16. Nach dem St. Gall,
da erntet man die Rüben all.

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 Mittelname:   Juwel

Zulassungsnummer: 4310-00
Zulassungsanfang: 15.06.2006
Zulassungsende: 31.12.2016
Vertriebsfirmen: BASF
Wirkstoffe: 125g/l Epoxiconazol, 125g/l Kresoxim-methyl
Kennzeichen: N Umweltgefährlich, Xn Xn Gesundheitsschädlich, SP001 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere., SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS210 Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS610 Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4)., NN130 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft., NN160 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft., NN165 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft., NN1842 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
R- und S- Sätze: R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben., R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung., R 62 Kann möglicherweise die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen., R 63 Kann das Kind im Mutterleib möglicherweise schädigen., S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen, S 2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten, S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden, S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen, S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden
Abstandsauflagen:

Herstellerinfos:

BASF

Sicherheitsdatenblatt:

pdf

Anwendungshinweis: (BASF)

Flüssiges Fungizid mit protektiver und kurativer Wirkung gegen Cercospora Blattfleckenkrankheit, Echten Mehltau und Rübenrost in Futterrüben und Zuckerrüben. Juwel ist ein Produkt mit zwei verschiedenen Wirkstoffen. Kresoxim Methyl breitet sichausgehend von Wirkstoffdepots, überwiegend auf dem Blatt aus und gelangt so an den Wirkort. Zusätzlich wird der Wirkstoff translaminar verlagert. Epoxiconazol wird von der Pflanze aufgenommen und systemisch verteilt. Juwel zeichnet sich durch eine schnelle und über mehrere Wochen anhaltende Wirkung gegen Blattkrankheiten an Rüben aus.
Gebinde: 5 Liter (1 dm3) (EAN 4014348121361)

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
Kultur(en) Schaderreger Aufwandmenge(n)
Futterrübe, Zuckerrübe Cercospora beticola 1 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Futterrübe, Zuckerrübe Echter Mehltau (Erysiphe betae) 1 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Futterrübe, Zuckerrübe Rübenrost (Uromyces betae) 1 l/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Rote Bete (§18) Cercospora beticola, Ramularia-Blattflecken (Ramularia beticola), Echter Mehltau (Erysiphe cruciferarum) 1 l/ha; Wasser: 200 bis 600 l/ha
Speiserüben (Stoppelrübe, Mairübe etc.), Kohlrübe (§18) Echter Mehltau (Erysiphe cruciferarum), Pilzliche Blattfleckenerreger 1 l/ha; Wasser: 200 bis 600 l/ha

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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

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