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Bundesturnier Hannover 2010

Erfolge von Reiterinnen aus Westfalen beim Trakehner Bundesturnier in Hannover
Der Zuchtbezirk Westfalen gratuliert seinen Reiterinnen zu den Erfolgen beim Trakehner Bundesturnier vom 23. bis 25. Juli in Hannover. Die Springreiterinnen erreichten den hervorragenden 2. Platz mit Astrid Albers mit Head over heels, Jana Ufermann mit Barina, Carolin Johannsmann mit Satan und Anna Richter mit Lindberg. Herzlichen Dank und Glückwunsch auch an Gerd Lange, der diesen Erfolg erst ermöglichte.
Die Dressurreiterinnen erreichten trotz zahlreicher Ausfälle im Vorfeld des Turniers in einem starken Feld von 7 Mannschaften  den 4. Platz und wurden nur um 5/100 von Schleswig.Holstein geschlagen. Die Platzierungen erritten Nicole Fleuter mit Crivelli L, Nicole Gebauer mit Domani, Margret Adrian mit Cefir und Anja Lüninghöner mit Maona. Dank gilt Annette Brusis-Hautkappe, Gerlinde Haselhoff und Jutta Wassermann für die Vorbereitung und das Management.
 
Auch die jungen Reiter aus Westfalen melden Erfolge: Kathrin Karp belegte in der kombinierten Prüfung (44) im Stilgeländeritt den 4. Platz, das Stilspringen gewann sie; dazu kam der 3. Platz im Vormustern. Insgesamt erreichte sie mit dem 19-jährigen Herbstzauber v. Guter Planet den 3. Platz.
Katharina Wessel kam in der kombinierten Prüfung im Stilgeländeritt auf Platz 6, im Stilspringen auf den 3. Platz und im Vormustern auch auf Platz 3. Insgesamt erreichte Katharina mit ihrem 8-jährigen estnischen Trakehner den 4. Platz.
Der Jüngste, Kai Kretschmer, schaffte in der Kombiprüfung (39) mit seiner Stute Mazy Mae insgesamt den 4. Platz.
Herzliche Glückwünsche an unseren Nachwuchs und Dank an die Eltern und Betreuer.

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Trakehner Wochenende in Hamm-Rhynern 2010

Samira WH siegte bei der Zentralen Stuteneintragung, Stutfohlen von Münchhausen und Hengstfohlen von Iskander beim 6. Westfälischen Trakehner Fohlenchampionat.

Zur Zentralen Stuteneintragung           Zum 6.Westfälischen Trakehner Fohlenchampionat 

                                        


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Bewertungskommision 284_2010.jpg
Bewertungskommission bei der Arbeit 

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Jungzüchter bei der Arbeit




Jungzüchterreise - Baden-Württemberg

Deutsche Meisterschaften in Marbach

Auch in diesem Jahr gab es vor den Deutschen Jungzüchtermeisterschaften eine Trainingsreise. Vom 08.-13.06.2010 waren 15 wildgewordene Trakehner in Baden-Württemberg unterwegs.
Um genau zu sein ging es direkt am Mittwochmorgen zum Freispringtraining zum Gestüt Marbach, bei dem die Mannschaften noch mal gemeinsam mit Manfred Holl und Theresa Fischer Pferde bewerten konnten, um für den Wettbewerb gerüstet zu sein.
Der Trakehner Verband konnte wieder 2 Mannschaften stellen, eine in der jüngeren Altersklasse (14-18 Jahre) und eine in der älteren (19-25 Jahre). Zu der ersten Mannschaft gehörten Clarissa Hagemann, Silja Sofie Sippel, Sophie Böcker und Sophie Oldenburger (als Ersatz), Rieke Mundt konnte in diesem Jahr leider nicht teilnehmen. In der älteren Altersklasse starteten Inka Lührs, Kenneth Domdey und Veronika Stingl, hier waren Daniela Hahn und Katharina Wessel als Ersatz dabei. Neben Theresa Fischer und Manfred Holl war auch die Bundesjungzüchterbeauftragte Andrea Fischer-Brügge als Betreuer und Organisatorin dabei. Für die mentale Unterschützung und das Fangejubel sorgten Anja Hagemann, Kai Kretschmer, Hannah Determann und Kathrin Karp.
Nach dem Freispringen ging es am Nachmittag zur Besichtigung des Birkhofs, wo uns Familie Casper sehr herzlich empfing und mit Brezeln und selbstgemachtem Eis verwöhnte.
Herr Alfred Casper ließ es sich nicht nehmen uns höchstpersönlich seinen Hof vorzustellen, auf dem er bereits seit 1962 Verwalter war und den er selbst aufbaute. Beeindruckt waren wir vor allem von der Geschichte des Hofes. Aus dem bescheidenen Gut wurde bis heute eins der renommiertesten Gestüte Deutschlands.
Um das Eis wieder abzutrainieren ging es am Donnerstag zu Martina Honeck nach Schömberg, wo zum einen auf die Dreiecksbeurteilung und zum anderen auf das Vormustern eingegangen worden ist. Da heißt es dann halt laufen, laufen, laufen... und irgendwann auch wieder bremsen, was manches Pferd noch nicht so ganz einsehen wollte. Doch spätestens nach diesem Training wussten wir alle, wie man damit umgeht. Den ganzen Tag hat uns auch Frau Herrmann, Delegierte des Trakehner Zuchtbezirkes Baden-Württemberg, begleitet. Sie war nicht nur moralische Unterstützung  für uns sondern sorgte auch hervorragend für das leibliche Wohl.
Der Freitagmorgen verlief eher ruhig, denn wir mussten aus unserem Quartier im Feriendorf Gomadingen ausziehen, was uns sehr schwer fiel, da wir dort sehr schöne Tage verbracht hatten. Und auch das umfangreiche Freizeitangebot, wie die Schwimmhalle, machte unseren Abschied nicht gerade einfach.
Doch bevor wir in die Reithalle von Marbach umgezogen sind, wurde natürlich noch ordentlich Theorie gepaukt, wie schon die Abende davor.
Erneut waren sich alle einig, dass sich die Reise gelohnt hat und alle haben weiter dazu gelernt, egal ob schon länger oder das erste Mal dabei. Denn gemeinsam lernt es sich doch am besten. Und so gut vorbereitet konnte es dann losgehen mit dem Wettbewerb.
In der großen Arena fand die offizielle Begrüßung der Teilnehmer statt, und es wurde ein kleines Programm aufgeführt. Unter der Leitung von Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, wurden uns verschiedene Hengste, Stuten und Fohlen präsentiert und das Gestüt vorgestellt. In Ihrer Rede wünschte Sie allen Teilnehmern viel Glück, aber doch ganz besonders den Trakehnern, was uns in großen Jubel ausbrechen ließ.
Nach einem kleinen Snack ging es dann auch schon direkt mit der Theorie los, anschließend folgte die Beurteilung des Freispringens. Da nun die ersten Hürden geschafft waren, konnten die Teilnehmer und alle die dazugehören erst mal den Abend tanzend und etwas feiernd verbringen bevor es dann in die Halle ging zum Schlafen.
Samstag startete der Tag mit einem super Frühstück, anschließend fand das Vormustern für die Älteren und die Dreiecksbeurteilung für die Jüngeren statt. Auch der Elch und Frederike Schröpfer trafen endlich in Marbach ein. Daraufhin gab es eine Mittagspause und dann mussten die Jüngeren vormustern und die Älteren beurteilen.
Der Wettbewerb war nun endlich geschafft, aber was haben die Trakehner erreicht? Doch bevor dies bekannt gegeben wurde, führte uns Frau Dr. von Velsen-Zerweck durch das Gestüt.
Insgesamt haben wir Trakehner uns sehr gut geschlagen. Von 14 teilnehmenden Verbänden war der Trakehner Verband 6. Im Einzelnen waren platziert:

Altersklasse 14-18:
Theorie: Sophie Böcker 9. Platz
Freispringen: Clarissa Hagemann 5. Platz
Vormustern: Sophie Oldenburger 9. Platz
Beurteilen: Sophie Böcker 12. Platz
Einzel: Sophie Böcker 4. Platz; Clarissa Hagemann 21. Platz; Silja-Sofie Sippel 28. Platz
Mannschaft: 7. Platz mit 932 Pkt. (14 Mannschaften gestartet)

Altersklasse 19-25:
Theorie: Kenneth Domdey 11. Platz; Inka Lührs 13. Platz; Veronika Stingl 16. Platz
Vormustern: Kenneth Domdey 11. Platz
Beurteilen: Veronika Stingl 1. Platz; Inka Lührs 2. Platz; Kenneth Domdey 9. Platz
Einzel: Veronika Stingl 9. Platz, Kenneth Domdey 13. Platz; Inka Lührs 23. Platz Mannschaft: 5. Platz mit 930,5 Pkt. (13 Mannschaften gestartet)

Vor der Abreise am Sonntag wurden noch die Gestütsvorwerke besichtigt. Wie bei bisher allen Fahrten war die Stimmung sehr gut und das Training hat seine Wirkung gezeigt, also weiter so!!

Kathrin Karp


Fohlenchampionat 2010

Offizieller Auswahltermin für die Fohlenauktion in Hannover
Der Zuchtbezirk Westfalen setzt die Reihe seiner Fohlenchampionate fort mit der 6. Auflage. Auch dieses Championat ist gleichzeitig Qualifikation zum Deutschen Fohlenchampionat in Lienen. Austragungsort ist wieder die Anlage des RV Hamm-Rhynern an der Autobahn A 2.
Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 27. Juni um 11.00 Uhr mit den Stutfohlen. Die Hengstfohlen werden ab 14.00 Uhr gerichtet. Besonders attraktiv wird das Championat dadurch, dass es offizieller Auswahltermin für die Fohlenauktion des Trakehner Verbandes im Juli in Hannover ist. Zu den Richtern zählt der Zuchtleiter des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann. Eingeladen sind weiter eine der erfolgreichsten Trakehner Züchterinnen, Veronika von Schöning, und der renommierte Hengsthalter und Hengstaufzüchter Heinrich Ramsbrock (angefragt).

Der Zuchtbezirk Westfalen übernimmt wieder einen Teil der Meldegebühren für das Deutsche Fohlenchampionat für Fohlen aus Westfalen, sodaß die Züchter aus Westfalen nur 25 Euro Meldegebühr zahlen müssen. Wir sehen das Fohlenchampionat als ein Angebot, den Züchterinnen und Züchtern beim Verkauf ihrer Fohlen zu helfen und hoffen, daß viele Züchter ihre Fohlen nach Rhynern bringen. Das Fohlenchampionat ist neben wertvollen Sachpreisen mit 200 Euro für die Siegerfohlen, 150 Euro für die Zweitplazierten und 100 Euro für die Dritten dotiert.

Wir laden auch Züchterinnen und Züchter aus den benachbarten Zuchtbezirken ein, mit ihren Fohlen nach Rhynern zu kommen.

Anmeldungen mit Abstammungsnachweis bitte zum 19. Juni an Hans-H. Becker, Dahlweg 5, 59 394 Capelle, Telefon und Fax: 0 25 99 / 13 46.

 

Manfred Arlt gestorben

Er war einer der bemerkenswertesten Trakehner Züchter in Westfalen: Am 9. Oktober ist Manfred Arlt im Alter von 78 Jahren in Kreuztal gestorben.

Geboren am 25. April 1931 in Goldentraum in Schlesien, kam Manfred Arlt mit Mutter, Schwester und Bruder 15jährig nach Westfalen. Nach landwirtschaftlicher Lehre und Tischlerlehre begann er zielstrebig das Studium der Architektur und legte den Grundstein für eine erfolgreiche Laufbahn zu einem vielseitigen Architekten. Er war schnell erfolgreich, das auch deshalb, weil von sich aber auch von seinen Mitarbeitern verlangte. Normales Tempo gab es bei Manfred Arlt nicht. Wenn er etwas in Angriff nahm dann Ganz, bisweilen auch etwas rücksichtslos.

Mir bekannte Bauten sind die Stadthalle in Kreuztal, ein Teil des Bundesverteidigungsministerium auf der Bonner Hardthöhe und eine ökonomisch und ökologisch sehenswerte Wohnsiedlung in Kaput in der Nähe von Potsdam, die den westfälischen Teilnehmern der Mitgliederversammlung des Trakehner Verbandes stolz zeigte.

Manfred Arlt hat als Gründungs- und Vorstandsmitglied sowohl dem Lions Club Kreuztal als auch dem Reit- und Fahrverein Kindelsberg Impulse verliehen und den Pferdesport in der Region entscheidend mitgeprägt.

Manfred Arlt war ein höchst kreativer Mensch nicht nur als Architekt, sondern auch als Trakehner Züchter, Mitdenker im Team der westfälischen Delegierten und unser guter Freund. Seine Leistungen als Trakehner Pferdezüchter wird Erhard Schulte im nächsten „Trakehner“ beleuchten. Nur soviel: Insbesondere mit dem, wie immer bei ihm, spektakulären Kauf der Fuchsstute Natalie v. Grimsel u.d. Nawarra v. Kemal xx legte er den Grundstein für seine erstklassige Trakehner Zucht. Die Namen Napoleon Cadre v. Arogno und der Bundessiegerfamilie mit Nanette v Arogno, kennen alle Trakehner Züchter.

Manfred Arlt hat mit seinen guten Ideen den Zuchtbezirk Westfalen vielfältig begleitet. Viele von uns erinnern sich sicher noch an den Coup, 7 große Fässer „Krombacher“ zur Nachgala für den Zuchtbezirk Westfalen von Kreuztal nach Neumünster transportieren zu lassen.

Ein anderes denkwürdiges Ereignis war der Kauf des Hengstes Herzruf v. Königspark u.d. Herzchen v. Ginster 1989: Manfred hatte lange auf den Siegerhengst Herzzauber mit geboten. Veronika von Schöning, Züchterin und Besitzerin von Herzruf, bot Manfred Arlt dann den aus der gleichen Familie stammenden, im Jahr davor gekörten Herzruf an mit dem Hinweis darauf, dass der Hengst in der Zwischenprüfung der Hengstleistungsprüfung im Landgestüt Warendorf dreimal die Note 10,0 für die Rittigkeit von Monika Theodorescu, Klaus Balkenhol und Lutz Merkel erhalten habe. Ohne den Hengst je gesehen zu haben kaufte Manfred Herzruf sofort und der Hengst wurde eine Säule seiner und der Trakehner Zucht in Westfalen. Schade, dass es ihm nicht gelungen ist, Herzruf eine mögliche Weltkarriere in der Dressur unter Ellen Bontje zu ermöglichen.

Viele Trakehner Züchter und Trakehner Freunde in Westfalen haben mit Manfred Arlt einen lebensfrohen, erfolgreichen und hilfsbereiten Freund verloren.

 

P.S.: Dieser persönliche Nachruf erscheint erst jetzt, weil er von Manfred Arlts Sohn bisher nicht freigegeben worden ist.

 

Wichtige Terminänderungen

Das Freispringen am Sonntag, 14. März, 14.00 Uhr in Haßlinghausen fällt aus

Das Treffen der Englandfahrer um 16.00 Uhr findet statt

 

3.Bundesweites Trainingscamp für Trakehner Jungzüchter

Termin:              vom Freitag, den 09.04. bis Sonntag, den 11.04.2010 
Ort:  Reitsportanlage Dierstorf, Ilonka Danowski und Frank Martens-Bruns 
  Zuchtbezirk Niedersachsen (Nord-West / Bremen) 
Adresse:  Am Schulberg 2, 21279 Wenzendorf 

Organisation durch die Jungzüchterbeauftragten Andrea Fischer-Brügge, Manfred Holl, Theresa Fischer

Zeitplan:              
Freitag:  Anreise ca. 17 Uhr, Kennenlernen, Hofbesichtigung Abendbrot, anschl. Referat über Jungzüchterwettbewerbe
Referenten: Manfred Holl sowie Nadja und Theresa Fischer 
Samstag:  Beurteilen von Pferden im Stand und in der Bewegung (vormittags)
Referenten: Jürgen Hanke (Vorsitzender Zuchtbezirk Niedersachsen/Hannover)
Vormustern auf der Dreiecksbahn, Peitschenführung (nachmittags)
Referenten: Jürgen Hanke
Abendbrot anschl. voraussichtlich Buchvorstellung "Trakehner Pferde fürs Leben" von Imke Eppers (Chefredakteurin "Der Trakehner") 
Sonntag:  Beurteilen von freispringenden Pferden (vormittags)
Referentin: Gisela Gunia (stellvertretendes Mitglied der Trakehner Körkomission)
Mittag, anschl. Abschlussbesprechung, eventuell Theorie 
Abreise:  Sonntag, früher Nachmittag 

Die Übernachtung erfolgt in einer Jugendherberge oder örtlichem Hotel. Die Höhe der Eigenbeteiligung steht noch nicht fest.

Anmelden könnt ihr euch bei Andrea Fischer-Brügge (0173/5430115) oder bei Theresa Fischer (0151/53366279; fischer-dobritz@t-online.de). Anmeldeschluss ist der 28.03.2010.

 

Planung der Jugendarbeit 2010

Liebe Jungzüchter,

nachstehend findet ihr die Termine, die für das Jahr 2010 bereits feststehen oder in Planung sind.

April:                  09. - 11.04. Jungzüchterlehrgang auf der Anlage von Ilonka Danowski in Dierstorf 
Mai:  14. - 16.05. Trakehner Bundesjungzüchterwettbewerb im Landgestüt Moritzburg (NBL-Sachsen) 
Juni:  11. - 13.06. Deutschen Meisterschaftern der Jungzüchter im Haupt- und Landgestüt Marbach (Baden-Württemberg)
Vorher: Trainings- und Jungzüchterreise durch den Zuchtbezirk (in Planung) 
Juli:  23. - 25.07. Trakehner Bundesturnier in Hannover
wahrscheinlich Ausweitung der Wettbewerbe auf Klasse E und A sowie Jugendcamp sind geplant 
Oktober:  letztes Oktoberwochenende Trakehner Hengstmarkt in Neumünster
Helfereinsatz und Strandbetreuung geplant 

Fragen und Anmeldung unter:

Andrea Fischer-Brügge (0173/5430115) oder
Theresa Fischer (0151/53366279; fischer-dobritz@t-online.de)

 

Wintertraining Dressur in Westfalen

Dirk Mülot nimmt das Training in seiner neuen Anlage wieder Auf: An den Termine 19. / 20. Dezember, 16. / 17. Januar. 13. / 14. Februar 2010 soll in Herzebrok / Clarholz trainiert werden. Anmeldungen bitte bis Mitte Oktober  (weil reserviert werden muß) an Andrea Fischer-Brügge, Tel.: 0 173 / 54 30 115.

Kosten: Die Kosten für Unterricht, Box und Übernachtung ergeben sich aus der Teilnehmerzahl.

 

Studienfahrt vom 2. bis 4. Oktober 2009 nach England


Freitag, 2. Oktober 2009

Sie mussten früh aufstehen, die Teilnehmer der Studienfahrt des Zuchtbezirks Westfalen ins United Kingdom. 32 Trakehner Freunde trafen sich um 5.45 Uhr am Freitagmorgen vor dem Schalter von Easy Jet in Dortmund. Andrea Fischer-Brügge mit Tochter Henrike und das Ehepaar Drs. Karp waren schon am Donnerstag mit dem Auto „vorgefahren“. Nach knapp 1stündigem Flug landete die Mehrzahl der Englandreisenden auf dem Londoner Flughafen Luton. Von dort ging es gleich weiter mit Bus zu den Klippen in der Nähe von einer Kulisse, wie  sie für die Rosamunde Pilcher-Filme typisch ist.

 
Wie bei Rosamunde Pilcher: Blick von der Klippe aufs Wasser.

 

 

Jane Paulicka, die mit Unterstützung durch Ulla Kuxmann die Fahrt  durch viele Gespräche mit zweien unserer Gastgeber, Sian Reade und Bernadette O`Sullivan, vorbereitet hatte, wollte uns diesen Blick von den Klippen aufs Meer nicht vorenthalten. Dann ging es zu den Trakehnern von Sian und Mark Reade. Dort durften wir das erste Mal erleben, was englische Gastfreundschaft bedeutet: Ein mit viel Liebe vorbereiteter englischer Imbiß erwartete uns, engagiert mit aufgetragen von den fünf Kindern von Sian und Mark Reade. Nach der Stärkung ging es zu den Trakehnern der Bluewood Stud. 5 Hengste besitzt die Lower Lidham Hill Farm in Guestling in East Sussex, so die offizielle Anschrift des Gestüts: Axis und Elfenstein stehen in Webelsgrund bei Terhi Stegars, Tycoon in Gestüt Hohenschmark.

 

 
Im Bluewood Stud bei Sian unf Mark Reade.

 

 

Zuhause in England zeigten sich der Schimmel Trocadero v. Enrico Caruso u.d. E.St. Thirza v. Karon gezogen von Jutta Langels und Titelheld v. E.H.Hohenstein u.d E.St. Torosa v. Arrak aus der Zucht von Klaus Rotthäuser. Von beiden Hengsten sahen wir Nachzucht im Gestüt, von Trocadero z.B. die Pr.St. Gloriana a.d. Pr.St. Grandiosa v. E.H. Caprimond u.d. Granada v. Schwärmer. Zur Sammlung von prämierten Stuten, zumeist aus Deutschland gekauft, zählen die Pr.St. Blue Velvet v. Monteverdi u.d. Pr.St. Blueberry Hill v. Kostolany aus der Zucht von Juray Paulicka, mit bemerkenswerter Leistungsprüfung von 8,75, die Vollschwestern St.Pr.u. Pr.St. Kasixta (Siegerstute im Rheinland mit 59 Punkten) und Kenia v. Sixtus u.d. Kandra v. Kostolany gezogen von Friedrich Isaak, die Pr.St.u. St.Pr.St. Patente v. Caprimond u.d. Perspektive vom Klosterhof v. Donaumonarch, die aus Sommerlade stammende Gräfin Inessa v. Titelheld u.d. St.Pr.u.Pr.St. Gräfin Irina v. Herzzauber, die St.Pr.u.Pr.St. Octavia v. Münchhausen u.d Option v. Giorgio Armani, gezogen von Kerstin Schmitt und, neu eingezogen in Bluewood Stud, die Pr.St. Sacre du Printemps v. Freudenfest u.d. E.,St.Pr.u.Pr.St. Sacre Noir v. Kostolany, gezogen von Bernhard Langels mit gut herausgebrachten Fohlen von Showmaster. Darüberhinaus stehen in Bluewood Stud eine Reihe weiterer hoch bewerteter Stuten und einige Fohlen der eigenen Hengste.

Den Tag beschloß  ein vorzügliches englisches Abendessen im historischen Hotel „The Mermaid Inn“, das durch antike Möbel, herrliche Kamine und wertvolle Vertäfelungen bestach. „The Mermaid Inn“ liegt in der mittelalterlichen Stadt Rye mit vielen schönen Fachwerkhäusern, ein Schmuckstück englischer Architektur. Einen Spaziergang vor dem Abendessen nutzten viele von uns, um die schönen Straßen von Rye zu sehen.

 

 

Samstag, 3. Oktober 2009

Canterbury und das „Burghley House“ standen auf dem Programm für den Vormittag. Schade, dass die Kathedrale geschlossen war und ein Blick in den Innenhof alles war, was wir von der eigentlichen Attraktion dieser mittelalterlichen Stadt zu sehen bekamen, sieht man von unserem Spaziergang durch die Straßen Canterburys ab. “Burghley House“ dagegen, das Schloß, mit dem alle Pferdeleute eine der schwersten Militaryprüfungen verbinden, war ein Erlebnis. Insbesondere der Spaziergang im weitläufigen Park mit Blick auf das eine oder andere Hindernis war eine willkommene Abwechslung für die Busfahrt.

 

 
Burghley House: Das Schloß zur Military.

 

 

Nachmittags galt der Besuch dem zweiten Gestüt unserer Reise, „Woodcroft Stud“ von Bernadette O`Sullivan und Tim Harris. Dort sahen wir die Stuten mit Fohlen leider nur auf der Weide. Besonders auffällig von der Qualität war ein Hibiskus-Fohlen aus der Ohara v. Arrak u.d Olga v. Sixtus. Zudem zeigten Bernadette und und Tim Harri  die Stuten Fonaby v. Vatout / Illuster mit Hengstfohlen von Elfenstein, Hirtenfreude v. Tambour / Consul mit Stutfohlen von Woodcroft Garuda K (v. Münchhausen u.d. Gladness B v. E.H. Angard und Natalie v. Latimer /Caprimond mit Hengstfohlen von Garuda.

 

 
Stuten und Fohlen bei Bernadette O'Sullivan und Tim Harris.

 

Von Petersborough aus ging es in Richtung Newmarket ins Hotel. Auf dem Weg dorthin sahen wir den 8jährigen Hengst Woodcraft Garuda K , der vier Plazierungen in S-Dressuren in England erreicht hat und den die Besitzer in Richtung Körung sehen.

In der Nähe von Newmarket übernachteten wir in einem nicht ganz so feudalen Hotel und waren alle gespannt auf den krönenden Abschlusstag mit „Newmarket State Stud“ und dem Besuch bei den Familien Attew und Watkiss.

 

 

Sonntag, 4. Oktober 2009

Schon die Anfahrt zum „Newmarket State Stud“ war imposant: Vorbei an Trainingsbahnen und gepflegten Weiden mit den typischen Hecken als Rahmen begegneten uns Rennpferde mit ihren Reitern, die zum Training unterwegs waren oder von dort zurückkamen. Die Einfahrt zum Gestüt mit seinen gepflegten Wegen und Weiden beeindruckt.

 

 
Unsere Gruppe bei Mil Reaf, dem legendären Rennpferd.

 

 

Das Vollblutgestüt ist im Besitz des Jockey Clubs. Das herausragende Gestüt hatte 2009 vier Gruppe I Gewinner unter den Deckhengsten, am bekanntesten wohl Bahamian Bounty, den wir zumindestens von weitem sahen. Wir hatten das Glück, eine begeisterte und begeisternde Führerin mit viel Charme und Witz, den insbesondere unser Fahrer erdulden musste, zu haben.

 

 
Blick auf einen kleinen Teil des Newmarket State Stud.

 

 

Die hervorragend gepflegten Ställe und Weiden, die sorgsame Pflege der Stuten und Fohlen, die dem Gestüt für die Abfohl- und Decksaison anvertraut werden, sprechen für sich. Das so eine Pflege und Aufzucht Geld kostet, haben wir erfahren. Das „Newmarket State Stud“ war für uns alle einer der Höhepunkte der Tour, das werden uns im Januar die Bilder und das Video zeigen.

Letztes Gestüt bzw. Gestüte waren die Zuchtstätten der Familien Watkiss und Attew: Bei den Attews sahen wir eine Reihe hochqualifizierter Stuten. Schmuckstück der Sammlung ist sicher die 24jährige Holme Park Vabanque v. Consul u.d. Pr.St. Vielliebchen v. Amagun, Mutter von 17 Fohlen, und ihre Töchter Holme Park Vogue v. Holme Park Krug mit auffallend gutem Hengstfohlen von Oliver Twist und das letzte Fohlen der Vabanque, die Jährlingsstute Holme Park Valencia, ebenfalls von Holme Park Krug. Beeindruckend auch die Stute Holme Park Holy Night v. Caprimond u.d. Pr.St. Harmonie v. Insterfeuer mit qualitätvollem Hengstfohlen von Oliver Twist. Einen der Höhepunkte bei den Susan und Paul Attes durften wir gleich am Anfang erleben: Freilaufend präsentierte sich der in Deutschland doppelt geprüfte und gekörte Fuchshengst Holme Park Legend v. Holme Park Krug u.d Pr.St. Liaison v. Hohenstein u.d St.Pr.u. Pr.St. Libell v. Herzruf. Kraftvoll bewegte sich der Hengst in allen drei Grundgangarten und zeigte im Freispringen Vermögen und gute Technik, was ihm auch hohe Noten bei den Prüfungen in Deutschland eingebracht hatte. Der Hengst beweist seine Sportlichkeit in Vielseitigkeitsprüfungen. Seine Fohlen sind deutlich vom Vater geprägt: Typvoll und kraftvoll in den Bewegungen. Man wünschte, dass auch andere Züchter in England ihn nutzten.

Der Dank der Gruppe für das typisch englische, gut schmeckende Mittagsessen galt insbesondere den Damen Barbara Watkiss und Susan Attew; wir wurden wieder sehr verwöhnt. Danke!

Auf dem Weg zum Flughafen machten wir einen Abstecher zur Holme Grove Farm des Ehepaares Chris und Barbara Watkiss, der Traum eines Gestüts. Majestätisch „empfing“ uns auf seiner Weide der Pferdesenior, der 23jährige Holme Grove Solomon v. Fernando u.d. Holme Grove Schlobitten v. Malachit, vital und zufrieden. Er ist der Vater von Holme Park Krug und damit Großvater des besprochenen Legend.

Auffallend auf der Weide, auch durch ihre Schimmelfarbe erkannten wir Holme Grove Kirschblüte v. Herzkristall u.d. St.Pr.u. Pr.St. Kirsche v. Schneekönig mit besonders gutem Fohlen von Legend. Leider hatten wir zu wenig Zeit für den aktiven Bestand der Holme Grove Farm der Watkiss, bei denen bisher 211 Fohlen geboren worden sind und die wohl eine der bedeutendsten Trakehner Zuchtstätten unserer Töchterverbände betreiben. Gratulation und Dank für die überragende Gastfreundschaft an alle unsere Gastgeber in England. Wir werden gern wiederkommen.


 

Jahresausklang im Sudmühlenhof

Zum traditionellen Jahresausklang lädt der Zuchtbezirk Westfalen auf Samstag, den 28. November, 19.00 Uhr in den Sudmühlenhof, Dyckburgstraße 456 in 48157 Münster-Handorf ein. Neben  den Erfolgen des Jahres 2009 gibt es eine Vorschau auf die Veranstaltungen des Jahres 2010 und auch ein Referat zu einem aktuellen Thema. Die Mitglieder des Zuchtbezirks werden schriftlich eingeladen. Gäste sind herzlich willkommen, bitte bei Hans Becker, Telefon und Fax: 0 25 99 / 13 46, anmelden.



Tag der offene Tür - Hengststation Heinzelmann  

mehr Informationen...

 

Platz frei für die Studienfahrt nach England

Für die Studienfahrt nach England vom 2. bis 4. Oktober ist ein Platz frei geworden.
Bitte schnell bei Jane Paulicka, Tel.: 0 5226 / 29 49 oder Hans Becker anrufen (Tel.: 0 25 99 / 13 46).

 

Bundesturnier 2009

Wie auch schon in den letzten Jahren war Westfalen beim diesjährigen Bundesturnier des Trakehner Verbandes in Hannover vom 23.- 26.07.2009 gut vertreten. Zur Vorbereitung nahmen einige an den Trainingseinheiten bei Pferdewirtschaftsmeister Dirk Mülot teil.

Für Westfalen starteten drei Mannschaften in den verschiedenen Wettbewerben.

Katharina Wessel aus Bielefeld, Sophie Böcker aus Lemförde und Inken Woldt aus Detmold nahmen an dem kombinierten Wettbewerb der Klasse E teil, der aus Theorie, Vormustern, Springen und Dressur bestand. Diese gewannen die Mannschaftswertung, dicht gefolgt von Niedersachsen. In der Einzelgesamtwertung siegte Katharina Wessel auf Herbstzauber 10 (Guter Planet/ Insterruf); Sophie Böcker belegte mit Odin 313 (Liebestraum/ C'aprimond) den 4. Platz.

Der Mannschaftswettbewerb in der L-Dressur wurde von Karina Rüth, Anja Schauer, Nicole Gebauer und Kerstin Schmidt bestritten. Die Vier erreichten in der Mannschaftswertung den 4. Rang. Nicole Gebauer war außerdem in weiteren Prüfungen der Klasse L und M mit ihrem Pferd Domani 15 (Münchhausen/ Fabian) erfolgreich. Karina Rüth gewann mit ihrer Stute Alina VI (Gribaldi/ Buddenbrock) die Dressurpferdeprüfung der Klasse L. Anja Schauer stellte Aquamarin T (Tenor/ Kurfürst) vor und Kerstin Schmidt präsentierte Dexter 164 (Bardolino/ Buddenbrock).

Für Westfalen startete weiterhin eine Mannschaft im L-Springen, die von Herrn Lange zusammengestellt und motiviert wurde. So erzielten Kathrin Halt auf der Heide, Vanessa Hölscher-Bölting, Inka Bitter und Carolin Johannsmann am Ende der Gesamtwertung Platz 4. Kathrin Halt auf der Heide kam mit ihrem Pferd Kenny Gee (Latimer/ Rockefeller) sogar in die Ehrenrunde der zwei Wertungsprüfungen und Inka Bitter war mit Kallimero 5 (Kostolany/ Inox) außerdem im Springen der Klasse M erfolgreich. Vanessa Hölscher- Bölting ritt Lindbergh 10 (Feingeist/ Vivus). Carolin Johannsmann sprang Satan 103 (Kostolany/ Schwalbenfürst).

Weiterhin nahmen Reiter aus Westfalen an diversen Prüfungen in Dressur, Springen und Vielseitigkeit teil. Die Ergebnisse sind im Internet unter www.trakehner-verband.de nachzulesen.

Sowohl Katharina Wessel aus Bielefeld, als auch Rieke Mundt aus Petershagen und Denise Rademaker aus Schüttorf folgten dem bundesweiten Aufruf an Jungzüchter, während des Turniers als Helfer einige Tätigkeiten zu übernehmen. Von Donnerstag bis Sonntag waren sie unermüdlich im Einsatz, beklagten sich auch nicht über das Zeltlager, das dem Regen und Sturm zum Teil nicht standhielt.

Alles in allem war es ein schönes, erfolgreiches und erlebnisreiches Wochenende.

 

Die Jungelche erobern Irland

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Die Weltmeisterschaft der Jungzüchter fand in diesem Jahr in Piltown, Irland, statt. Zu diesem Ereignis flogen 150 deutsche Jungzüchter, darunter auch 10 Trakehner. Neben den 10 deutschen Verbänden waren auch 7 Verbände aus anderen Nationen vertreten. Diese kamen aus Belgien, Irland, Kanada, Dänemark, Frankreich, Schweden und der Schweiz. Der Trakehner Verband stellte 2 Mannschaften, eine in der älteren und eine in der jüngeren Altersklasse. Die ältere Mannschaft, bestehend aus Annika Lutz, Nadja Fischer und Theresa Fischer, erreichte dabei den 9. Platz. Die jüngere Mannschaft, bestehend aus Clarissa Hagemann, Svenja Tadsen und Kenneth Domdey, schaffte es auf den 6. Platz. Als bester Trakehner stach Kenneth hervor er schaffte es in der Einzelwertung auf Platz 7. Trainiert und begleitet wurden beide Mannschaften unter anderem von Britta Johnston und Manfred Holl. Außerdem waren Inka Lührs und Marte Niemöller als Ersatzstarter dabei, sowie Alexander Schulze-Falkenhain (auch bekannt als: „Der Elch“, das Maskottchen) und Kathrin Karp als Schlachtenbummler. Außerdem erreichte die Kanadierin Daniela Hahn, die mit den Trakehnern trainiert hat und für die ältere Mannschaft der Kanadier gestartet ist, den 5. Platz der Einzelwertung. Neben der Weltmeisterschaft nahm auch der größte Teil der Jungzüchter an einer kleinen Irlandreise teil. Dabei diente Dublin als An- und Abreisepunkt für die deutschen Teilnehmer. Nachdem Dublin zunächst erkundet wurde, ging es am nächsten Tag zum Wettbewerb nach Piltown. Als auch dieser überstanden war, wurde erst einmal in Trakehnermanier gefeiert, selbst als gegen halb 2 die Musik ausgeschaltet wurde blieb die Stimmung und es wurde eine lange Nacht, die mit einem fälschlicherweise ausgelösten Feueralarm um 5 Uhr morgens endete. Nach wenig Schlaf ging es am nächsten Tag weiter nach Tipperary zum Pferderennen mit Hindernissen. Dort versuchten einige ihr Glück beim Wetten, manche hatten Erfolg, andere setzten scheinbar immer auf das Pferd welches letztendlich ohne Reiter ins Ziel kam. Anschließend machte die gesamte Horde Halt in Blarney, um dort in einem Golf Resort zu übernachten. Die meisten waren froh nun wieder ein Bad im Zimmer zu haben und nicht Gruppenduschen aufsuchen zu müssen. Hinzu kam, dass es sehr schöne Bäder waren. Nach einer sehr erholsamen Nacht in bequemen Betten, kleiner Fortschritt im Vergleich zu Isomatten und Schlafsäcken, ging es ziemlich früh weiter zu einigen Gestüten. Besichtigt werden konnten die Gestüte Giltown (The Aga Khan Studs), Kildangan (Gestüt des Scheichs Mohammed von Dubai) und das Nationalgestüt Kildaragh. Wir, die Trakehner schauten uns die Gestüte Klidangan und Giltown an, da zeitlich nur 2 Gestüte zu schaffen waren. Dort wurden uns viele Information über die Rennpferdezucht mitgegeben und auch einige Hengste gezeigt. Erstaunt waren viele von uns, bei den Preisen der Decktaxen, dort ist 15.000€ normal, allerdings kann man in der Rennpferdezucht Jährlinge zu sehr hohen Preisen verkaufen. Mit anderen Worten dort herrschen ganz andere Dimension als bei der Warmblutzucht. Auch die Tatsache, dass nur über Natursprung gedeckt werden darf überraschte einige. Am Ende des Tages ging es dann zurück nach Dublin, von wo aus es am folgenden Tag zurück nach Deutschland gehen sollte. Doch vorher nahmen die über 18-Jährigen noch die irischen Pubs unter die Lupe und was soll ich sagen, sie haben recht gut abgeschnitten denke ich. Somit endete eine abwechslungsreiche Entdeckungstour durch Irland.

Kathrin Karp 

Trakehner Wochenende in Hamm-Rhynern

Palotta siegte bei der Zentralen Stuteneintragung, Stutfohlen von Hirtentanz und Hengstfohlen von Insterburg beim 5. Westfälischen Trakehner Fohlenchampionat

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Siegerstute der Dreijährigen

Der Zentralen Stuteneintragung im Zuchtbezirk Westfalen am Samstag, 20. Juni stellten sich 11 3jährige und 2 4jährige Stuten. Die Qualität der jungen Trakehner Stuten war gut, denn von den 11 vorgestellten wurden über 50%, nämlich 6 Stuten, darunter 2 „Gäste“ aus Hessen und Baden-Württemberg, zu Prämienstuten gekürt. Auf der gut geeigneten Anlage des Reitvereins Rhynern richteten Zuchtleiter Lars Gehrmann, das gewählte Mitglied der Stuteneintragungskommission, Albrecht Warnecke, und Westfalens Vorsitzender Hans-H. Becker.Siegerstute wurde die mächtige Dunkelfuchsstute Palotta v. E.H. Gribaldi u.d. Padua v. E.H. Münchhausen u.d. St.Pr. u. Pr.St. Pandorra v. Herzruf, gezogen und im Besitz von Hermann Vollmers aus Schmallenberg, der die Stute auch vorstellte. Palotta überzeugte die Kommission mit ihren sehenswerten Grundgangarten und erhielt dafür die Noten 8 (Schritt), 8,5 (Trab) und 9,0 (Galopp), zudem stand auch für den Gesamteindruck eine 8,5 auf dem Bewertungsbogen. Insgesamt erhielt die Stute 56,5 Punkte.

Zur Reservesiegerin wählte die Kommission die sehr typvolle Happy Time WH v. Kapriolan F u.d. St.Pr. u. Pr.St. Honey Moon WH. V. Bormio xx aus der Zucht und dem Besitz von Jutta Wassermann aus Schwerte, die neben der 9,0 für den Typ besonders in Trab (8,5) und Gesamteindruck (8,5) punktete. Ergebnis: 55,5 Punkte

Da die Stute schon eine Stutenleistungsprüfung abgelegt hat (Wertnote: 7,75), trägt sie seit Samstag den Titel Prämienstute des Trakehner Verbandes und wird, wie die Siegerstute für die Staatsprämie vorgeschlagen. Dritte wurde die in Bayern von Alfons Gradl in Chieming gezogene Lilli Marlen,v. Patmos u.d. Laura Biagiotti v. E.H. Biotop u.d. LarissaXXI v.Sokrates mit 55 Punkten. Die Stute ist typvoll und gut gebaut (Noten 8,0) und beeindruckte auch durch ihre Grundgangarten (Noten 7.0 , 8,5, und 8,0 für Schritt, Trab und Gallop). Dahinter rangierte die Kommission die von . E.St. Zaubernacht v. E.H. Gribaldi mit 54 Punkten, besonders auffallend in Typ, Trab und Gesamteindruck. Auch Zauberlied ist schon Prämienstute, weil sie eine Stutenleistungsprüfung mit 7,8 abgelegt hat. Mit 53,5 Punkten wurde als beste Halbblutstute Serobi v. Kostolany u.d. Splendid Woman xx v. Abary xx , gezogen und im Besitz von Friedrich Isaak in Soest herausgestellt. Die überragend typvolle Stute hatte daneben ihre Stärken in Trab , Galopp und dem Gesamteindruck. Friedrich Isaak erhielt als Auszeichnung vom Trakehner Förderverein eine Decke und vom Zuchtbezirk Westfalen den Wanderpreis, das Bild des Hengstes Burnus, den Schmidt-Salzmann-Gedächnispreis. Ebenfalls 53,5 Punkte erhielt die Von Bernd berge gezogene und vorgestellte Herzruf-Tochter Kosma Shiva a. Sie hatte ihre höchsten Noten in Gebäude, Trab und Gesamteindruck. Von den gemeldeten Vierjährigen traten nur zwei an, die beide 52 Punkte erhielten. Dies sind: Starlight Express v. Kostolany u.d. Salome X v. Langata Express aus der Zucht von Juraj Paulicka und dem Besitz von Cornelia Hollmann in Bad Bentheim und die schon im Sport bewährte Koralle v.Donaukaiser u.d. Kammee v. Matador , gezogen und im Besitz von Heidemarie Schulze-Elberg in Bergkamen.

Happy Time
Reservesiegerin Happy Time von Kapriolan
 
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Prämien-Anwärterin und beste Halbblutstute Serobi von Kostolany
Kosma Shiva
Ebenfalls Prämien-Anwärterin Kosma Shiva von Herzruf
 

5. Westfälisches Trakehner Fohlenchampionat

Das Fohlenchampionat am Sonntag, 21. Juni, war ein voller Erfolg: Die Tatsache, dass es gleichzeitig Auswahltermin für die Trakehner Fohlenauktion beim Bundesturnier in Hannover war, brachte dem veranstaltenden Zuchtbezirk Westfalen genügend Meldungen: Bei den Stutfohlen waren es 14, von denen nur zwei nicht antreten konnten, bei den Hengstfohlen kamen von 22 gemeldeten Fohlen 19 auf den Ring.

Vielleicht hat auch die gut gewählte Richterriege mit dem Ehrenvorsitzenden des Hannoverschen Verbandes, Friedrich Jahnke, dem erfolgreichen Züchter und Hengsthalter, Otto Langels und Zuchtleiter Lars Gehrmann zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.

 

Camelot
Siegerin bei den Stutfohlen von Hirtentanz - Camelot
Gribaldi
Stutfohlen von Gribaldi - Herzruf (3. Platz)
Singolo
Stutfohlen von Singolo - Distelzar
Insterburg
Siegerhengstfohlen von Insterburg - Finley M
Lauris
Reservesieger von Lauris Crusador - Caprimond
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ebenfalls im Endring und für Lienen qualifiziert: Hengstfohlen von Hirtentanz - Herzruf

Bei den Stutfohlen kamen auf den Endring die Katalognummern:

 8. Stutfohlen, geb.: 12.04.2009, v. Hirtentanz u.d. Instergräfin v. Camelot, Z.u.B.: Ralf-Jürgen Schwarz aus Ennepetal
102.5 Punkte

 4. Stutfohlen, geb.: 23.03.2009, v. Quaterback u.d. Berisha v.Brentano II, Z.u.B.: Dr. Michael Olivier aus Haltern
101,5 Punkte

 7. Stutfohlen, geb.: 12.04.2009. v. Gribaldi u.d. St.Pr. u. Pr. St. Kandida v. E.H. Herzruf, Z.u.B.: Bernd Berge aus Bielefeld
98,5 Punkte

 36. Stutfohlen, geb.: 4.05.2009, v. Hirtentanz u.d. Klarissa v. Amiego, Z. u. B.: Arthur Rüggeberg aus Ennepetal
98,5 Punkte

 2. Stutfohlen, geb.: 4.03.2009, v. Singolo u.d. St.Pr. u. Pr.St. Kara Bella v. Distelzar, Z.u.B.: Gabriele Pothen aus Haltern
97,0 Punkte

 

Für das Deutsche Fohlenchampionat in Lienen qualifizierten sich die vier ersten Fohlen auf diesem Ring.

 

Das Ergebnis bei den Hengstfohlen lautete:

 34. Hengstfohlen, geb.: 25.05.2009, v. Insterburg TSF u.d. Catania Lady v. Finley M, Z.u.B.: Annemarie März aus Gütersloh
104,0 Punkte

 14. Hengstfohlen, geb. 26.12.2008, v. Lauris Crusador xx u.d. Hera v. Caprimond, Z.u.B.: Hermann Bredemeier aus Petershagen
103.5 Punkte

 33. Hengstfohlen, geb.: 15.05.2009, v. Hibiskus u.d. Not for Sale v. Tenor, Z.u.B.: Elmar Rhode ais Oer-Erkenschwick
101,0 Punkte

 15. Hengstfohlen, geb.: 15.02.2009, v. Sarkozy u.d. Gilette v. Ginsberg, Z.u.B.: Petra Fockenberg aus Dorsten
100,5 Punkte

 24. Hengstfohlen, geb.: 18.04.2009, v. Hirtentanz u.d. Centaine v. Herzruf, Z.u.B.: Helga Lange aus Hamm
100,0 Punkte

Sie alle dürfen beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen starten.

Wir danken den Ausstellern für ihr Kommen, gratulieren den Startern in Lienen und wünschen ihnen viel Erfolg.

Dank für das Gelingen der Veranstaltung gilt allen Helfern, den Richtern und dem gastgebenden Reiterverein Rhynern.

 

Kevin weiter auf Erfolgskurs

Kevin auf Erfolgskurs
Kevin bleibt Schleifensammler in schweren Prüfungen
 

Ausgesprochen erfolgreich verlief die bisherige Turniersaison für den Trakehnerzüchter Bernd Berge.
Der Herzruf Nachkomme Kevin, der mittlerweile zu der Spitze der Trakehner Dressurpferde gehört, platzierte sich am Osterwochenende in Zeutern unter seiner Reiterin Renate Gohr-Bimmel in der Dressurprüfung der Klasse S*** sowie im Kurz Grand Prix*** auf dem siebten Rang. Beim international besetzten Dresurturnier in Ludwigsburg setzte sich das Paar im Grand Prix*** sowie im Intermediare II*** an die Spitze des Starterfeldes und belegte einen hervorragenden vierten Platz in dem Grand Prix Spezial ***.
Auch der erst 7 jährige Kaspaar von Münchhausen überzeugte das Richtergremium bei dem traditionellen Dressurturnier auf dem Gestüt Werbelsgrund . Er platzierte sich unter dem Sattel von Daniel Hoffstadt in seiner erst zweiten schweren Prüfung auf dem sechsten Rang.
Auf eine weiterhin erfolgreiche Zukunft lassen die Nachwuchspferde aus der Zucht von Bernd Berge hoffen. Die 4 jährige Katharina von Insterburg konnte beim Reit- und Fahrverein Wedel eine Dressurpferdeprüfung der Klasse A mit der Wertnote 8,0 für sich entscheiden und auch die von Münchhausen abstammende Stute Kleeblüte machte als Reservesiegerin in der Stutenleistungsprüfung auf der Anlage von Dirk Seewald in Visselhövede mit Traumnoten von 9,0 im Springen und Fremdreitertest auf sich aufmerksam.

In der Vielseitigkeit erfolgreich auf selbstgezogenen Pferden

Benedikt Schulze Elberg auf Kleon von Matador
Benedikt Schulze Elberg auf Kleon von Matador beim Absprung in einer Geländeprüfung
 

Benedikt Schulze Elberg erzielt auf denen von seiner Mutter gezogenen Pferden schöne Erfolge. Schon zu Beginn der Turniersaison 2009 beendete er seine erste Vielseitigkeisprüfung der Klasse L mit Kleon. Lediglich ein paar Zeitfehler nahm er aus dem Gelände auf sein Punktekonto auf und schaffte so die Qualifikationsanforderungen um nun auf Internationalem Boden Fuß zu fassen.
Mit seinen Nachwuchspferden Klassik von Hohenstein und Koralle von Donaukaiser konnte er einige Erfolge in Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse A erreiten. Eine Bestätigung für sein reiterliches Können erhielt Benedikt Schulze Elberg in Salzkotten. Dort siegte er mit einem, von den Richtern vergebenem „Sehr Gut“ in dem Stilgeländeritt.

2. Jungzüchtercamp am 23. und 24. Mai in Westfalen  

Zum zweiten bundesweiten Jungzüchtercamp waren die Trakehner Jungzüchter nach Westfalen eingeladen. Geschlafen und gegessen wurde in Bentheim-Geldehaus, trainiert bei Ochtrup auf dem Hof Schulze-Elfringhoff.
Das Training für die Deutschen Meisterschaften  am 27. / 28. Juni in Wickrath wurde von Manfred Holl, Britta Johnston und den „Fischer-Zwillingen" durchgeführt. Organisiert war das Treffen, wie immer, von Andrea Fischer-Brügge.
Von den 16 Teilnehmerinnen kamen 8 aus dem Zuchtbezirk Westfalen: Charlotte Backhaus (Münster), Clarissa und Anja Hagemann, Daniela Hahn (Ochtrup), Sophie Böcker, Anabel Marx (Haltern), Katharina Wessel (Bielefeld), Inken Woldt.
Das Wochenende diente auch der Nominierung für die Deutschen Meisterschaften im Juni und die Weltmeisterschaften in Irland (17. bis 19. Juli).
Aus Westfalen qualifizierten sich bei den älteren Jungzüchtern Charlotte Backhaus, bei den jüngeren Clarissa Hagemann für die Deutschen Meisterschaften. Für die Weltmeisterschaften in Irland bei den jüngeren auch Clarissa Hagemann. Die Auszubildende Daniela Hahn (bei Britta Johnston) schaffte es, für ihr Heimatland Kanada in die Weltmeistermannschaft aufgenommen zu werden.
Herzlichen Dank an die Anschrift Vennweg 6 in Bad Bentheim vom Zuchtbezirk Westfalen und vom Trakehner Verband.
Herzlichen Glückwunsch an die Nominierten und viel Glück bei den Wettbewerben in Wickrath und in Irland


Fohlenmusterung im Trakehner Gestüt Gorlo fällt leider aus

Der Fohlenmusterungstermin im Trakehner Gestüt Gorlo am 20. Mai um 16:00 fällt leider aus.

Jungzüchter, Reiterinnen und Reiter aus Westfalen am Wochenende unterwegs

Zum Jungzüchtercamp vom 16. bis 19. April in Lischow (nahe Rostock) fahren:
Clarissa Hagemann, Daniela Hahn, Anabel Marx, Inken Woldt, Charlotte Bückhaus und Katharina Wessel.

Zum Lehrgang der Trakehner Sportpferde- Förderung für 4 bis 6jährige Pferde vom 17. bis 19. April in Celle fahren:
Rieke Mundt mitLennox v. Caprimond / Sokrates, Vanessa berneike mit einem 5jährigen Wallach v. Houston / Enrico Caruso, Anja Schauer mit einer 4jährigen Stute von Insterburg, Anja Lüninghöner mit Maona v. Liebestraum / Caprimond. Außerdem kommen zum Training eine 4jährigew Stute von Solero aus dem Stall Dibowsky und ein Sixtus-Sohn aus dem Stall von Friedrich Isaak.

Zum Dressurlehrgang bei Dirk Mülot in der Anlage des R.V. Bochum-Nord kommen:
Andrea Neumann mit Charmeur v. Leonardo / Donauwind, Sonja Wilke mit Herbstzauber v. Guter Planet / Insterruf, Michael Venherm mit Bordos v. Sir Chamberlain / Micheangelo, Heiner Brinkmann mit Caprice v. Kasparow / Giorgio Armani, Laura Meinhardt mit Nicolai v. Herzruf / Arogno und Hedwig Mülot, Mariele van Lier, Dr. Ulrike Felbinger-Karp und Karina Rüth.

 

Ingrid Klimke setzt auf Trakehner

Neumünster – „Von Kind auf war ich ein Trakehner Freund“, schwärmte Ingrid Klimke anlässlich des Auftritts der goldenen Olympia-Equipe der Vielseitigkeit beim Trakehner Gala-Abend 2008 in Neumünster. Dass die Reiterin, die sowohl im Viereck wie auch im Busch internationale Erfolge feiert, zu Trakehnern eine besondere Beziehung hat, ist augenscheinlich: Sie brachte Windfall v. Habicht in den großen Sport, der anschließend mit dem US-Amerikaner Darren Chiacchia 2004 in Athen Mannschaftsbronze in der Vielseitigkeit gewann. Seacookie TSF pilotierte sie zum Sieg im Bundeschampionat der fünfjährigen Vielseitigkeitspferde, das Paar gewann das CIC*** in Marbach, war beim CHIO in Aachen hochplatziert und wurde 2007 vom Vielseitigkeitsausschuss des DOKR in den Olympiakader berufen. So viel Qualität machte aufmerksam: Seacookie TSF wechselte zum britischen Weltklasse-Athleten William Fox-Pitt.

Nach dem Gewinn der Mannschaftsgoldmedaille und dem fünften Platz in der Einzelwertung bei den Olympischen Spielen in Hongkong mit ihrem FRH Butts Abraxxas v. Heraldik xx machte sich Ingrid Klimke auf die Suche nach weiteren Nachkommen des Vollblüters und wurde fündig. Der Trakehner Tabasco v. Heraldik xx a.d. St.Pr.u.Pr.St. Titania III v. Heling hat seine Box im Stall Klimke bezogen. Der neunjährige Fuchswallach sammelte unter seiner vorherigen Besitzerin Erfolge in der Vielseitigkeit bis zur Klasse L. „Tabasco ist ein sehr sympathisches Pferd, hat viel Vermögen und ist besonders beweglich und flink. Wir werden in dieser Saison klein anfangen und nichts überstürzen“, berichtet Ingrid Klimke über den weiteren Werdegang ihr künftigen Championatshoffnung. Auch der Trakehner Verband und der Trakehner Förderverein sind von der Qualität des neuen Paares überzeugt und fanden einen besonderen Unterstützer. Karl-Heinz Schulenburg aus Kasseedorf bei Eutin in Schleswig-Holstein ist Züchter von Tabasco und hatte ihn als Fohlen verkauft. Nun freut er sich, seine Karriere wieder begleiten zu können und erwarb 50 Prozent der Besitzeranteile. „Ich finde es toll, dass ein Züchter seine Passion mit der Möglichkeit verbindet, sein eigenes Zuchtprodukt nach so langer Zeit sportlich zu unterstützen“, so Zuchtleiter Lars Gehrmann. Der Trakehner Förderverein hat darüber hinaus finanzielle Mittel bereitgestellt, die dem weiteren Werdegang des neuen Teams dienen.

Neben Tabasco gibt es noch einen Neuzugang im Stall Klimke: Der sechsjährige gekörte Hengst Feenzauber Iwest v. Connery-Sanssouci sammelte mit Michael Jung erste sportliche Erfahrungen und war im Finale des Bundeschampionats 2008 platziert. „Ich freue mich darauf, diesen qualitätvollen Hengst langfristig in den Sport zu bringen und werde ihn sowohl in Dressur- als auch Geländeprüfungen starten“, so Ingrid Klimke.

 

3. Trakehner Freispringchampionat in Gordemitz

In:4838 Jesewitz – OT Gordemitz, An der B 87 12-13 Reithalle des Trakehnerhofes
Samstag, den 04.04.2009

Der Veranstalter behält sich vor, bei entsprechender Nennerzahl die Prüfung der 5- und 6- jährigen Pferde auf den Sonntag (05.04.2009) zu verschieben.

Vorläufiger Zeitplan: Samstag 04.04.2009
Prüfung 1: 3-jährige Pferde
Prüfung 2: 4-jährige Pferde
Prüfung 3: 5- und 6-jährige Pferde

Veranstalter: RSG Taucha e.V. 04838 Jesewitz OT Gordemitz

Anmeldung bis 20.03.2009 an:
Leonore Buschmann
Eilenburger Str. 15, 04425 Taucha
Tel. 034298 / 61221 oder 0177 / 6585685
e-mail: leonoreb@aol.com

Teilnahmeberechtigt: Trakehner-Pferde aus dem Bereich der Bundesrepublik Deutschland, arabische Rassen die dem Trakehner Zuchtprogramm angehören (Anglo-Araber, Shagya-Araber, Vollblutaraber).ausländische Teilnehmer auf Anfrage.

Bei Anmeldung ist erforderlich:
Name des Pferdes, Geschlecht, Farbe, Geburtsdatum
Kopie des Abstammungsnachweises
Anmeldegebühr per Scheck
Besitzeradresse und Telefon- bzw. Fax-Nummer

Richter: Christoph Knoch, Bruno Six

Verantwortlicher Freispringen: Jens Schreiber
Turnierleiter: Ulrich Buschmann

Ablauf der Prüfungen:
Je Altersklasse werden die Prüfungen in 1 bzw. je nach Nennungen in 2 Abteilungen durchgeführt.
In jeder Abteilung sind Geldpreise von 500 bis 800 € und Ehrenpreise zu gewinnen.
Die Beschicker erhalten nach dem Meldeschluß eine Liste der teilnehmenden Pferde der Prüfungen mit Angabe der Kopfnummern.

Beschicker wird mit dieser Liste die voraussichtliche Startzeit mitgeteilt. Die Startzeit kann sich jedoch geringfügig durch Ausfälle verschieben.

Meldeschluß: eine Stunde vor Beginn der jeweiligen Prüfung.
Die Meldestelle ist unter der Tel.-Nr. 0177 / 6585685 zu erreichen.

Für den am weitesten angereisten Teilnehmer ein Sonderehrenpreis

Anforderungen:3 aufeinander folgende Sprünge auf der linken Hand
1. Sprung Kreuz
2. Sprung Oxer
3.Sprung Oxer
jeweils im Abstand von einem Galoppsprung

Anzahl der Durchgänge und Höhe per Richterentscheidung (3-jährig maximal 1,30 m, 4-jährig und älter maximal 1,40 m)

Beurteilungsmodus,getrennt nach Jahrgängen

1. Note: Galoppade
2. Note:Manier, Technik, Übersicht,
3. Note: Vermögen

Ausrüstung der Pferde: Trense mit Kopfnummer

Unkostenbeitrag: 25,00 € für jeden Teilnehmer, darin enthalten ein Foto des Fotografen Mario Salisch.

Übernachtungsmöglichkeiten können auf Wunsch zu Verfügung gestellt werden (bei Nennung bitte angeben) Veranstaltungshotel ist das Apart-Hotel in Taucha u. Pension. (möglichst rechtzeitige Bestellung wegen Messe)

Pferdeboxen stehen zur Verfügung ( 75,00 €), werden nach Geldeingang mit der Nennung reserviert.

Aufwärmmöglichkeiten in der Bewegungshalle vorhanden.
Haftpflichtversicherung und Impfschutz sind Pflicht.

Dressurhoffnung aus Westfalen nach Irland ...

Blue Eyes

Blue Eye, 5-jährige schwarzbraune Stute, von Hohenstein a. d. Pr. St. Blueberry Hill von Kostolany, wird nun als Highlight in der irschischen Dressurszene berühmt und wurde unter ihrer Besitzerin, Sorrell Klatzko, irischer Nationalchampion der jungen Dressurpferde in 2008.
Highlight ist Tochter der zuchtbewährten, besonders althletischen Pr. St. Blueberry Hill v. Kostolany.
Blue Eye wurde gezogen von Jane Paulicka in Melle.
Wenn sich alle Hoffnungen erfüllen, sollen Sorrell und Highlight ihr Heimatland bei den Weltmeisterschaften der Jungen Dressurpferde in Verden 2009 vertreten.
Dass sie das Zeug dazu haben, bescheinigte ihnen Englands ehemalige Olympiareiterin Jenny Loriston-Clarke, auf deren Anfrage das Paar regelmässig trainiert und an Lehrgängen teilnimmt. "Sie ist das beste und am höchsten veranlagte junge Dressurpferd, das ich in langen Jahren erlebt habe", kommentiert die renommierte Ausbilderin die junge Stute.
Den ausführlichen Bericht von Erhard Schulte finden Sie in den Trakehner Heften März 2009. 

 

Manchmal kann man es sich gar nicht so blöd ausdenken, wie es dann kommt ...

Kai-Jasper Spengemann, von Kindesbeinen an dem Pferd verbundener Horseman mit dem gewissen Händchen fürs Vollblut, stand während der Trakehner Hengstschau in Münster-Handorf plötzlich ohne den zugesagten Helfer da, musste improvisieren und seine Hengste im „fliegenden Wechsel" für die Schauvorführungen übernehmen. Hektik, zu viel Enge, ein Moment der Unachtsamkeit - schon war es passiert: Er zog sich einen Trümmerbruch zu und liegt derzeit mit neun Schrauben und einer Platte im Bein in der Uniklinik Münster.

Erst Ende September gründete Spengemann den gemeinnützigen Verein PARTNER VOLLBLUT (www.partner-vollblut.de). „Unsere Aufgabe ist es, den Vollblüter zum gleichberechtigten Partner in Sport und Zucht zu machen, unser Leitsatz ist „Mut zum Blut", und unsere Hoffnung ist es, Züchter und Reiter „mutig" zu machen."
 
Gerade für die Edelzucht des Trakehners ein großes, wichtiges Vorhaben - das in wenigen Sekunden am 7. Februar 2009 in Münster-Handorf einen kräftigen Dämpfer bekam. Damit dieser junge Verein während der vermutlich langen Ausfallzeit seines „Motors" nicht zum Scheitern verurteilt ist, braucht er Hilfe - Ihre Hilfe!
 
Spenden Sie zu Gunsten des Vereins Partner Vollblut e.V. und unterstützen Sie so die Ziele und Projekte dieses Vereins (Kontonummer 53108 bei der Sparkasse Wiedenbrück, BLZ 478 535 20). Herzlichen Dank schon im Voraus! Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung!
 
... und vergessen Sie mir in der Zwischenzeit nicht Graf von Lehndorffs Leitsatz: „Blut ist der Saft, der Wunder schafft"!


Die Trakehner Hengste sind gekört
Große Hengstschau mit 55 Beschälern voller Erfolg  

Münster-Handorf - Für Trakehner Züchter und Liebhaber ist das erste Februar-Wochenende ein Termin von besonderer Güte: Im Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf findet die Frühjahrskörung und die große Trakehner Hengstschau statt! 13 dreijährige Hengste und drei englische Vollblüter stellten sich der Körkommission um Zuchtleiter Lars Gehrmann, um mit der begehrten Zuchtzulassung ausgestattet zu werden. Nach der zweitägigen Überprüfung der Grundgangarten, des Springvermögens und der Qualität des Exterieurs wurden Perlentaucher v. Donaufischer-Latimer und Kiton xx v. Lando xx-In the Wings xx gekört. Invincible Sir v. Best before Midnight-Padrons Mahogany ox und Albaran xx v. Sure Blade xx-Königsstuhl xx erhielten die Anerkennung zur Zucht. Lars Gehrmann urteilte über die neuen Vererber: „Perlentaucher ist ein sehr typstarker Hengst mit edler Abstammung, Invincible Sir führt zu 75 Prozent das Blut des Angloarabers und ist deshalb hoch interessant. Kiton xx ist ein Vollblüter mit Verstärkerformat und Albaran xx ist ein Blüter mit Ausnahmequalität, der eine überragende Eigenleistung vorweisen kann."

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Albaran

 

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Invincible

 

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Perlentaucher
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Kiton

Zweites Highlight des Trakehner Wochenendes war die 11. Trakehner Hengstschau, die in bewährter Manier vom Zuchtbezirk Westfalen unter der Leitung des Vorsitzenden Dr. Hans-H. Becker organisiert wurde. Bei keiner anderen Veranstaltung erhalten die Züchter, die nicht nur aus der gesamten Republik, sondern auch aus Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Österreich, der Schweiz und aus England angereist waren, einen derart umfassenden Überblick über die aktuellen Trakehner Beschäler! Und so gaben sich unter anderem die Besten die Ehre: Der amtierende Siegerhengst Iskander vom Haupt- und Landgestüt Marbach in Baden-Württemberg präsentierte sich gemeinsam mit seinem kapitalen Vater Le Rouge. Zahlreiche Prämienhengste zeigten ihre vorbildliche Entwicklung unter dem Sattel: Kronprinz v. Hohenstein bestach mit einer beeindruckenden Bergauf-Galoppade, Ovaro ebenfalls v. Hohenstein hat sich unter Karin Winter-Polac zu einem mächtigen Sportler entwickelt und die besonders Ausgezeichneten der Körung 2008, Düsterberg v. Distelzar, Reservesieger Prince Patmos v. Patmos und Delikat v. Herzfunke ließen ihr Potenzial für große Aufgaben deutlich aufleuchten. Der siebenjährige Impetus v. Vivus überraschte die Gäste mit einem herausragenden Entwicklungsschub und hat sich zu einem Athleten besonderer Güte gemausert, der Braune, der zudem noch eine blendende Hengstleistungsprüfung abgelegt hat, ist in der vergangenen Saison zwölf Mal in A- und L-Prüfungen an den Start gegangen und stand zehn Mal auf Platz eins!
Imposantes Können am Sprung zeigte unter anderem der zehnjährige Bel Espace Go v. Maizauber mit Anna-Maria Jakobs, Takashi Haase pilotierte gewohnt gelassen Springwunder Hirtentanz v. Axis über die Hölzer und Ann-Kathrin Strangarits überwand mit den Abdullah-Söhnen Alaskatraum und Schneesturm beeindruckende Abmessungen.
Zahlreiche Vater-Sohn-Kombinationen begeisterten die Zuschauer: Rappe Kasparow v. Sixtus war mit seinem Spross Redecker erschienen, Interconti v. Consul tanzte mit Nachtruf durch das Viereck und engstens verwandt gaben sich Glenn Grant v. Buddenbrock und Reservesieger Editorial v. Connery unter Anna-Sophie Fiebelkorn die Ehre.
Und natürlich dürfen bei einer Trakehner Hengstschau die ganz großen Namen nicht fehlen: Siegerhengst Monteverdi v. Partout sprang mit Valerie Hüttner fliegende Wechsel wie ein Uhrwerk und Dirk Pohlmann und Siegerhengst Münchhausen v. Hohenstein brillierten mit Dressur auf höchstem Niveau. Gleiches tat die Finnin Terhi Stegars: Mit dem Rappen Axis v. Sixtus ist die Nationenpreisreiterin in den vergangenen Saisons so erfolgreich unterwegs gewesen, dass ihr an dem Wochenende das Siegel der Trakehner Sportpferdeförderung, TSF, verliehen wurde. Kader-Reiterin Carola Koppelmann und der typvolle Interburg v. Hohenstein zeigten wie spielerisch einfach die anspruchsvollsten Dressur-Lektionen aussehen können und auch Friederike Peters und ihr ausdrucksstarker Hofrat v. Gribaldi glänzten mit schwersten Aufgaben, ebenso wie die Verbandsvorsitzende Petra Wilm mit ihrem Leistungsgarant King Arthur v. Buddenbrock. Zum großen Finale traten alle sechs Hengste, Monteverdi, Münchhausen, Axis, Insterburg, Hofrat und King Arthur noch einmal gemeinsam auf - eine Gänsehaut-Darbietung, die von den Zuschauern mit stehenden Ovationen honoriert wurde!

Trakehner Frühjahrskörung 2009

Neumünster - Das Jahr ist erst wenige Wochen alt und schon wartet der Trakehner Zuchtkalender 2009 mit dem ersten hippologischen Glanzlicht auf: das Hengstwochenende am 6./7. Februar mit Körung und freiem Verkauf im Westfälischen Pferdezentrum Münster-Handorf!
Circa 15 junge Vertreter der edelsten und ältesten Warmblutrasse der Welt stellen sich der Richterkommission um Zuchtleiter Lars Gehrmann und bewerben sich um das wertvolle Körsiegel. Darunter finden sich Hengste, denen es zum Termin des Internationalen Trakehner Hengstmarkts im Oktober noch etwas an maskuliner Ausstrahlung fehlte, außerdem einige Athleten, die bereits erfolgreich ihre Leistungsprüfungen abgelegt haben und drei englische Vollblüter, die die Blutauffrischung und Leistungssteigerung in der Zucht garantieren.
Weiteres Top-Ereignis an dem Wochenende ist die Trakehner Hengstschau am Samstagnachmittag. Bereits zum elften Mal richtet der Zuchtbezirk Westfalen dieses kostbare Muss aus - über 60 Vererber werden erwartet. Und es haben vierbeinige Stars ihr Kommen angekündigt: darunter der aktuelle Siegerhengst Iskander, der von seinem Vater Le Rouge begleitet wird, ferner geben sich die Elitehengste Münchhausen TSF, Axis, Hofrat, Insterburg TSF, Connery und King Arthur TSF die Ehre! „Diese Präsentation ist ein wichtiges hippologisches Highlight", urteilt Zuchtleiter Lars Gehrmann. „Wo sonst können Züchter über 60 Beschäler der privaten Hengststationen und der Landgestüte aus einer Population in Augenschein nehmen?"
Doch das Programm umfasst noch mehr: So finden Reitsportinteressierte eine kleine, aber feine Kollektion von Verkaufspferden vor, die am Samstag begutachtet und ausprobiert werden kann. „Wir haben sieben Pferde im Angebot, die größtenteils alle bereits sportliche Erfolge gesammelt haben. Die Qualität dieses ausgesuchten Lots ist in diesem Jahr beachtlich", so Lars Gehrmann. Dass man bei den Offerten in Münster-Handorf das Besondere finden kann, zeigt ein Ereignis aus dem vergangenen Jahr: Da entdeckte Mannschaftsolympiasiegerin Ingrid Klimke ein hoffnungsvolles Nachwuchspferd, was sie umgehend erwarb!

Zeitplan:
Freitag, den 6. Februar 2009
16.00 Uhr             Freilaufen und Freispringen
18.30 Uhr             Züchterabend
Ab 20.30 Uhr        gemeinsames Abendessen
 
Samstag, den 7. Februar 2009
9.00 Uhr               Pflastermusterung der Hengste zur Körung
ca. 10.00 Uhr        Dreiecksmusterung der Hengste mit Schrittringen
ca. 10.45 Uhr        Sattelpräsentation der geprüften Hengste
11.30 Uhr             Bekanntgabe der Körergebnisse
13.30 Uhr             Beginn der Trakehner Hengstschau
 
Freitag ist der Eintritt frei. Für Samstag können Sitzplatzkarten für die Körung und die Hengstschau bis zum 31. Januar bei Dr. Hans H. Becker (Tel.: 025 99 13 46) bestellt werden. Stehplatzkarten sind an der Tageskasse erhältlich (6 Euro).

 

11. Trakehner Hengstschau und Hengstkörung 2009

 Hengstkörung    

Am Samstag, 7. Februar, findet im Westfälischen Pferdezentrum Münster-Handorf die 11. Trakehner Hengstschau des Zuchtbezirks Westfalen statt.

Vorgestellt werden über 50 Hengste aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland, darunter die Spitzen des Körjahrgangs 2008 mit dem Siegerhengst Iskander v. Le Rouge-Hohenstein, aus der Zucht von Hans Derlin in Berkenthin, der von Dr. Astrid von Velsen und Freiherr von Fircks für das Haupt -und Landgestüt Marbach ersteigert wurde. Mit ihm kommen aus Baden-Württemberg der Prämienhengst Kronprinz, die Vollblutaraberhengste Dschehim ox v. Pamir ox-Nasrodin ox und Said ox v. Pamir ox- Saher ox, sowie der vielseitigkeitsbewährte Laurel v. Stan the man xx-Pregel.

Seinen Einstand gibt auch der Reservesieger der Körung, Prinz Patmos v. Patmos-Kostolany aus der Zucht von Anja und Volker Lüninghöner. Die Zuschauer in Münster-Handorf können sich auch auf die Prämienhengste Donaustolz v. Distelzar-Herzzauber, Syriano v. E.H. Gribaldi-Schwadroneur und den vom Gestüt Sprehe erworbenen Delikat v. Herzfunke-Black Magic Boy freuen. Neben den Jungen treten viele in Sport und Zucht bewährte Trakehner Hengste auf, wie die Aushängeschilder Münchhausen und Insterburg, Kaiserkult und Kaiserdom und die neuen Elitehengste des Trakehner Verbandes, Connery, Hofrat und King Arthur. Auch der in Holstein von Sieg zu Sieg springende Hirtentanz v. Axis-Kostolany wird erwartet. Die Hengstschau startet um 13.30 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10 Euro. PM zahlen 9 Euro Eintritt (entspricht einem Rabatt von 10 Prozent).

Information und Anmeldung: Dr. Hans-H. Becker, Dahlweg 5, 59394 Nordkirchen, Telefon 02599/1346 oder 0172/2333815. Bitte nennen Sie bei der Anmeldung Ihre Mitgliedsnummer und legen Sie einen Verrechnungsscheck bei.

 

 

Die Trakehner Frühjahrskörung 2009

Neumünster - Das Jahr ist erst wenige Wochen alt und schon wartet der Trakehner Zuchtkalender 2009 mit dem ersten hippologischen Glanzlicht auf: das Hengstwochenende am 6./7. Februar mit Körung und freiem Verkauf im Westfälischen Pferdezentrum Münster-Handorf!
Circa 15 junge Vertreter der edelsten und ältesten Warmblutrasse der Welt stellen sich der Richterkommission um Zuchtleiter Lars Gehrmann und bewerben sich um das wertvolle Körsiegel. Darunter finden sich Hengste, denen es zum Termin des Internationalen Trakehner Hengstmarkts im Oktober noch etwas an maskuliner Ausstrahlung fehlte, außerdem einige Athleten, die bereits erfolgreich ihre Leistungsprüfungen abgelegt haben und drei englische Vollblüter, die die Blutauffrischung und Leistungssteigerung in der Zucht garantieren.
Weiteres Top-Ereignis an dem Wochenende ist die Trakehner Hengstschau am Samstagnachmittag. Bereits zum elften Mal richtet der Zuchtbezirk Westfalen dieses kostbare Muss aus - über 60 Vererber werden erwartet. Und es haben vierbeinige Stars ihr Kommen angekündigt: darunter der aktuelle Siegerhengst Iskander, der von seinem Vater Le Rouge begleitet wird, ferner geben sich die Elitehengste Münchhausen TSF, Axis, Hofrat, Insterburg TSF, Connery und King Arthur TSF die Ehre! „Diese Präsentation ist ein wichtiges hippologisches Highlight", urteilt Zuchtleiter Lars Gehrmann. „Wo sonst können Züchter über 60 Beschäler der privaten Hengststationen und der Landgestüte aus einer Population in Augenschein nehmen?"
Doch das Programm umfasst noch mehr: So finden Reitsportinteressierte eine kleine, aber feine Kollektion von Verkaufspferden vor, die am Samstag begutachtet und ausprobiert werden kann. „Wir haben sieben Pferde im Angebot, die größtenteils alle bereits sportliche Erfolge gesammelt haben. Die Qualität dieses ausgesuchten Lots ist in diesem Jahr beachtlich", so Lars Gehrmann. Dass man bei den Offerten in Münster-Handorf das Besondere finden kann, zeigt ein Ereignis aus dem vergangenen Jahr: Da entdeckte Mannschaftsolympiasiegerin Ingrid Klimke ein hoffnungsvolles Nachwuchspferd, was sie umgehend erwarb!

Zeitplan:
Freitag, den 6. Februar 2009
16.00 Uhr Freilaufen und Freispringen
18.30 Uhr Züchterabend
Ab 20.30 Uhr gemeinsames Abendessen

Samstag, den 7. Februar 2009
9.00 Uhr Pflastermusterung der Hengste zur Körung
ca. 10.00 Uhr Dreiecksmusterung der Hengste mit Schrittringen
ca. 10.45 Uhr Sattelpräsentation der geprüften Hengste
11.30 Uhr Bekanntgabe der Körergebnisse
13.30 Uhr Beginn der Trakehner Hengstschau

Freitag ist der Eintritt frei. Für Samstag können Sitzplatzkarten für die Körung und die Hengstschau bis zum 31. Januar bei Dr. Hans H. Becker (Tel.: 025 99 13 46) bestellt werden. Stehplatzkarten sind an der Tageskasse erhältlich (6 Euro).

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Pressemitteilung vom 21. Januar 2009

 

Aktuelles im neuen Jahr

In der nachfolgenden pdf Datei finden Sie aktuelle Themen im neuen Jahr. Unter anderem die 11. Trakehner Hengstschau des Zuchtbezirks Westfalen im Pferdezentrum Münster-Handorf.

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Schneesturm im Sommer - Strangarits in Waltrop erfolgreich

Schneesturm Reiten:
Beim Reitturnier in Waltrop konnte sich Springreiterin Ann-Katrin Strangarits (RV Seppenrade) mit Schneesturm,und der mit Abstand schnellsten Zeit in der Siegerrunde,am Sonntag im Großen Preis, einem 2-Sterne S-Springen,plazieren.Zudem erreichte das Paar auch im S-Springen am Freitagabend eine Plazierung.Dazu belegte die Seppenraderin im S-Springen am Samstag mit Allegro nach einer Nullfehlerrunde in 65,57 Sekunden Platz Zwei. Auch beim Reitturnier in Datteln kam Strangarits im S-Springen mit Allegro nach einem Nullfehlerritt in 63,21 Sekunden auf den Zweiten Platz,dazu erreichte das Paar eine Plazierung im 2-Phasen S-Springen.

Trakehner Imperio ist Vizeweltmeister der fünfjährigen Dressurpferde 


Verden - Bei der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde in Verden wurde der Trakehner Reservesieger der Körung 2005 Imperio v. Connery-Balfour xx mit der Silbermedaille ausgezeichnet! Der fünfjährige Braune, der im Besitz des Gestüts Hörem und des Bayerischen Haupt- und Landgestüts Schwaiganger steht, wurde von seiner Reiterin Anna-Sophie Fiebelkorn souverän vorgestellt und bestens in Szene gesetzt - bereits in der Einlaufprüfung vergaben die Juroren für die imposanten Trabbewegungen die Tageshöchstnote (9,2). Im Finale fand Richterkommentator Dr. Dietrich Plewa nur lobende Worte für den Trakehner Reitpferdechampion 2007, der sich in dieser Saison mit der Wertnote 8,6 auch schon für das Bundeschampionat in Warendorf qualifiziert hat: „Imperio ist ein Dressurpferd von selten erlebter Eleganz und im Trab kam es hier zu einer Schwungentfaltung, wie man sie selten sieht." Und so verdiente sich der Publikumsliebling erneut eine 9,2 - auch die weiteren Wertnoten konnten sich sehen lassen: 8,7 für den taktsicheren und schreitenden Schritt, für die Bergauf-Galoppade gab es eine 8,2, die durchweg schöne Anlehnung wurde mit einer 8,0 (Durchlässigkeit) honoriert, die imponierende Ausstrahlung bewerteten die Richter mit einer 8,8 (Gesamteindruck) und als Endresultat stand eine 8,58 auf der Anzeigetafel! Besser machte es nur der Oldenburger Desperado OLD v. Dressage Royal, der unter Nadine Plaster schon die Einlaufprüfung gewonnen hatte und im Finale mit 8,84 zum Weltmeister gekürt wurde.
„Ich habe Imperio beim Trakehner Bundesturnier kennen gelernt", strahlte Anna-Sophie Fiebelkorn. „Da war ich Fremdreiterin und von dem Rittigkeitsgefühl auf Imperio so fasziniert, dass ich sofort eine 10,0 vergeben habe."
Hinter Vizeweltmeister Imperio reihte sich die zweifache Bundeschampionesse Silberaster v. Sandro Hit mit Helen Langehanenberg ein (8,54).

Über das kleine Finale hatte sich In Vita v. Buddenbrock-Kennedy den Weg in das WM-Finale erarbeitet: Mit 7,78 platzierte sich die Rappstute mit Pascale Sax aus Luxemburg auf der 13. Position.
Im Teilnehmerfeld fand sich aber noch mehr Trakehner-Blut: Scharmeur v. Schwadroneur-Napoleon startete mit Malin Rinne für Schweden und rangierte auf Rang zehn (7,96), der dänische Wallach Atterupgaards Cassidy v. Caprimond-Donnerhall und Sabine Petersen beendeten die WM mit Platz zwölf.

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