Tierhaltungsnews
ZDS Aktuelles
ZDS-CMS: Download-Datei ersetzen
Ab sofort ist es möglich, im Download-Archiv des ZDS-CMS vor dem Hochladen von Dokumenten einzustellen, ob eine gleichnamige existierende Datei gegebenenfalls ersetzt werden soll. Wird diese Option gewählt, so wird eine existierende Datei überschrieben. Alle Verweise auf die alte Datei gehen dabei nicht verloren, sondern zeigen nun auf die neue Datei. Bekannt ist dieses Feature bereits aus der Bilderdatenbank.
Diese Funktion ist nützlich, um eine Datei zu aktualisieren, ohne danach bestehende Links anpassen zu müssen. >>>
Brasilien: Rückverfolgbarkeit zum Einsatz von Wachstumsförderen ungenügend
Vorsicht beim Schweinefleischkauf unbekannter Herkunft. Die europäische Kommission hat soeben einen Bericht zu Untersuchungen in Brasilien veröffentlicht. Darin kritisiert sie die unzureichende Transparenz und Rückverfolgbarkeit bzgl. des Einsatzes des in Europa verbotenen Wachtumsförderers Ractopamin. Weder Einsatz noch Verbleib des Fleisch seien lückenlos möglich >>>
CH: Nein zu Tierschutzanwälten
"Die Schweiz hat sich zu einer Art Indikator für Wertewandel und
Meinungstrends in Europa entwickelt.Wenn man wissen will, welche
geistigen Strömungen sich jenseits der Parteien und Parlamente
ausbreiten, lohnt sich immer ein Blick auf die einzige direkte
Demokratie der Welt," schreibt Michael Miersch für "Die Welt" (Anwalts Lieblinge).
Die Schweizer haben in einem Referendum vom 08.03. mit großer Mehrheit die Einrichtung spezieller Anwälte für Tiere abgelehnt. Der Grund. die Schweiz zeichnet sich durch ein gutes Tierschutzgesetz aus, das in den letzten Jahren mehrfach nachgebessert worden ist und auch den Heimtierbereich abdeckt. In anderen Ländern ist das nicht der Fall. Entsprechende Vorschriften betreffen nur die Halter landwirtschaftlicher Nutztiere.
?Grandma?s Boys? treten im Kuhstall auf
L P D - Bei Familie Evers in Wahrenholz im Landkreis Gifhorn stehen die Milchkühe immer im Mittelpunkt. Besondere Zuwendung wird am 14. März ab 20 Uhr jedoch ?Veronika? erfahren. Die Kuh mit der Stall-Nummer 31 animierte die fünfköpfige Gesangsformation ?Grandma?s Boys? bei einer Besichtigung zu einem Konzert in besonderem Rahmen. Dem äußerst gut gewachsenen Tier soll das bekannte Lied ?Veronika, der Lenz ist da? vorgetragen werden, teilt die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen mit. Die Grandma?s Boys und Familie Evers planen ein Konzert für alle Sinne. Dazu wird die Gruppe, deren Tenorsänger Ralph Völke ebenfalls in Wahrenholz zu Hause ist, Lieder der Comedian Harmonists, der Beatles und anderer Gruppen vortragen. Der örtliche Bäcker bietet frisch belegte Brötchen, die mit Milch von Kühen aus dem Stall der Familie Evers gebacken wurden. Für den Geschmackssinn gibt es außerdem herzhafte Steaks und coole Milchshakes nach den phantasievollen Rezepten der Landesvereinigung. Der großzügige Futtertisch bietet ausreichend Stehplätze für kulturell interessierte Gäste, allerdings nur einige wenige Sitzplätze. Das einstündige Programm soll mit Gesprächen und einem intensiven Gedankenaustausch über Ku(h)ltur und Landwirtschaft fortgesetzt werden. Der Eintritt ist frei, Spenden sind aber willkommen.
Management-Intensivkurs "Fleisch"
Für Führungskräfte aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Mitarbeiter der vor- und nachgelagerten Bereiche und interessierte Studierende bietet die Akademie in Vechta einen Management-Intensivkurs an. In Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen und der Fachhochschule Osnabrück wurde ein Seminarprogramm in Abstimmung zwischen Theorie und Praxis entwickelt. Das Seminar gliedert sich in die Themenbereiche Fleisch am 16. und 17. März und den neuen Themenbereich Obst und Gemüse am 18. und 19. März. Vorträge aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Exkursionen, beispielsweise in das Fleischwerk Tönnies in Rheda-Wiedenbrück oder die Gartenbauzentrale Papenburg, werden den Teilnehmern geboten. Anmeldungen für das kostenpflichtige Seminar (auch für einzelne Tage) an Johannes Wilking, Tel. 04441 15-278 oder Johannes.Wilking@agr.uni-goettingen.de.
Immer mehr Energie aus regenerativen Quellen
L P D - Sonne, Windkraft und Biomasse steuern einen immer größeren Teil zum deutschen Endenergieverbrauch bei. Nach einer Erhebung des Bundesverbandes Erneuerbare Energien deckten sie im vergangenen Jahr bereits 10,6 Prozent des Energiebedarfs. Im Jahr zuvor waren es erst 9,5 Prozent und 2006 sogar erst 8,0 Prozent. Damit hält der Wachstumskurs der Energien aus regenerativen Quellen weiter an. Im vergangenen Jahr haben sie zudem ungefähr 112 Mio. Tonnen (t) CO2-Äquivalent und Importe fossiler Brennstoffe im Gegenwert von 6,4 Mrd. Euro vermieden und entlasteten damit Umwelt und Finanzen.
TiHo Hannover als Weiterbildungsstätte des European College of Animal Reproduction (ECAR) anerkannt
Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover hat die Anerkennung als Weiterbildungsstätte des European College of Animal Reproduction (ECAR) erhalten. Damit findet das seit 2002 im Rahmen der Ausbildung von Diplomates des ECAR bestehende Engagement der TiHo eine konsequente Fortsetzung.
PIC-Ferkelerzeuger sucht Verstärkung
PIC-Ferkelerzeuger im nördlichen Emsland sucht für seinen Betrieb mit 1.000 Sauen einen engagierten und verantwortungsbewussten Mitarbeiter.
Kontakt über Ulrich Peschel, PIC-VION-Außendienstberater, Mobil: 0160-7052916 >>>
CH: Management zum Absetzen von 30 Ferkeln pro Sau und Jahr
©Suisag - Dank konsequenter Zuchtarbeit werden die Würfe in Schweizer Abferkelställen immer grösser. Damit die geborenen Ferkel auch abgesetzt werden, erhöhen sich nicht nur die Anforderungen an das genetische Potenzial der Aufzuchtleistung der Muttersau. Auch die Fütterung und Haltung muss angepasst werden. Auf Anregung der SUISAG befasst sich die Bachelor-Abschlussarbeit von Vincent Boillat an der SHL Zollikofen mit dem Thema. Ziel ist es, mit Hilfe von Literatur sowie der Befragung von Betrieben mit hohen Absetzzahlen und von Experten ein Merkblatt mit praxisnahen Management-Tipps zu erarbeiten. Der Abschluss der Arbeit ist für August 2010 geplant. >>>
TIPP: Johannes Hilgers, Geschäftsführer beim Landesverband Rheinischer Schweineerzeuger (LRS) ist ausgewiesener Experte mit zahlreichen Veröffentlichungen zu diesem Thema. Zuletzt in der LZ mit Ferkelaufzucht: Management großer Würfe
Abluftreinigungsanlagen in der Tierhaltung: Ein zurzeit viel diskutiertes Thema
©DLG - Abluftreinigungsanlagen sind zwar derzeit gesetzlich nicht zwingend
vorgeschrieben, können aber ein wirkungsvolles Mittel sein, die Stallemissionen
(vor allem Geruch, Staub und Ammoniak) und damit letztlich auch die
erforderlichen Abstände zu unbeteiligter Wohnbebauung und
stickstoffempfindlicher Vegetation (zum Beispiel Wald oder Moor) zu reduzieren.
Außerdem lassen sich durch den Einbau von Abluftreinigungsanlagen unnötige
Standortauslagerungen vermeiden. Dies erspart dem Bauherrn zusätzliche
Erschließungskosten sowie Anfahrtswege und schützt die Landschaft vor weiterer
Zersiedlung.
Warum sind Bauernkinder so gesund?
Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, haben fünfmal seltener Asthma und Heuschnupfen als Stadtkinder. Das ist bekannt. Unbekannt ist, warum das so ist.
Die Kinderärztin Erika von Mutius, Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität Münche, hat nur Forschungsgelder des Europäischen Forschungsrat (ERC) erhalten, um diejenigen Substanzen zu finden, die Bauernhofkinder vor allergischen Krankheiten schützen. Mit dem HERA-Projekt ("Host-environment interactions in the protection from asthma and allergies") will die Forscherin ihrem Traum näher kommen, eines Tages Asthma und Heuschnupfen zu verstehen und damit verhindern zu können. Dass Bauernkinder vor der bislang unheilbaren Krankheit geschützt sind, konnten die Allergieforscher eindeutig auf den Konsum von Rohmilch und einen häufigen Aufenthalt im Stall zurückführen. >>>
Warauf Sie beim Ankauf von SPF-Tieren achten sollten
©Agrikontakt - Beim Einkauf von Jungsauen kam es in der Vergangenheit hin und wieder zu unliebsamen Überraschungen: Vermeintliche ?SPF-Tiere? entpuppten sich bei der Anlieferung als Partien mit einem weniger hohen Gesundheitsstatus. Wie Sie bei Geschäften mit bestimmten Vermarktern auf Nummer sicher gehen, hat Dr. Dirk Hesse auf seiner Internetseite erläutert.
Es werden die unterschiedlichen Gesundheitsstati und die Anforderungen an die Transportefahrzeuge beschrieben. SPF-Tiere sollten in speziellen Fahrzeugen transportiert werden, damit sich die Zuchttiere nicht auf dem Transport infizieren. Nur so lassen sich Reklamationen vermeiden.
Nicht immer ist SPF drin, wenn SPF draufsteht
Positive GVO-Kennzeichnung
"80 % der Lebensmittel enthalten heute gentechnisch veränderte Bestandteile", wird der Vorsitzende des Wissenschaftskreises Grüne Gentechnik, Klaus-Dieter Jany, vom Journalisten Michael Miersch für "Die Welt" (Essen ohne Gentechnik ? alles Schein und Illusion) zitiert. Ende der 90er-Jahre sollen es bereits 60 Prozent gewesen sein. Die jetzige Kennzeichnung sei daher "Schwachsinn". Damit steht der Wissenschaftler nicht allein. Auch die Bundestagsabgeordnete Christel Happach-Kasan, FDP, fordert eine "ehrliche Lösung" bei der Lebensmittelkennzeichnung. Dies scheint im Sinne der Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag heißt es: ?Zur Schaffung einer umfassenden Verbrauchertransparenz streben wir eine Positivkennzeichnung auf europäischer Ebene an.?
Die Komplexität der Ferkelerzeugung
"Mehrwöchige Produktionsrhythmen werden hauptsächlich betrieben, um marktgängige Ferkelgruppen zu produzieren. Der arbeitswirtschaftliche Aspekt der Planbarkeit und der Konzentration von Arbeitsabläufen bekommt in größer werdenden Betrieben eine zunehmende Bedeutung. Das mit den Mehrwochenrhythmen verbundene Alles-Rein-Alles-Raus-System ermöglicht zusätzlich ein besseres Hygienemanagement und führt zu einer Unterbrechung der Infektketten innerhalb des Bestands. Werden von außen hinzukommende Jungsauen nicht richtig eingegliedert, kann das labile Gleichgewicht der Bestandsgesundheit empfindlich aus der Balance gebracht werden. Die Jungsauen- und Abferkelgruppen müssen daher als epidemiologische Einheiten betrachtet und gezielt bei der Eingliederung aufeinander abgestimmt werden. Wie das geht beschreibt Dr. Martin Petzold in seinem Beitrag Jungsauen-Management. Seine Strategien haben auch große Bedeutung für das in diesen Monaten viel diskutierte Thema ?Ammenmanagement?.
Verbrauchsgüterkaufrecht bei Auktion nicht anzuwenden
Der Bundesgerichtshof hat jetzt klargestellt, dass die Vorschriften des Verbrauchsgüterkaufrechts nicht auf eine öffentlich veranstaltete Pferdeauktion anzuwenden sind (AZ VIII ZR 71/09). Damit wurden die Auktionsbedingungen bestätigt, in denen es heißt, dass bei der öffentlichen Versteigerung die Pferde "wie besichtigt und geritten" verkauft werden, und zwar "unter Ausschluss jedweder Sachmängelhaftung".
Ob die Klägerin, eine Käuferin einer unter "tiefem Luftschlucken" (= Freikoppen) leidenden Stute, trotzdem ihr Geld zurückbekommt, bleibt abzuwarten. Das Gericht hat den Fall zur weiteren Sachaufklärung an das Oberlandesgericht Köln zurück verwiesen. Von der Käufern muss jetzt gutachterlich belegt werden, dass die Verhaltensauffälligkeit schon vor dem Kauf bestand.
Diese Seite Drucken – Versenden – Bookmarken
© Copyright 2000 – 2010 raiffeisen.com GmbH & Co. KG







