Saatgetreide

Dähre

Saatgut
Leistungsfähiges Saatgut ist die Grundlage für einen erfolgreichen Pflanzenbau.
Im Bereich der Saatgutvermehrung ist die Saatbau Clenze seit Jahrzehnten sehr engagiert. Die gesamte Anbaufläche der für uns tätigen Vermehrer beläuft sich auf etwa 850 ha.

Seit dem Anbaujahr 2007 wird auch im kleinen Umfang die Vermehrung von Öko-Saatgut durchgeführt. In diesem Bereich streben wird an, das Angebot weiter auszubauen. Das Saatgetreide für unsere Kunden in der Region kommt zum überwiegenden Teil auch von den Vermehrern aus der Region. Als Gesellschafter der Geno-Saaten GmbH, mit der wir das übergebietliche Geschäft abwickeln, verfügen wir über eine große Auswahl aller aktuellen Sorten.20110902_Saatgetreideabsackung.JPG

Ein seit Jahren guter Stamm an zuverlässigen Vermehrern, sowie engagierte Mitarbeiter in unserer Saatguthalle am Gistenbecker Weg in Clenze, sorgen für eine hohe Saatgut- und Beizqualität.

Nicht nur die Bereitstellung hochwertiger Sorten in bester Saatgutqualität, sondern auch die persönliche Beratung und Betreuung sind eine Selbstverständlichkeit.



Getreideabsackanlage
KartoffelnPflanzkartoffeln

Im Bereich der Pflanzkartoffelproduktion wird in einem Umfang vermehrt, der dem Bedarf unserer landwirtschaftlichen Kunden entspricht. Es werden Standartsorten im Stärke- und Speisekartoffelsortiment vermehrt und der Bedarf anderer Sorten durch Zukäufe gedeckt.
Saatgetreide

Zwischenfrüchte

Im Bereich Zwischenfrüchte können wir Ihnen, je nach Stärke und Ernteerträge der Saatvermehrung, ein umfassendes Angebot an bedeutenden Zwischenfrüchten bieten.

 



Ölrettich

  • schnelle Entwicklung = Unkrautunterdrückung
  • gut für Mulchsaatverfahren der Folgefrucht geeignet
  • bildet Pfahlwurzel und lockert den Boden
  • bei entsprechender Sorte gute Unterdrückung von Nematoden
  • Aussaat ca. 18-20 Kg/ha spätestens Anfang September
  • unterdrückt Tabak-Rattle-Virus, passt daher gut in Kartoffelfruchtfolgen

Gelbsenf

  • schnelle Entwicklung = Unkrautunterdrückung
  • kaum Frostverträglich, stirbt sicher im Winter ab
  • bei entsprechender Sorte gute Unterdrückung von Nematoden
  • In Kartoffelfruchtfolgen weniger geeignet, fördert Tabak-Rattle-Virus
  • Aussaat ca. 15-20 Kg/ha spätestens Anfang September

Blaue Bitterlupinen

  • langsame Entwicklung = frühe Aussaat erforderlich
  • Bildung einer sehr starken Pfahlwurzel, die auch tiefere Bodenschichten erreicht
    somit stellen Lupinen auch eine nachhaltige Bodenverbesserung da.
  • Stickstoffspeicherung von bis zu 150 Kg/ha
  • unterdrückt Tabak-Rattle-Virus, passt daher gut in Kartoffelfruchtfolgen
  • Aussaat ca. 150-180 Kg/ha spätestens bis Ende Juli

Sommerraps

  • geeignet für Futternutzung im Herbst
  • schnelle Massenbildung
  • kaum Frostverträglich, stirbt sicher im Winter ab
  • Aussaat ca. 8-15 Kg/ha spätestens Ende August

Winterraps

  • für Futternutzung im Sommer, weniger im Herbst geeignet
  • gute Massenbildung, im Herbst mit Verzögerung
  • überwintert und kann auch im Folgefrühjahr genutzt werden
  • Aussaat ca. 8-15 Kg/ha spätestens Ende August

Einjähriges Weidegras

  • geeignet für Futternutzung im Herbst
  • schnelle Entwicklung im Herbst
  • keine Überwinterung
  • Aussaat ca. 40-50 Kg/ha spätestens bis Ende Juli
Welches Weidegras
  • geeignet für Futternutzung im Herbst und Folgefrühjahr
  • geringe Massenbildung im Herbst
  • Überwinterung
  • Aussaat ca. 30-40 Kg/ha spätestens bis Ende August
Zum Schutz vor Wind- und Wassererosion, dem Erhalt der Bodengare, Speicherung von Restnährstoffen der Vorfrucht und zum Schutz der Nitratauswaschung im Winter haben Zwischenfrüchte eine maßgebende Bedeutung in der Landwirtschaft. Des weiteren versorgen sie den Boden mit organischer Substanz, erhöhen die bodenbiologische Aktivität was auch einen positiven Effekt bei der Verminderung von Fruchtfolgekrankheiten und Fruchtfolgeschädlingen hat.

 

 

 

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