - - 60

 

Schwefeldüngung: Der Schwefelbedarf des Rapses liegt bei ca. 60 - 80 kg/ha. Unter Berücksichtigung der S-Freisetzung des Bodens, S-Einträge aus der Luft und Schwefel aus organischer Düngung müssen noch ca. 40 bis 60 kg S/ha mineralisch gedüngt werden. Bei Sorten mit hohen Ölertragspotential und guter Jugendentwicklung z.B. Artus, Maja, Talent und Zenith sollte eine zeitige und hohe Schwefeldüngungsintensität angestrebt werden. Die Aufnahme des Schwefels in wasserlöslicher Sulfatform verläuft parallel zur Stickstoffaufnahme. Bei ausreichendem Angebot an ver- fügbarem Sulfat steigt auch die Ausnutzung des Stickstoffs durch die Rapspflanze. Bei geringer Schwefelverfügbarkeit werden Stickstoffgaben nicht in Ertrag umgesetzt. Da Sulfat, ebenso wie Nitrat wasserlöslich ist und nicht an Bodenteilchen gebunden wird, sollte eine kombinierte Düngung erfolgen. Dazu bieten sich im Raps sulfathaltige Stickstoff- dünger als 1. N-Gabe an.
 

 

 


ImpressumTeamMediadatenKontaktSitemap
© Copyright 2000 – 2008 raiffeisen.com GmbH & Co. KG
Pflanzen