Pflanzenschutz MANAGER
Mittelname: Envidor
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Zulassungsnummer:
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5308-00
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Zulassungsanfang:
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11.11.2004
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Zulassungsende:
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08.05.2009
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Vertriebsfirmen:
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Bayer CropScience
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Wirkstoffe:
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240g/l Spirodiclofen
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Kennzeichen:
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Xn
Gesundheitsschädlich, SP001
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten., RA027
Enthält Spirodiclofen. Kann allergische Reaktionen hervorrufen., EO005-2
SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften., NW468
Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., NW604
Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten, soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat., EO005-2
SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist das Gewächshaus gründlich zu lüften., NB6611
Das Mittel wird als bienengefährlich eingestuft (B1). Es darf nicht auf blühende oder von Bienen beflogene Pflanzen ausgebracht werden; dies gilt auch für Unkräuter. Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992, BGBl. I S. 1410, beachten., NN234
Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft., NW264
Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere., SB001
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., SB110
Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmitteln des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu beachten., SE110
Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SF189
Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen., SS110
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS120
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels., SS210
Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS220
Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels., SS522
Kopfhaube mit Gesichtsschutz tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels in Raumkulturen., SS610
Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., WW750
Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt. Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen Wirkstoffen verwenden., NN130
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft., NN170
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft.
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R- und S- Sätze:
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R 40
Verdacht auf krebserzeugende Wirkung., R 43
Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich, R 53
Kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben, S 36/37
Bei der Arbeit geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe tragen, S 2
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 13
Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten, S 24
Berührung mit der Haut vermeiden, S 35
Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden, S 46
Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen
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Abstandsauflagen:
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Sicherheitsdatenblatt: |
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Anwendungshinweis: (Bayer CropScience)
Verwendungszweck:
Spritzmittel gegen Spinnmilben und Apfelrostmilbe im Kernobst, Weinbau, Hopfen und Erdbeeren sowie gegen Birnenblattsauger
Anwendungszeitpunkt:
Kernobst: Ende Blüte bei Befallsgefahr bei 50 % Schlupf der Eier
Birne: ab Fruchtdurchmesser bis 20 mm, wenn ca. 30 % der Wintereier geschlüpft sind bzw. nach der Blüte
Erdbeeren: nach der Ernte bei Befallsgefahr
Weinbau: Ende der Blüte (BBCH69) bei Befall oder Nachblüte (BBCH 69-85)
Hopfen: nach Erreichen von Schwellenwerden (BBCH 51-71)
Aufwandmenge/Flächeneinheit bzw. Konzentration in g/ml/100 l Wasser und maximale Zahl der Anwendungen im Vegetationszeitraum:
Kernobst: 0,2 l/ha, max. 1 Anwendung
Birne: 0,2 l/ha, max. 1 Anwendung
Erdbeeren: 0,8 l/ha, max. 1 Anwendung
Weinbau: 0,4 l/ha (BBCH 69) oder 0,64 l/ha (BBCH 69-85),
Hopfen 1,8 l/ha in 1200-3300 l Wasser/ha
max. 1 Anwendung
Wartezeit in Tagen:
Kernobst, Birne, Weinbau, Hopfen 14 Tage
Erdbeeren: F
Gebinde:
1 Liter (1 dm3) (EAN 4000680068303)
Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
| Kultur(en) |
Schaderreger |
Aufwandmenge(n) |
| Birne |
Birnenblattsauger (Psylla piri) |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: mind. 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Erdbeere |
Spinnmilben |
0.8 l/ha |
| Erdbeere |
Spinnmilben |
0.4 l/ha |
| Gemüsepaprika (§18) |
Spinnmilben |
Pflanzengröße bis 50 cm 240 ml/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 360 ml/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 480 ml/ha; Wasser: 1200 l/ha |
| Hopfen |
Spinnmilben |
1.8 l/ha; Wasser: 1200 bis 3300 l/ha |
| Kernobst |
Spinnmilben |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: mind. 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Kernobst |
Spinnmilben |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: mind. 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Kernobst |
Apfelrostmilbe (Aculus schlechtendali) |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: mind. 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Kernobst |
Apfelrostmilbe (Aculus schlechtendali) |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: mind. 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Pfirsich, Aprikose (§18) |
Spinnmilben |
— |
| Pfirsich, Aprikose (§18) |
Gallmilben |
— |
| Pflaume (§18) |
Spinnmilben |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Pflaume (§18) |
Gallmilben |
0.2 l/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: 500 l/ha und je m Kronenhöhe |
| Stachelbeere, Weiße Johannisbeere, Rote Johannisbeere, Schwarze Johannisbeere (§18) |
Spinnmilben |
0.4 l/ha; Wasser: 1000 l/ha |
| Tomate (§18) |
Spinnmilben |
Pflanzengröße bis 50 cm 240 ml/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 360 ml/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 480 ml/ha; Wasser: 1200 l/ha |
| Weinrebe |
Spinnmilben |
0.4 l/ha |
| Weinrebe |
Spinnmilben |
0.64 l/ha |
| Weinrebe |
Spinnmilben |
0.32 l/ha |
| Zierpflanzen (§18) |
Spinnmilben |
Pflanzengröße bis 50 cm 0.2 l/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 0.3 l/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 0.4 l/ha; Wasser: 1200 l/ha |
| Zierpflanzen (§18) |
Spinnmilben |
Pflanzengröße bis 50 cm 200 ml/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 300 ml/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 400 ml/ha; Wasser: 1200 l/ha |
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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA.
Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.