Hat der Bauer Hühneraugen,
trägt er Schuhe die nichts taugen.

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 Mittelname:   ROVRAL

Zulassungsnummer: 2570-00
Zulassungsanfang: 24.06.1997
Zulassungsende: 31.12.2007 ***Die Zulasssung des Mittels ist abgelaufen. Es kann noch innerhalb der Aufbrauchfrist angewendet werden, wenn die Zulassung nicht entzogen wurde.
Vertriebsfirmen: BASF, Spiess-Urania
Wirkstoffe: 500g/kg Iprodion
Kennzeichen: Xn Xn Gesundheitsschädlich, NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., NW604 Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten, soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat., NN270 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft., NN334 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft., NN380 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Trichogramma cacoeciae (Erzwespe) eingestuft., NW262 Das Mittel ist giftig für Algen., NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere., SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., SS110 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS120 Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels., SS210 Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS220 Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels., SS422 Kopfbedeckung aus festem Stoff mit breiter Krempe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels in Raumkulturen., ST110 Partikelfiltrierende Halbmaske DIN EN 149 FFP2 oder Halbmaske DIN 58 646 - HM mit Partikelfilter P2 DIN EN 143 (Kennfarbe: weiß) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4)., NN161 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer) eingestuft., NN1841 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aphidius matricariae (Brackwespe) eingestuft., NN191 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Episyrphus balteatus (Schwebfliege) eingestuft.
R- und S- Sätze: R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung., S 20/21 Bei der Arbeit nicht essen, trinken, rauchen, S 2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten, S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen
Abstandsauflagen: NW601 Zwischen der behandelten Fläche und einem Oberflächengewässer - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss mindestens folgender Abstand bei der Anwendung des Mittels eingehalten werden:
Erdbeere, , : 10m
, NW601 Zwischen der behandelten Fläche und einem Oberflächengewässer - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss mindestens folgender Abstand bei der Anwendung des Mittels eingehalten werden:
Gemüsekulturen, , : 5m
, NW601 Zwischen der behandelten Fläche und einem Oberflächengewässer - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss mindestens folgender Abstand bei der Anwendung des Mittels eingehalten werden:
Weinbau, , : 20m
, NW601 Zwischen der behandelten Fläche und einem Oberflächengewässer - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss mindestens folgender Abstand bei der Anwendung des Mittels eingehalten werden:
Zierpflanzenbau, , : 20m

Herstellerinfos:

BASF

Sicherheitsdatenblätter:

pdf

Anwendungshinweis: (BASF)

Rovral ist ein Kontaktfungizid mit Tiefenwirkung mit besonderen Wirkungseigenschaften gegen Botrytis cinerea, Sclerotinia-Arten, Alternaria und Didymella an verschiedenen Kulturen. Die Keimung der Sporen wird verhindert, das Wachstum des Pilzmyzels unterbunden. Wirkungsspektrum Rovral bekämpft Grauschimmel (Botrytis cinerea) am Stielgerüst und an Trauben im Weinbau, an Zierpflanzen, Feldsalat, Erdbeeren, Zwiebelgemüse sowie Tabak, Botrytis und Rhizoctonia an frischen Kräutern, Botrytis und Sclerotinia an Salat und Chicoree, Alternaria an Kopfkohl, China- und Rosenkohl, Alternaria, Botrytis und Didymella an Gurkengewächsen sowie Botrytis, Sclerotinia, Alternaria und Rhizoctonia an Gemüsejungpflanzen. Wichtige Hinweise In den letzten Jahren sind vermehrt gegen Rovral resistente Botrytis-Stämme beobachtet worden. Bei deren Auftreten kann die Wirkung von Rovral beeinträchtigt werden. Dies kann unter besonders ungünstigen Umständen dazu führen, dass Rovral keine ausreichende Wirkung zeigt.
Gebinde: 1 Kilogramm (EAN 4014348487450)

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
Kultur(en) Schaderreger Aufwandmenge(n)
Aubergine, Tomate (§18) Botrytis cinerea Pflanzengröße bis 50 cm 1 kg/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 1.5 kg/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 2 kg/ha; Wasser: 1200 l/ha
Chicoree (§18) Botrytis cinerea 1 kg/ha
Chicoree (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha
Erbse (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.), Botrytis-Arten (Botrytis spp.) 1 kg/ha; Wasser: 300 bis 600 l/ha
Erdbeere Botrytis cinerea 2 kg/ha; Wasser: mind. 2000 l/ha
Feldsalat Botrytis cinerea 1 kg/ha
Feldsalat Botrytis cinerea 1 kg/ha
frische Kräuter (§18) Botrytis cinerea 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
frische Kräuter (§18) Rhizoctonia solani 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Gemüsekulturen (§18) Rhizoctonia, Alternaria, Sclerotinia, Botrytis 1 kg/ha; Wasser: 600 bis 1000 l/ha
Gurke, Patisson, Zucchini, Kürbis-Hybriden (§18) Stängelbrand (Didymella bryoniae), Botrytis cinerea, Alternaria Arten (Alternaria spp.) 1 kg/ha
Kopfsalat Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha
Kopfsalat Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha
Kopfsalat Botrytis cinerea 1 kg/ha
Kopfsalat Botrytis cinerea 1 kg/ha
Pak Choi, Chinakohl Alternaria Arten (Alternaria spp.) 1 kg/ha
Rosenkohl Alternaria Arten (Alternaria spp.) 1 kg/ha
Rucola-Arten (§18) Botrytis cinerea 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Rucola-Arten (§18) Rhizoctonia solani 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Salat-Arten (§18) Botrytis cinerea 1 kg/ha
Salat-Arten (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha
Salat-Arten (§18) Botrytis cinerea 1 kg/ha
Salat-Arten (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha
Tabak (§18) Botrytis-Arten (Botrytis spp.) 2 kg/ha
Weinrebe Botrytis cinerea Basisaufwand: 0.3 kg/ha, ES 61: 0.6 kg/ha, ES 71: 0.9 kg/ha, ES 75: 1.2 kg/ha
Weißkohl, Rotkohl, Wirsing Alternaria Arten (Alternaria spp.) 1 kg/ha
Zierpflanzen Botrytis cinerea 0.1 %
Zierpflanzen Botrytis cinerea 0.1 %
Zierpflanzen (§18) Rhizoctonia solani Pflanzengröße bis 50 cm 1 kg/ha; Wasser: mind. 1000 l/ha
Zierpflanzen (§18) Sclerotinia sclerotiorum Pflanzengröße bis 50 cm 1 kg/ha; Wasser: mind. 1000 l/ha
Zierpflanzen (§18) Sclerotinia sclerotiorum Pflanzengröße bis 50 cm 1 kg/ha; Wasser: mind. 1000 l/ha
Zwiebelgemüse (§18) Botrytis squamosa 1 kg/ha
Zwiebelgemüse (§18) Botrytis-Arten (Botrytis spp.) 1 kg/ha; Wasser: 200 bis 600 l/ha

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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

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