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Ackermanager - Raps |
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Allgemeines/Raps
Pflanzliche Öle und Fette bieten vielseitige Verwendungsmöglichkeiten im
Ernährungsbereich und in der technischen / chemischen Industrie. Ölfrüchte, die
Hoffnungsträger?
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Der Rapsanbau bleibt weiterhin interessant:
Bei Raps sollte nicht allein durch die Agenda-Beschlüssen zu Ölsaaten und eine damit
verbundene sinkende Ölsaatenbeihilfe als Kriterium für die Anbauwürdigkeit betrachtet
werden. Es muß vielmehr auch der hohe Stellenwert in der Fruchtfolge sowie der
Vorfruchtwert mit berücksichtigt werden. Raps hinterläßt eine sehr gute Krümelstruktur
und eine überdurchschnittliche Nährstoffverfügbarkeit. Versuchsergebnisse aus
Hohenschulen (Schleswig Holstein) in den Jahren 1988 - 1997 belegen, daß Weizen nach Raps
bei praxisüblicher Produktionstechnik durchschnittlich 8,5 dt/ha mehr Ertrag erzielt als
Weizen nach Weizen. Beim Qualitätsrapsanbau, aber auch beim Anbau von Raps als
nachwachsende Rohstoffe (NR) sollten immer die produktionstechnischen Grundsätze, die zu
einem hohen und damit wirtschaftlichen Ertrag führen, eingehalten werden. Neben der
Bodenbearbeitung und einer sorgfältigen Saatbettbereitung, spielen hierbei die Ungras-
und Unkrautbekämpfung sowie der Insektizideinsatz im Herbst eine wesentliche Rolle.
Grundsätzlich führen verringerte Herbizidintensitäten bzw. der Verzicht auf notwendige
Maßnahmen zu sehr schwierigen Erntebedingungen und hohen Besatzwerten. Hohe Besatzwerte
haben erhöhte Abzüge zur Folge und evtl. Fehlmengen beim NR-Anbau müssen durch Zukauf
ausgeglichen werden.
Öllein
Bodenansprüche:
Fruchtfolge:
Bodenbearbeitung:
Vegetationsdauer:
Saatzeit:
Keimtemperatur:
Saatstärke:
Reihenabstand:
Düngung:
Pflege:
Ernte: |
Für alle Böden mit ausreichender Wasserführung.
Anbaupausen von 5 - 6 Jahren. Leguminosen als Vorfrucht weniger gut geeignet, hohe N
Nachlieferung (Lagergefahr)
Öllein verlangt ein sorgfältig hergerichtetes Saatbett. Bodenverdichtungen und feuchte
Bearbeitung vermeiden
120 - 150 Tage
Mitte März bis Ende April
ab 3 - 5 °C, frostverträglich bis 5°C
400 bis 600 Körner/qm , je nach TKG 30 - 40 kg /ha
wie bei Getreide, flach säen (2 - 3 cm)
N 50-70 kg/ha vor oder nach der Saat, P 30-50 kg/ha, K 80-120 kg/ha
Öllein hat wenig Konkurrenzkraft gegen Unkraut, derzeit keine Herbizide zugelassen.
Eingesetzt werden kann im NA bei ca. 5 - 10 cm Wuchshöhe.
Direktdrusch, Anfang bis Mitte September, zur Reifebeschleunigung und zur
Druscherleichterung evt. Einsatz eines Totalherbizides |
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