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 Mittelname:   Signum

Zulassungsnummer: 5483-00
Zulassungsanfang: 11.07.2006
Zulassungsende: 10.07.2009
Vertriebsfirmen: BASF
Wirkstoffe: 67g/kg Pyraclostrobin, 267g/kg Boscalid
Kennzeichen: N Umweltgefährlich, Xn Xn Gesundheitsschädlich, SP001 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NW468 Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle., NW604 Die Anwendungsbestimmung, mit der ein Abstand zum Schutz von Oberflächengewässern festgesetzt wurde, gilt nicht in den durch die zuständige Behörde besonders ausgewiesenen Gebieten, soweit die zuständige Behörde dort die Anwendung genehmigt hat., EO005-1 SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche erst nach Abtrocknung des Spritzbelages., NN2842 Das Mittel wird als schwachschädigend für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi (Brackwespe) eingestuft., NW262 Das Mittel ist giftig für Algen., NW264 Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere., SB001 Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen., VH329 Der Gehalt an Dimethylsulfat (DMS) im technischen Wirkstoff Pyraclostrobin darf 1 mg/kg nicht überschreiten., VH410 In die Gebrauchsanleitung sind Angaben zum Nachbau aufzunehmen, aus denen hervorgeht, welche Kulturen bzw. Kulturgruppen nach der Anwendung des Pflanzenschutzmittels nicht nachgebaut werden sollten, da die Verkehrsfähigkeit der Erntegüter nicht sichergestellt werden kann., NB6641 Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nichtbienengefährlich eingestuft (B4)., NN1326 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Euseius finlandicus (Raubmilbe) eingestuft., NN134 Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen der Art Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft.
R- und S- Sätze: R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben., R 22 Gesundheitsschädlich beim Verschlucken, S 2 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen, S 13 Von Nahrungsmitteln, Getränken und Futtermitteln fernhalten, S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden, S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen, S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden
Abstandsauflagen:

Herstellerinfos:

BASF

Sicherheitsdatenblätter:

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Anwendungshinweis: (BASF)

Kombinationsfungizid gegen Blattkrankheiten und Monilia laxa an Süßund Sauerkirsche, Botrytis cinerea an Erdbeeren , Salat, Aprikose, Pfirsich, Nektarine, Blumenkohle, Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl), Möhre, Pflaume, Porree, Zierpflanzen. Spargel sowie Alternaria Arten an Kartoffel. --- Signum ist ein neues Kombinationsfungizid aus den Wirkstoffen F500 (Pyraclostrobin) und Boscalid. Die Wirkstoffkombination verhindert die Sporenkeimung, die Keimschlauchausbildung und verringert das Myzelwachstum sowie die Sporulation. Beste Wirkungen werden bei vorbeugendem Einsatz erzielt. Der Wirkstoff F 500 ist ein neuer fungizider Wirkstoff aus der Gruppe der Strobilurine, der von den behandelten Pflanzenteilen aufgenommen wird und lokalsystemische und translaminare Aktivität zeigt. Somit können auch Pilzstadien erfasst werden die sich in tieferen Gewebeschichten etabliert haben.Zudem wird der Wirkstoff an die Wachsschicht der Pflanze gebunden und bildet dort Depots. Der Wirkstoff Boscalid verhindert die Sporenkeimung und zeigt eine hemmende Wirkung auf die Keimschlauchausbildung, das Myzelwachstum und die Sporulation der pilzlichen Schaderreger. Boscalid wirkt vorbeugend, wird über das Blatt aufgenommen und in der Pflanze systemisch akropetal verlagert.
Gebinde: 1 Kilogramm (EAN 4014348461658) , 5 Kilogramm (EAN 4014348497015)

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger
Kultur(en) Schaderreger Aufwandmenge(n)
Brombeere (§18) Rankenkrankheit (Rhabdospora ruborum) 1 kg/ha; Wasser: 100 bis 1000 l/ha
Endivien (§18) Botrytis cinerea, Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.), Rhizoctonia solani 1.5 kg/ha; Wasser: 500 bis 1000 l/ha
Erdbeere Botrytis cinerea
Erdbeere (§18) Gnomonia fructicola
Erdbeere (§18) Echter Mehltau (Sphaerotheca macularis)
Erdbeere (§18) Rotfleckenkrankheit (Diplocarpon earliana), Weißfleckenkrankheit (Mycosphaerella fragariare)
Feldsalat (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha
Feldsalat (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha
Himbeere (§18) Rutensterben (Didymella applanata) 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Himbeere, Brombeere (§18) Botrytis cinerea, Colletotrichum 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Johannisbeerartiges Beerenobst (§18) Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis) 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Johannisbeerartiges Beerenobst (§18) Colletotrichum, Botrytis cinerea 1 kg/ha; Wasser: 1000 l/ha
Kartoffel Alternaria Arten (Alternaria spp.) 0.25 kg/ha; Wasser: 200 bis 400 l/ha
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl), Blumenkohle (§18) Mycosphaerella brassicicola, Kohlschwärze (Alternaria brassicicola), Kohlschwärze (Alternaria brassicae), Weißer Rost (Albugo candida) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Meerrettich, Möhre, Pastinak Alternaria Arten (Alternaria spp.) 0.75 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Möhre (§18) Echter Mehltau (Erysiphe heraclei) 0.75 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Möhre (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha; Wasser: 600 bis 800 l/ha
Pfirsich, Nektarine, Aprikose (§18) Monilinia fructigena
Pflaume (§18) Monilinia fructigena
Pflaume (§18) Pflaumenrost (Tranzschelia pruni-spinosae)
Porree (§18) Rost (Puccinia allii), Blattfleckenkrankheit (Cladosporium allii), Purpurfleckenkrankheit (Alternaria porri) 1.5 kg/ha; Wasser: 600 bis 800 l/ha
Radieschen (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha
Rettich (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha
Rucola-Arten, Endivien (§18) Botrytis cinerea, Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.), Rhizoctonia solani 1.5 kg/ha; Wasser: 500 bis 1000 l/ha
Salate Botrytis cinerea 1.5 kg/ha; Wasser: 500 bis 1000 l/ha
Salate Botrytis cinerea 1.5 kg/ha; Wasser: 500 bis 1000 l/ha
Salate (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.), Rhizoctonia solani 1.5 kg/ha; Wasser: 500 bis 1000 l/ha
Salate (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.), Rhizoctonia solani 1.5 kg/ha; Wasser: 500 bis 1000 l/ha
Sauerkirsche, Süßkirsche Monilinia laxa
Schwarzwurzel (§18) Echter Mehltau (Erysiphe cichoracearum) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Schwarzwurzel (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Schwarzwurzel (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Spargel (§18) Botrytis cinerea 1.5 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Stielmangold, Spinat (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha
Süßkirsche, Sauerkirsche (§18) Monilinia fructigena
Süßkirsche, Sauerkirsche (§18) Blattbräune (Gnomonia erythrostoma)
Süßkirsche, Sauerkirsche (§18) Sprühfleckenkrankheit (Blumeriella jaapii)
Wurzelpetersilie (§18) Echter Mehltau (Erysiphe heraclei) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Wurzelpetersilie (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Wurzelpetersilie (§18) Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Wurzelpetersilie (§18) Blattfleckenkrankheit (Septoria petroselini) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Wurzelpetersilie (§18) Petersilienrost (Puccinia rubiginosa) 1 kg/ha; Wasser: 400 bis 600 l/ha
Zierpflanzen (§18) Alternaria Arten (Alternaria spp.)
Zierpflanzen (§18) Alternaria Arten (Alternaria spp.)
Zierpflanzen (§18) Botrytis cinerea
Zierpflanzen (§18) Botrytis cinerea
Zierpflanzen (§18) Rhizoctonia solani, Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.)
Zierpflanzen (§18) Rhizoctonia solani, Sclerotinia-Arten (Sclerotinia spp.)
Zwiebelgemüse (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha
Zwiebelgemüse (§18) Pilzliche Blattfleckenerreger 1.5 kg/ha; Wasser: 600 l/ha

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Bei den Zulassungen der Pflanzenschutzmittel handelt es sich um Daten des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), ehemals BBA. Für die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit wird keine Gewähr übernommen. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

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