Bodenanalysen

web_Liebig_minimum.jpg
Nur wer weiß, was dem Boden fehlt und die Kultur benötigt, kann bedarfsgerecht düngen. Zu wenig Nährstoffe führen zu Mangelerscheinungen, Überdüngung ist ebenfalls nicht gut für Pflanze und Umwelt. Die Düngung nach Bedarf ist für den Landwirt gesetzlich geregelt. Auch alle anderen Besteller sollten dem Boden das zuführen, was er tatsächlich braucht.

 

Ein Organismus richtet sich in seiner Entwicklung, seinem Wachstum, nach dem Nährstoff, der minimal vorhanden ist („Liebigsches Minimumgesetz"). Die Minimum-Tonne veranschaulicht dieses Prinzip: eine Tonne, in der eine Daube nicht ganz so lang ist wie die restlichen, lässt sich nur bis zur Höhe dieser Latte füllen, genauso kann ein Organismus sich nur dementsprechend entwickeln, wie es der am geringsten vorhandene Stoff auch erlaubt. Dieser Nährstoff wird auch als Minimumfaktor bezeichnet.

 

Die Abgabe der Bodenproben sowie der Verleih der Bodenstäbe bei Raiffeisen Hunsrück in:

• Lingerhahn
• Emmelshausen
• Beltheim
• Mörschbach
• Weinsheim

-Preise auf Anfrage-

Falls Sie Fragen zur Düngung  haben, rufen Sie uns an.

Wir beraten Sie gerne.

Ihre Ansprechpartner


Markus Leidig
Tel. 06746/345-124
Fax 06746/345-193
markus.ledig@raiffeisen-hunsrueck.de

Sascha Liesenfeld
Tel. 06746/345-152
Fax 06746/345-193
sascha.liesenfeld@raiffeisen-hunsrueck.de

sowie alle Mitarbeiter in den Raiffeisen-Märkten

• Landwirte und Winzer


Die Zahl der Proben richtet sich nach der Größe der Fläche. Bei großen Flächen können bis zu 3 Hektar zu einer Beprobungseinheit zusammengefasst werden. Gibt es auf der gleichen Fläche verschiedene Bodenarten (leichte oder schwerere Böden), so ist von den Teilflächen je eine Probe zu entnehmen. Von unterschiedlich gedüngten Flächen sollten ebenfalls getrennte Proben genommen werden. Jede Probe besteht aus einer bestimmten Zahl von Einstichen, die auf der untersuchten Fläche vorgenommen werden Auf Ackerland sind 20, auf Grünland 20 - 40 Einstiche je Probe zu machen. Die Entnahmetiefe ist bei Acker die Krumen- bzw. Bearbeitungstiefe 0 - 25 cm, bei Grünland 8 - 10 cm. Von der Probenahme sind grundsätzlich auszuschließen: Randstreifen der Schläge, Vorgewende, Hungerstellen, Fehlstellen, Geilstellen, Maulwurfshaufen, Moorlöcher, staunasse Stellen sowie alle Stellen, wo Stalldung, Kalk oder Dünger gelagert werden. Der jeweils entnommene Boden wird in einem sauberen Eimer gesammelt und anschließend gründlich gemischt. Pflanzenreste, organische Substanz und Steine, müssen entfernt werden. Von der Bodenmischung im Plastikeimer werden dann 250 Gramm Feinerde in einen Plastikbeutel oder ein Probekästchen gefüllt. Zur Kennzeichnung wird der vollständig ausgefüllte Begleitzettel (bitte in Blockschrift ausfüllen) außen fest an der Probe angebracht. Am besten kennzeichnen Sie die Proben noch von außen per wasserfestem Filzschreiber mit einer Nummer. Der entnommene Boden muss trocken, feinkrümelig und steinfrei sein. Er darf nicht zusammenklumpen. Bitte lagern Sie die entnommenen Proben nicht zu lange oder bei zu hohen Temperaturen. Sollte der Boden bei der Entnahme zu feucht sein, so kann er auf Zeitungspapier bei Zimmertemperatur getrocknet werden. Bitte nicht direkt auf der Heizung oder in der Sonne trocknen. Zur Feststellung von Versorgungsveränderungen im Boden ist eine regelmäßige Untersuchung im zwei- bis dreijährigen Abstand angebracht. Bei Problemflächen (z.B. nach Meliorationen) sollte man öfter untersuchen.

• für Garten, Rasen und Weiden

Die empfohlenen Dünger sind in unseren Raiffeisen-Märkten erhältlich. Aus ökologischen Gründen empfehlen wir keine Volldünger, da hiermit eine gezielte Düngung meist nicht möglich ist.

Dosiertipp:
Ein Esslöffel Hornspäne entspricht ~ 10g,
ein Esslöffel Mineraldünger ~ 20g.

Die einzelnen Dünger am besten vor der Ausbringung exakt abwiegen. Bitte halten Sie die empfohlene Dosierung und die Termine genau ein.

 

© 2012 Raiffeisen Hunsrück Handelsgesellschaft mbH - Kontakt: info@raiffeisen-hunsrueck.de