Im Juli will der Bauer lieber Schwitzen,
als untätig hinterm Ofen sitzen.

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 Mittelname:   MASAI

Zulassungsnummer: 4176-00
Zulassungsanfang: 19.04.2007
Zulassungsende: 31.12.2017
Vertriebsfirmen: BASF
Wirkstoffe: 200g/kg Tebufenpyrad
Kennzeichen: N Umweltgefährlich, Xn Xn Gesundheitsschädlich, SP001 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten., RA046 Enthält Tebufenpyrad. Kann allergische Reaktionen hervorrufen., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., NW604 Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten, soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NN234 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft., NN3323 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Amblyseius andersoni (Raubmilbe) eingestuft., NN383 Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Encarsia formosa (Erzwespe) eingestuft., NW262 Das Mittel ist giftig für Algen., NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere., SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4)., NN130 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Arten Pardosa amentata und palustris (Wolfspinnen) eingestuft., NN160 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft., NN170 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft.
R- und S- Sätze: R 20/22 Gesundheitsschädlich beim Einatmen und Verschlucken, R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben., S 2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten, S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden, S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen, S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden
Abstandsauflagen:

Herstellerinfos:

BASF

Sicherheitsdatenblätter:

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Anwendungshinweis: (BASF)

Akarizid zur Bekämpfung von Spinnmilben im Obst-, Wein- und Zierpflanzenbau, gegen Gallmilben im Obst- und Zierpflanzenbau, sowie gegen Weichhautmilben im Zierpflanzenbau Wirkungsweise MASAI ist ein Akarizid mit Kontakt- und Fraßwirkung. Es besitzt ein breites Wirkungsspektrum gegen Spinn-, Weichhaut- und Gallmilben mit sehr guter Anfangs- und Dauerwirkung. Dabei zeigt MASAI eine systemische Tiefenwirkung. Der Spritzbelag auf der Blattoberfläche erfasst somit auch Milben auf der Blattunterseite. MASAI wird durch Kontakt sowie auch beim Saugen aufgenommen Wirkungsspektrum MASAI hat eine Wirkung gegen Sommereier, Larven sowie Adulte der Roten Spinne (Panonychus ulmi) und der Gemeinen Spinnmilbe (Tetranychus urticae). Durch einen spezifischen Wirkungsmechanismus werden durch MASAI auch Spinnmilben erfasst, die gegenüber den meisten herkömmlichen Akariziden Resistenzen aufweisen.
Gebinde: 0,5 Kilogramm (EAN 4014348205726) , 0,5 Kilogramm (EAN 4014348529419)

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
Kultur(en) Schaderreger Aufwandmenge(n)
Apfel Obstbaumspinnmilbe (Panonychus ulmi), Spinnmilben 125 g/ha und je m Kronenhöhe; Wasser: 500 l/ha und je m Kronenhöhe
Erdbeere (§18) Spinnmilben 0.37 kg/ha; Wasser: 1000 bis 2000 l/ha
Erdbeere (§18) Spinnmilben 375 g/ha; Wasser: 1000 bis 2000 l/ha
Himbeerartiges Beerenobst (§18) Spinnmilben
Himbeerartiges Beerenobst (§18) Gallmilben
Himbeere, Brombeere (§18) Spinnmilben
Himbeere, Brombeere (§18) Gallmilben
Weinrebe Obstbaumspinnmilbe (Panonychus ulmi), Spinnmilben Basisaufwand: 100 g/ha; Wasser: 400 l/ha, ES 61: 200 g/ha; Wasser: 800 l/ha
Weinrebe Obstbaumspinnmilbe (Panonychus ulmi), Spinnmilben ES 71: 300 g/ha; Wasser: 1200 l/ha, ES 75: 400 g/ha; Wasser: 1600 l/ha
Zierpflanzen Spinnmilben Pflanzengröße bis 50 cm 300 g/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 450 g/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 600 g/ha; Wasser: 1200 l/ha
Zierpflanzen (§18) Gallmilben Pflanzengröße bis 50 cm 300 g/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 450 g/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 600 g/ha; Wasser: 1200 l/ha
Zierpflanzen (§18) Weichhautmilben Pflanzengröße bis 50 cm 300 g/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 450 g/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 600 g/ha; Wasser: 1200 l/ha
Zierpflanzen (§18) Spinnmilben Pflanzengröße bis 50 cm 300 g/ha; Wasser: 600 l/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 450 g/ha; Wasser: 900 l/ha, Pflanzengröße über 125 cm 600 g/ha; Wasser: 1200 l/ha

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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

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