Kriegt die Buche gelbes Laub,
fällt das Jahr dem Herbst zum Raub.

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 Mittelname:   Diamant

Zulassungsnummer: 5145-00
Zulassungsanfang: 20.02.2006
Zulassungsende: 31.12.2016
Vertriebsfirmen: BASF
Wirkstoffe: 214g/l Fenpropimorph, 43g/l Epoxiconazol, 114g/l Pyraclostrobin
Kennzeichen: N Umweltgefährlich, Xn Xn Gesundheitsschädlich, EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NN270 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft., NN3842 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft., NW262 Das Mittel ist giftig für Algen., NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere., SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS210 Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., VH329 Der Gehalt an Dimethylsulfat (DMS) im technischen Wirkstoff Pyraclostrobin darf 1 mg/kg nicht überschreiten., NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4)., NN130 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft., NN1303 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Pardosa agrestis (Wolfsspinne) eingestuft., NN160 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft., NN165 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft.
R- und S- Sätze: R 20/22 Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken, R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben., R 38 Reizt die Haut, R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung., R 63 Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen., S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen, S 2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten, S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden, S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen, S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden
Abstandsauflagen:

Sicherheitsdatenblatt:

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Anwendungshinweis: (BASF)

Fungizid mit protektiver und kurativer Wirkung gegen Blatt- und Ährenkrankheiten in Weizen, Gerste, Roggen, und Triticale Wirkungsweise Diamant ist ein Produkt mit drei verschiedenen Wirkstoffen. Pyraclostrobin wird über das Blatt aufgenommen und zeigt vorwiegend eine lokalsystemische und translaminare Aktivität. In geringen Mengen wird der Wirkstoff mit dem Saftstrom in der Pflanze verlagert. Epoxiconazol und Fenpropimorph werden von der Pflanze aufgenommen und systemisch verteilt. Diamant zeichnet sich durch eine über mehrere Wochen anhaltende Wirkung gegen Blatt- und Ährenkrankheiten in Weizen, Gerste, Roggen, und Triticale aus. Über die fungizide Leistung hinaus bewirkt Diamant einen deutlich sichtbaren Vitalitätseffekt durch den positiven Einfluss auf physiologische Abläufe in der Pflanze. Bei vielen Fungiziden besteht generell das Risiko des Auftretens von wirkstoffresistenten Pilzstämmen. Deshalb kann unter besonders ungünstigen Bedingungen eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels nicht ausgeschlossen werden. Die von BASF empfohlene Aufwandmenge ist unbedingt einzuhalten.
Gebinde: 5 Liter (1 dm3) (EAN 4014348387286) , 5 Liter (1 dm3) (EAN 4014348518529) , 10 Liter (1 dm3) (EAN 4014348539098) , 50 Liter (1 dm3) (EAN 4014348510011)

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
Kultur(en) Schaderreger Aufwandmenge(n)
Gerste Echter Mehltau (Erysiphe graminis) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Gerste Zwergrost (Puccinia hordei) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Gerste Rhynchosporium secalis 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Gerste Netzfleckenkrankheit (Pyrenophora teres) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Roggen Echter Mehltau (Erysiphe graminis) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Roggen Braunrost (Puccinia recondita) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Roggen Rhynchosporium secalis 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Triticale Septoria-Arten (Septoria spp.) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Weizen Echter Mehltau (Erysiphe graminis) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Weizen Braunrost (Puccinia recondita) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Weizen Gelbrost (Puccinia striiformis) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Weizen DTR-Blattdürre (Drechslera tritici-repentis) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Weizen Septoria-Blattdürre (Septoria tritici) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Weizen Blatt- und Spelzenbräune (Septoria nodorum) 1.75 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha

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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

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