Pflanzenschutz MANAGER
Mittelname: Microthiol WG
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Zulassungsnummer:
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4348-00
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Zulassungsanfang:
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28.07.2005
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Zulassungsende:
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31.12.2015
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Vertriebsfirmen:
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Cerexagri s. a., Stähler
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Wirkstoffe:
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800g/kg Schwefel
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Kennzeichen:
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Xi
Reizend, SP001
Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten., NW468
Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., NN234
Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft., NN333
Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Phytoseiulus persimilis (Raubmilbe) eingestuft., NN380
Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Trichogramma cacoeciae (Erzwespe) eingestuft., NN382
Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Coccygomimus turionellae (Schlupfwespe) eingestuft., NN383
Das Mittel wird als schädigend für Populationen der Art Encarsia formosa (Erzwespe) eingestuft., NW263
Das Mittel ist giftig für Fischnährtiere., SB001
Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., SF189
Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen., SS110
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel., SS120
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels., SS220
Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels., SS422
Kopfbedeckung aus festem Stoff mit breiter Krempe tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels in Raumkulturen., NB6641
Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4)., NN1326
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Euseius finlandicus (Raubmilbe) eingestuft., NN160
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer) eingestuft., NN161
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Coccinella septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer) eingestuft., NN165
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus cupreus (Laufkäfer) eingestuft., NN170
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Chrysoperla carnea (Florfliege) eingestuft., NN1842
Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft.
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R- und S- Sätze:
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R 43
Sensibilisierung durch Hautkontakt möglich, S 2
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 24
Berührung mit der Haut vermeiden, S 37
Geeignete Schutzhandschuhe tragen, S 46
Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen
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Abstandsauflagen:
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Sicherheitsdatenblatt: |
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Anwendungshinweis: (Stähler Deutschland)
Verwendungszweck:
Gegen Echte Mehltaupilze im Acker-, Obst- und Weinbau sowie im Gemüse- und Zierpflanzenbau. Bei der zugelassenen Anwendung gegen Schorf und Mehltau an Kernobst wird bei Spinn- und Rostmilben eine Befallsminderung erreicht.
Anwendung:
Microthiol WG kann im Spritz- oder Sprühverfahren eingesetzt werden. Durch die Anwendung wird auf der Blattoberfläche ein Schutzbelag aufgebaut , der die Sporenkeimung bei Echten Mehltaupilzen verhindert. Die Wirkung ist vorbeugend, Microthiol WG muss daher vor oder beim Infektionsbeginn eingesetzt werden. Bei der zugelassenen Anwendung gegen Schorf und Mehltau an Kernobst wird bei Spinn- und Rostmilben eine Befallsminderung erreicht.
Wartezeit in Tagen:
Kernobst, Stachelbeere, Erbse
7 Tage
Wurzel- und Knollengemüse
14 Tage
Keltertrauben
56 Tage
Tafeltrauben
28 Tage
Gurke (Freiland)
3 Tage
Zierpflanzen, Eiche
ohne Bedeutung (N)
Getreide
durch zugelassene Anwendung abgedeckt (F)
Gebinde:
25 Kilogramm (EAN 4012879033085)
Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
| Kultur(en) |
Schaderreger |
Aufwandmenge(n) |
| Eiche |
Echter Mehltau (Microsphaera alphitoides) |
1.2 kg/ha; Wasser: 200 bis 600 l/ha |
| Erbse |
Echter Mehltau (Erysiphe pisi) |
1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha |
| Gerste |
Echter Mehltau (Erysiphe graminis) |
6 kg/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha |
| Gurke |
Echter Mehltau (Sphaerotheca fuliginea), Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum) |
1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha |
| Kernobst |
Echte Mehltaupilze |
— |
| Kernobst |
Schorf (Venturia spp.) |
— |
| Roggen |
Echter Mehltau (Erysiphe graminis) |
6 kg/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha |
| Stachelbeere |
Amerikanischer Mehltau (Sphaerotheca mors-uvae) |
vor Austrieb 5 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha, nach Austrieb 4 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha |
| Weinrebe |
Echter Mehltau (Uncinula necator) |
— |
| Weizen |
Echter Mehltau (Erysiphe graminis) |
6 kg/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha |
| Wurzel- und Knollengemüse |
Echte Mehltaupilze |
1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha |
| Zierpflanzen |
Echte Mehltaupilze |
Pflanzengröße bis 50 cm 2.5 kg/ha, Pflanzengröße 50 bis 125 cm 3.75 kg/ha, Pflanzengröße über 125 cm 5 kg/ha |
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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA.
Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.