Am 21.9.2011 hat die auf der Mitgliederversammlung in Rodgau beauftragte Arbeitsgruppe für Vorschläge zur weiteren Ausgestaltung der Trakehner Verbandsentwicklung ihre Ergebnisse vorgetragen. Dem Gesamtvorstand wurden die Überlegungen der Arbeitsgruppe zu den Themenbereichen
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| Liebe Züchterinnen und Züchter, liebe Freunde des Trakehner Pferdes, | |
| wie bekannt, wollen wir vom 9. bis 11. September nach Mecklenburg-Vorpommern fahren. Sie wissen, dass wir diese Studienfahrten vom Zuchtbezirk finanziell unterstützen, um damit insbesondere den vielen Helferinnen und Helfern der Hengstschau etwas Gutes zu tun. Die Fahrtkosten für den Bus übernimmt auch in diesem Jahr der Zuchtbezirk Westfalen. Um die Auflagen des Hotels einzuhalten, bitte ich, sich unmittelbar, spätestens bis zum 25. Juli auf dem beiliegenden Formular anzumelden. | |
| An Kosten fallen für die Fahrt an: Hotelkosten, einschließlich Halbpension, d.h. Abendessen am Freitag und Samstag | |
| pro Nacht / Person: | 56 Euro |
| im Einzelzimmer: | 71 Euro |
| Es wäre hilfreich für uns, wenn Sie uns mit der Anmeldung einen Scheck über 112 Euro pro Person für das Doppelzimmer bzw. 142 Euro pro Person für das Einzelzimmer senden würden. Sie können das Geld natürlich auch überweisen auf das Konto des Zuchtbezirk Westfalen bei der Sparkasse Hamm (BLZ 410 500 95), Kontonummer 5073 572. Ansonsten fallen außer den persönlichen Ausgaben Kosten für die Karte für die Hengstparade im Gestüt Redefin in Höhe von 22,50 Euro an | |
| Unser geplantes Programm sieht so aus: | |
| Freitag, 9. September 2011: | |
| Abfahrt 7.00 Uhr Autobahnraststätte Hamm-Bockum-Hövel, Autobahnabfahrt Nummer 80 auf der Autobahn a 1. Mittags Ankunft in Schwerin, Pause fürs Mittagessen, danach Stadtführung evtl. Schiffsfahrt. Danach Fahrt zum Seehotel Sternberg. Zimmer beziehen, Abendessen. | |
| Samstag, 10. September 2011: | |
| Besichtigung des Gutes Wamkow der Familie Rethmann mit Besichtigung des Kutschenmuseums. Mittagessen unterwegs zu unseren Trakehner Freunden Drs. Mechthild und Eberhard Bause, Gestüt Inselhof, auf der Halbinsel Garden. Dort werden wir den Nachmittag in entspannender Umgebung mit Trakehner Pferden verbringen. Zum Abendessen kehren wir ins Seehotel Sternberg zurück. | |
| Sonntag, 11. September 2011: | |
| Nach dem Frühstück fahren wir ins Landgestüt Redefin zu einer Führung durch das Gestüt. Gegen 12.00 Uhr kann jeder im Landgestüt nach eigenem Gusto zu Mittagessen. Um 13.00 Uhr beginnt die Hengstparade. Nach der Parade fahren wir gen Westfalen und werde unterwegs zu Abend essen. | |
| Alles Weitere kommt im nächsten Brief an die Teilnehmer der Studienfahrt. | |
| Nochmals die Bitte: Schnell melden und bringen Sie gern auch Freunde mit. | |
| Herzliche Grüße | |
| Ihr Hans-H. Becker | |
| Bitte melden unter 02599 / 13 46 oder 0172 / 233 3815. | |

It`s Pretty WH siegte bei der Zentralen Stuteneintragung, Stutfohlen von Kentucky und Hengstfohlen von Hirtentanz beim 7. Westfälischen Trakehner Fohlenchampionat
Der Zentralen Stuteneintragung im Zuchtbezirk Westfalen am Samstag, 18. Juni stellten sich 11 3jährige und 6 4jährige und ältere Stuten. Die Qualität der jungen Trakehner Stuten war gut, denn von den 17 vorgestellten wurden fast 60%, nämlich 10 Stuten, zu Prämienstuten gekürt. Auf der gut geeigneten Anlage des Reitvereins Rhynern richteten der stellvertretende Vorsitzende des Trakehner Verbandes, Hans-Werner Paul, das gewählte Mitglied der Stuteneintragungskommission, Albrecht Warnecke, und Westfalens Vorsitzender Hans-H. Becker. Siegerstute wurde die deutlich im Trakehner Typ stehende bewegungsstarke Schimmelstute It`s Pretty WH vom lange in Westfalen zur Grand-Prix- Reife geförderten Elitehengst Insterburg u.d. St.Pr.u. Pr.St. It`s my life WH v. Sir Chamberlain u.d. E.St. Ikone v. Marlon, Maße: 168 / 20.
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| Its Pretty WH v. Insterburg Siegerstute |
Die Stute beeindruckte insbesondere durch ihre mehr als guten Grundgangarten, für die sie die Noten 8, 9, 7,5 erhielt. Züchterin und Besitzerin Jutta Wassermann aus Schwerte freute sich riesig über den erneuten Erfolg, nachdem im letzten Jahr ihre Stute Samira WH gewonnen hatte. Die Siegerstue erhielt insgesamt 57,5 Punkte erhielt, (8,5, 8,5, 7,5, 8, , 9, 7,5, 8,5 ) und ist damit auch Prämienstute des Trakehner Verbandes, denn die Stutenleistungsprüfung hat sie schon bestanden. Jutta Wassermann wurde vom Trakehner Verband mit einem Silberteller für ihre Leistung ausgezeichnet, der Zuchtbezirk Westfalen stiftete eine Trense.
Zur Reservesiegerin wählte die Kommission die sehr typvolle zweite Insterburg-Tochter Candela Waluka a.d. Chariva v. Guy Laroche, von Willi Schneider im rheinland-pfälzischen Laubach gezogen und von Ulrike Walsmann aus Steinfurt vorgestellt, Maße 165 / 21 mit 56 Punkten. Die , Galopp (8) und Gesamteindruck (8). Im Freispringen war sie mit 8, 0 eine der Besten.
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| Candela Waluka v. Insterburg Reservesieger Stute |
Knapp dahinter stand die dritte Tochter des Insterburg: Herbstsonne a.d. Herbstblume v. E.H. Bartholdy u.d. St.Pr.St. Herbstrose v. Vivaldi aus der Zucht der Drs. Hans-Peter Karp und Wilhelm Schulte-Beckhausen, Ochtrup, mit 55 Punkten., Maße: 169 / 21. Die Stute wusste zu gefallen durch hohe Noten im Typ (8), Gebäude (8), Trab (8), Galopp (8,5) und Gesamteindruck (8).
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| Herbstsonne v. Insterburg |
Die Punktzahl 55,5 und damit Prämienstute erhielt auch die erste Gaststute aus dem Rheinland, Gräfin Evita v. Donauzar u.d. Gräfin Elena v. E.H. Herzzauber u.d. Gräfin v. Atlas. Die braune Tochter des dressurerfolgreichen Donauzar stammt aus der Zucht von Dirk Müller aus dem Gestüt Sommerlade und gehört jetzt Dagobert Vester in Hennef. An ihr gefielen der Kommission besonders der Typ (9), das Gebäude (8), sowie Trab (8,5) und Gesamteindruck.
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| Gräfin Evita v. Donauzar |
Weiter in den Prämienrang gelangte die Schwarzbraune Kara Nigra v. Karolinger II u.d. St.Pr.u. Pr.St. Kara Bella v. E.H. Distelzar u.d. Karisha v. Ostermond, gezogen von Gabriele und im Besitz von Dieter Pothen in Haltern mit 53 Punkten und hohen Noten in Gebäude (8) und Gesamteindruck. Kara Nigra wird, wie die Siegerstute IT`s Pretty WH und Herbstsonne für die Staatsprämie vorgeschlagen.
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| Kara Nigra v. Karolinger II |
Weiter eingetragen wurden folgende dreijährige Stuten: Holme Park Valencia v. Holme Park Krüg u.d. Holme Park Vabanque v. E.H. Consul u.d Vielliebchen v. Amagun, Z.u.B.:Susann B. Attew, Holme Park Stud in Northhill, Großbritanien, mit 52 Punkten. Sie war mit 8,0 eine der besten Stuten im Freispringen. Aus dem Gestüt Gorlo kam Havanna Go v. Ballzauberu u.d. Hawaii-Go v. Maizauber mit 50 Punkten, aus dem mi49,5 Punkten . Dahinter stand die Stute Nicoletta v. Interconiti, gezogen von Dr. Elke Söchtig, Gut Elmarshausen und im Besitz von Dr. Helmut Bechheim, Reichshof, mit 49 Punkten. Die Halbblutstute Somalia PP v. Zöllner u.d. Santana XX v. E.H. Rockefelleru.d. Sans Souci v. Pardon Go, gezogen und im besitzvon Georg Pleister erhielt 48 Punkte.
Bei den vierjährigen und älteren Stuten erhielten mit 53 und mehr Punkten die Pämieanwartschaft:
Als beste Vierjährige stellte die Kommission die Schimmelstute Abendflocke v. Showmaster u.d. Pr.St. Asnee v. E.H. Herzzauber u.d. Akropolis v. Epos heraus. Gezogen ist sie von Axel Hörmann in Halle und gehört Heidrun Brinkmann in Horn-Bad Meinberg. Sie hat die Maße 163 / 20 und erreichte die Punktzahl von 55 über die Noten 8,5 für Typ, 8 für das Gebäude, 7 für das Fundament, 7,5 für den Schritt, 9 für den Trab, 7,0 für den Galopp und 8,0 für den Gesamteindruck.
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| Abendflocke v. Showmaster |
Ihr folgte mit 54 Punkten Billie-Jean v. Kaiserdom u.d. Pr.St. Blurberry Hill v. Kostlany u.d. Bright Eyes v Illuster, gezogen und im Besitz von Juray Paulicha, der seine Stute auch selbst vorstellte. Besonders zu gefallen wusste sie in den Bewegungsmerkmalen Schritt (8,5) und Trab (8), aber auch in Typ, Gebäude und Gesamteindruck (7,5). Billie-Jean war mit der Note 8 eine der Besten im freiwilligen Freispringen.
Als zweite Prämienstute im Lot der älteren Stuten stellte die Kommission die sechsjährige Aragna v. K2 u.d. Arogna v. Arogno aus der Zucht von Herbert Züwerink und dem Besitz von Beate Hilbig-Züwerink, Ennepetal, mit 54,5 Punkten heraus. Sie führte ein Fohlen von Hibiskus bei Fuß. Besonders gut benotet in Typ (8,5), Gebäude (8) und Gesamteindruck (8).
Es folgte die beste Halbblutstute der Eintragung, die wertvolle Tochter des Vollbluthengstes Esteban xx a.d. Eos v. E.H. Rockefeller u.d. Ecliptic v. Sastor mit 53 Punkten, davon dreimal die 8 für Gebäude, Trab und Gesamteindruck. Gezogen hat die sportliche Prämienstute aus der in der Vielseitigkeit hoch erfolgreichen Eos ihr reiter Frank Ostholt in Warendorf, die Stute gehört Heidrun Brinkmann in Horn-Bad Meinberg. Ausgezeichnet wurde sie mit dem Schmidt-Salzmann Gedächnispreis des Zuchtbezirks Westfalen, dem Gemälde des in der Vielseitigkeit u.a mit Reiner Klimke erfolgreichen Hengstes Burnus v. Lapis u.d Fenek. Eenya erhielt außerdem eine Decke gestiftet vom Trakehner Förderverein für die beste Halbblutstute der Eintragung.
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| Eenya v. Esteban xx |
Ebenfalls in den Prämienrang kam die 11jährige Stute Herbstbirke v. Sixtus u.d. Herzrose v. Consul mit Hengstfohlen von Houston bei Fuß. Gezogen hat die Stute Harald Kaufmann, Mörlenbach, Besitzer ist Hans-Peter Hoffmann, in Werl. Die große (172 / 22) sympathische Stute wurde mit 53 Punkten eingetragen mit Höhepunkten im Typ (8), Trab (8) und dem Gesamteindruck.
Weiter eingetragen wurden folgende Stuten: Anouk v. Gribaldi u.d. Aysha-Karina v. Buddenbrock, gezogen und im Besitz von Kirsten Falk in Sprockhövel, mit 51,5 Punkten, Amira belle v. Graziello u.d. Aurelia v. Admiral u.d. Anna Karina v. Karim xx, gezogen von Sabine Wessollek, Oelde, im Besitz von Lisa Bendrien, Bielefeld.. mit 50 Punkten.
Der Dank gilt allen, die trotz des schlechten Wetters kamen und ausharrten, den Ausstellern, den Zuschauern, den Richtern, weit angereist aus Schleswig-Holstein, den freiwilligen Helfern und den Delegierten des Zuchtbezirks Westfalen.
Bei den Stutfohlen traten an die Katalognummern:
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| Siegerfohlen SF v. Kentucky - Summertime | |
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| SF v. Oliver Twist - Titelheld | SF v. Singolo - Freudenfest |
| Katalog Nummer |
Stutfohlen | Punkte |
| 1. |
Stutfohlen, B., DE 409090 096 111, geb.: 19.02.2011 v. Kentucky u.d. Olympia XI, DE 409090 172 200, v. Opernball , Z. u. B.: Simone Schäf, Uhlandstraße 8, 33 818 Leopoldshöhe, 05202 / 99 64 21, Trakehner Verband |
91,5 Punkte |
| 2. |
Stutfohlen, F., DE 4414 112 173, geb.: 21.03.2011, v. Camax u.d. Peggy Sue, DE 3414 10 670 397, v. Pluspunkt, Z.: u. B.: Susann Kremer, Zum Tilo 1, 57 413 Finnentrop, Tel.: 01520 195 77 16, Westfälisches Pferdesrtammbuch |
89,5 Punkte |
| 3. |
Stutfohlen, R., DE 409090 355 311, geb.: 27.03.2011, v. Abendtanz u.d. Happy VI, DE 309090 303 092, v. Banditentraum, Z. u. B.: Adolf Leismann, Schulstraße 26, 33 428 Harsewinkel, Tel.: 02588 / 761 |
89 Punkte |
| 5. |
Stutfohlen, R (k. Sch.W.), DE 409090 225 211, geb.:6.04.2011, v. Opernball u.d. Farina, DE 409090 182 304, v. Schneesturm, Z. u. B.: Michel Rossblatt, Bielefelder Straße 129b, 32 657 Lemgo, Tel.: o5261 / 988 398, Trakehner Verband |
86 Punkte |
| 6. |
Stutfohlen, Df., DE 409090 212 711, geb.: 11.04.2011. v. Kentucky u.d. Altea, DE 409090 174 704, v Summertime, Z. u. B.: Leonhard Thiel, Goldaue 20 a, 34 431 Marsberg , Tel.: 02992 / 8978, Trakehner Verband |
109 Punkte |
| 9. |
Stutfohlen, B., DE 431316 874 311, geb.: 27.04.2011, v. Florestan I u.d. Lara, DE 431314 422 507 v. Lauris Crusador xx, Z. u. B.: Tobias Große Lembeck, Gronhorst 11, 48 231 Warendorf, Tel.: 02581 / 4172, Hannover |
90,5 Punkte |
| 10. |
Stutfohlen, Db., DE 409090 275 311, geb.: 11.05.2011. v. Herbstbach u.d. Cinderella, DE 433331 563 702, v. Germanicus Rex, Z. u. B.: Georg Pleister, Suttorferstraße 56, 49 326 Melle, Tel.: 0170 187 09 42, Trakehner Verband |
83,5 Punkte |
| 11. |
Stutfohlen, B, DE 409090 089 311, geb.: 11.05.2011, v. Oliver Twist u.d. Ariadne, De 409090 194 105, v. Titelheld, Z. u. B.: Ulrike Waldmann, Dörper Feldweg 19, 48 565 Steinfurt, Tel.: 0177 528 0542, Trakehner Verband |
101 Punkte |
| 12. |
Stutfohlen, B., DE 409090 378 911, geb.: 16.05.2011.v . Singolo u.d. Sternstunde, DE 409090 066 404, v. Freudenfest, Z .u. B.: Nicole Schienstock, Im Strohdach 5, 33 449 Langenberg, Tel.: 05248 / 82 3399, Trakehner Verband |
97,5 Punkte |
| 13. |
Stutfohlen, B., DE 409090 131 611, geb.:17.05.2011, v. Elfado u.d. Nawarra D, DE 409090 162 200 v. Münchhausen, Z- u. B.: Ursula Dibowsky, Spenglerstraße 11, 59 067 Hamm, Tel.: 02381 / 940 120, Trakehner Verband |
90,5 Punkte |
| 15. |
Stutfohlen, B., DE 441410 570 811, geb.: 31.05.2011, v. Quaterback u.d. Pr.St. Donna Dänemar, DE 441410 741 801, v. Donnerhall, Z. u. B.: Ralf Blüggel, Beverstraße 100, 59 077 Hamm, Tel.: 02381 / 99 66 60, Westfälisches Pferdestammbuch |
97 Punkte |
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Die Fohlen mit den Katalognummern 6, 11, 12 und 15 haben sich für das Deutsche Fohlenchampionat in Lienen qualifiziert. | ||
| Hengstfohlen | ||
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| Hengstfohlen von Herzruf. Buddenbrock |
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| HF v. Titiano - Hyalit | ||
| 17. |
Hengstfohlen, B., DE 441410 570 911, geb.: 11.03.2011, v. Hirtentanz u.d. Pr.St. Pilopoly, DE 341411 650 198, v. Pilot, Z. u. B.: Ralf Blüggel, Beverstraße 100, 59 077 Hamm, Tel.: 02381 / 99 66 60, Westfälisches pferdestammbuch |
103,5 Punkte |
| 18. | Hengstfohlen, R., DE409090 082 411, geb.: 11.03.2011.v. Axis u.d. Sola Bas, DE 409090 233 802, v. Latimer, Z. u. B.: Carina Kempkensteffen, Langenbergerstraße 74, 33 397 Rietberg, Tel.: 0160 /55 14 614, Trakehner Verband | 92 Punkte |
| 19. |
Hengstfohlen, B., DE 409090 224 311, geb.:11.03.2011, v. Abendtanz u.d. Centaine, DE 309090 409 092, v. Herzruf, Z. u. B.: Helga Lange, Nelkenstraße 10, 59 073 Hamm, Tel.: 02381 / 31009, Trakehner Verband |
94 Punkte |
| 20. |
Hengstfohlen, F., DE 441411 465 711, geb. 31.03.2011, v. Lissaro von der Helle u.d. Hosita xx, DE 306066 688 999, v. Lomitas xx, Z. u. B.: Isabel Große Lembeck, Gronhorst 11, 48 231 Warendorf. Tel.: 0151 / 22806581, Westfälisches Pferdestammbuch |
88,5 Punkte |
| 21. |
Hengstfohlen, B., DE 441411 434 011, geb.: 02.04.2011 v. Alee Spring Power u.d. Cristella, DE 441410 004 507, v. Cristallo, Z. u. B.: Friedrich Heuckmann - Buhmann, Berger 30, 59 394 Nordkirchen, Tel.: =2596 /736, Westfälisches Pferdestammbuch |
96,5 Punkte |
| 22. |
Hengstfohlen, B., DE 441411 205 711, geb.: 18.04.2011 v. Fürstenball u.d. St.Pr.St. Santana, DE 441410 636 007, v. Sandro Hit, Z. u. B.: Ralf Blüggel, Beverstraße 100, 59 077 Hamm, Tel.: 02381 / 99 66 60, Westfälisches Pferdestammbuch |
100,5 Punkte |
| 23. | Hengstfohlen, F., DE 409090 059 911, geb.: 22.04.2011, v. Herzruf u.d. Lys Lucia, DE 409090 023 499 v. Buddenbrock, Z.u.B.: C. Martin Pustkowski, Am Spring 20, 58 802 Balve-Eisborn, Tel.: 0172 / 4260 606, Trakehner Verband |
97,5 Punkte |
| 26. |
Hengstfohlen, Schwb., DE 409090 059 911, geb.: 14.05.2011, v. Herbstklang u.d. Santana, DE 409090 023 499, v. Rockefeller, Z. u. B.: Georg Pleister, Suttorferstraße 56, 49 326 Melle, Tel,: 017o / 1870942, Trakehner Verband |
84,5 Punkte |
| 27. |
Hengstfohlen, R., DE 409090 363 711, geb.: 15.05.2011, v. Sidney Bay u.d. Amarillis, DE 409090 232 702, v. Upon la Jarthe, Z. u. B.: Ralf Budt, |
92,5 Punkte |
| 28. |
Hengstfohlen, Db., DE 409090 243 511, geb.: 16.05.2011, v. Heuberger u.d. Scarlett XIX, DE 309090 078 796 v. Felipus, Z. u. B.: Helga Lange, Nelkenstraße 10, 59 073 Hamm, Tel.: 02381 / 31009, Trakehner Verband |
91 Punkte |
| 29. |
Hengstfohlen, B., geb.:21.05.2011, v. Opernball u.d. Mainzauber, DE 409090 169 403 v. Parforce, Z. u. B.: Wilhelm Rossblatt, Fröbelstraße 10, 32 791 Lage, Tel.: 05232 / 5123, Trakehner Verband |
89 Punkte |
| 30. | Hengstfohlen, DE 409090 217 011, Schwb., geb.: 23.05.2011, v. Titiano u.d. Prangenau, DE 309090 123 494 v. Hyalit, Z..u .B.: Dr. Hans-Peter Karp u. Jürgen Wortmann, Feldkamp 27 a, 48 607 Ochtrup, Tel.: 0171 / 31 22866, Trakehner Verband |
96 Punkte |
| 33. |
Hengstfohlen, B., DE 389 711, geb.: 27.05 2011, v. Hibiskus u.d. Arogna, DE 409090 114 405, v. Arogno, Z.u. B.: Beate Hilbig-Züwerink, Stöcken 142 A, 58 256 Ennepetal, Tel.: 02333 / 79 25 51, Trakehner Verband |
ohne wertung |
| 35. |
Hengstfohlen, B., geb.: 9.02 2011, v. Insterburg u.d. Harriet M v. E.H. Finley M, Z. u. B.: ZG Lomnitz – Strothenke, Detmolder Straße 729, 33 699 Bielefeld, Tel.: 0171 /143 11 29, Trakehner Verband |
87 Punkte |
| Für das Deutsche Fohlenchampionat in Lienen haben sich die Katalognummern 17, 21, 22, 23 und 30 qualifiziert. | ||
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Mit Burnus fing alles an |
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Hans Peeck zum 75. Geburtstag |
![]() Hans Peeck mit der Stute Saalestern v. Finley M mit Fohlen Saalekrone v. Hofrat
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| Hans Peeck ist am 16. November 75 Jahre alt geworden. Er ist einer der wenigen Trakehner Züchter, die dafür sorgen, dass der wichtige Tropfen Blut in der Trakehner Zucht erhalten bleibt,. Das gilt sowohl für die englischen, wie auch besonders für die arabischen Blutanteile. Peeck verwirklicht das, was früher die Verbandsgestüte in Hunnesrück (arabische Elemente u.a. aus der Zucht der Familie Mack, früher Althof, Ragnit und im Bereich des englischen Vollbluts durch Swazi xx) und Zweibrücken (über Prince Rouge xx) bewirken sollten. Hans Peeck hat das mit Burnus v. Lapis (Araber) u.d. Fenek V v. Fenek begonnen. Richtig ist, es gab auch vor Burnus bei Familie Peeck Trakehner Pferde und auch nach Burnus. Aber für mich fing die Freundschaft zur Familie Peeck mit Burnus an und vielen geht es auch heute noch so, dass die Namen Peeck und Burnus nicht zu trennen sind. Burnus hat vom seinen 19. Lebensjahr an mehr als ein Drittel seines Lebens als Familienmitglied in Bärendahl genossen. Das sah man ihm bei jedem Besuch an. |
![]() Burnus 1974 in Krefeld
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| Mit 19 Jahren kam der in der Vielseitigkeit unter Dr. Reiner Klimke erfolgreiche mittelgroße Hengst durch Vermittlung von Dr. Fritz Schilke von seinem Züchter Walter Schmidt-Salzmann in die Familie Peeck, mit 32 Jahren ist er in Bärendahl gestorben. Aus der Gunnar-Tochter Saale zog Peeck mit Burnus die herausragende Stute Saaleck, erfolgreich u.a. auf der Trakehner Bundesstutenschau. Aber Burnus blieb nicht der einzige, mit dem Peeck bewies, dass es wichtig, ja sogar notwendig ist, immer wieder Blut in die Trakehner Zucht einfließen zu lassen. Ein weiteres Beispiel für das, was Hans Peeck wollte und will, stammt aus den 90er Jahren: Mit Weitblick wählte er für die Anpaarung mit der wertvollen Saaleck v. Burnus den zwar qualitätvollen, aber noch nicht so überragend qualifizierten Vollblutaraber Narav Ibn Aswan aus dem russischen Staatsgestüt Tersk stammend (später wurde Narav nationaler und internationaler Schausieger und gewann den Platin Cup). Das der Hengst auch durch Leistung überzeugte, bewiesen seine Rennerfolge und Hengstleistungsprüfung in Medingen. Wie richtig Peeck mit seiner Anpaarung lag, zeigt u.a. die Bewertung durch Zuchtleiter Lars Gehrmann, die mit einer 9 im Typ begann der dann nur noch 8ten folgten. Saaletal hat Hans Peeck eine Reihe überdurchschnittlicher Fohlen gebracht, darunter den Schimmelhengst Saalekönig v. Erlkönig, gekört und erfolgreich in Dressurprüfungen der Klasse S. Das Anliegen von des Jubilars ist heute leider nicht selbstverständlich, auch wenn inzwischen einige Vollbluthengste in Trakehner Gestüten gewirkt haben oder wirken, wie Kosmonaut ox, Beeg xx, Wörthersee xx und Kiton xx. „Wir müssen die zweite und dritte Generation durchlassen" sagt Hans Peeck und verweist auf Gottfried Hoogen, der der Körkommission und Zuchtleitung mehr Sensibilität bei der Einstufung der blutgeprägten Pferde wünscht. Der Kämpfer Peeck hat es in seinem Leben nicht leicht gehabt: In Sachsen- Anhalt ist er geboren und in der DDR aufgewachsen. Seine Familie stammt aus Elbing, was so Betty Finke in ihrem Bericht 1999 in den Trakehner Heften, seine Neigung zum Trakehner Pferd erklärt. Die Familie wurde zuerst nach Westpreußen und dann nach Sachsen-Anhalt verschlagen. Hans Peeck traf es später nochmals „dicke": Von der DDR-Regierung zum Staatsfeind erklärt, fand er sich im zeitweise im Gefängnis wieder. Glücklicherweise kam er 1956 noch vor dem Bau der Mauer in den Westen. Seine „Vorstrafe" machte ihm beim Einstieg in den Beruf zu schaffen. Aber Hans Peeck wäre nicht Hans Peeck, wenn ihn das gehindert hätte, im Westen Fuß zu fassen. Das gelang ihm im Bauhandwerk, wodurch er Zeit seines Lebens seine kleine Trakehner Zucht betreiben konnte, die auch heute noch etwas Besonderes darstellt. Er wird hoffentlich ein bisschen stolz darauf sein, dass seine Idee, die wertvollen Vollblut- und Halbblutstuten bei Landes- und Bundesstutenschauen heraus zu stellen, inzwischen umgesetzt ist. Hans Peeck war es auch, der den Vorschlag, für die beste Halbblutstute des Zuchtbezirks Westfalen den Walter-Schmidt-Salzmann Gedächnispreis (Bild Von Burnus, gemalt von Professor Kühlbrand) zu vergeben, vehement unterstützte, lange bevor sich der Trakehner Förderverein der Halbblüter annahm. Erfreulicherweise gibt es zwei lesenswerte Berichte über Hans Peeck mit sehr viel mehr Einzelheiten als ich sie hier weitergeben kann, einmal die zauberhafte Hommage von Felizitas Tank „Arabischer Glanz im Bärendahl" in den Trakehner Heften Nr. 4 / 1994 und den Bericht von Betty Finke „In der Tradition von Taukenischken" in den Trakehner Heften Nr. 9 / 1999. |
![]() Die Stutfohlen Poesie v. Gelria u.d. Popenica v. Haakon und Saalblick v. Guardi xx u.d. Saaleck v. Burnus
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| Es wäre zu wenig, wenn man Hans Peecks Verdienste auf seinen in der Tat bemerkenswerten Einsatz für die Trakehner Zucht beschränkte. Der Mann hat viel mehr bewirkt: Anfang der siebziger Jahre war er mit an der Spitze als es in Nordrhein-Westfalen darum ging, gegen das Gesetz, das das Reiten im Wald verbieten wollte, vorzugehen. Folgerichtig war er auch dabei, als 1975 der Verein der Freizeitreiter Deutschlands (VFD) gegründet wurde, der sich auch heute noch um das Reiten in freier Natur kümmert. „Am Ball" bleibt Hans Peeck auch bei der von ihm angeregten und verfolgten Verbesserung der Opferrente für politisch Verfolgte, auch natürlich aus eigenem Erleben als politisch Verfolgter aufgrund seiner Teilnahme an der Demonstration am 17. Juni 1953, woraus in der Folge „linientreue Lehrer „ und Funktionäre ihm in der Weise Steine in den Weg legten, daß weder aus der Karriere als Jockey nochaus dem Studium etwas wurde. Ganz im Gegenteil: Aus nichtigen Gründen wird Peeck bei einem Besuch in der DDR mit seiner Mutter 1955 vom Staatssicherheitsdienst in Halle ins Gefängnis gebracht und hat natürlich nach der Haftentlassung erhebliche Probleme, beruflich Fuß zu fassen. Wer Hans Peeck kennt, den wundert es nicht, dass er immer wieder für seine Rehabilitierung und auch die anderer kämpft und eine Entschädigung für die Haftzeit, Anerkennung der gesundheitlichen Schäden und sowie eine Gleichstellung der Stasiopfer fordert. Wir sind sicher, dass Hans Peeck auch bei dem avisierten Gespräch mit der der inzwischen zur Ministerpräsidentin aufgestiegenen Hannelore Kraft seine Vorstellungen deutlich darlegen wird. Ein weiteres Anliegen war und ist Hans Peeck das Thema Aussöhnung mit Israel: Im Juli 1990, als sogar der israelische Parlamentspräsident Dov Shilanski behauptete, Juden und Deutsche trennten weiterhin „Berge von Asche und Knochen", keimt in Halver ein Pflänzchen namens Freundschaft . 1989 kamen junge Israelis erstmals für einen Tag in die Stadt, aber nicht zufällig: Hans Peeck hatte bei einem sportlich-kulturellen Austausch der DLRG-Jugend aus dem Märkischen Kreis und der Partnergruppe aus Paradess Hama die Jugendlichen aus Israel erlebt und alle Hebel in Bewegung gesetzt, sie nach Halver zu holen. So hat er es auch danach verstanden, immer wieder Begegnungen zwischen Israelis und Deutschen anzustoßen. Bis in hohe politische Kreise trieb es Peeck, der dabei dem damaligen Außenminister Shimon Peres und 1996 Lea Rabin, die Witwe des israelischen Premierministers Jitzhak Rabin kennenlernte. Für die weitere Umsetzung seiner Ideen und Vorhaben wünschen wir Hans Peeck Glück und Standvermögen. |
Bilder von der Polenreise
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Masurische Landschaft |
Auf dem Löwentinsee | Reitanlage in Galiny |
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| Unsere Mobilitätsgarantie im Hotel Romanowski | Schloss Döhnhoffstedt | Viel Platz für Pferde Gestüt Polapin |
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| Innenhof in Liski | In Galiny | Stallungen im Landgestüt Rastenburg |
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| Der Hengst Ajbek im Gestuet von Marek Przeczewski | Die Reisegruppe auf der Hoteltreppe | Gestüt Polapin Gerhard Mendel |
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| Schecken im Gestüt Polapin | Danzig ist sehenswert | Am Oberlandkanal |
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| Hafen von Danzig | Unsere Gastgeber im Gestüt Roznowo |
Dortmund war Startbahn für die Studienfahrt von 26 Mitgliedern des Zuchtbezirks Westfalen am 15. Juli. In Danzig waren wir schnell, der Flug dauert nur knapp über eine Stunde.
Dank der umsichtigen Vorbereitung unseres Freundes Gerhard Mendel, bayrischer Delegierter, Finanzchef des Zuchtbezirks und Inhaber eines Trakehner Gestüts in Polen, warteten am Flughafen zwei Kleinbusse, kleine Busse wegen der zum Teil von normalen Bussen nicht zu befahrenden Wege zu den entlegenen Zuchtstätten. Einige Eindrücke von Danzig konnten wir schon auf dem Weg durch die Stadt in Richtung auf unser Hotel in Sulowa bei Bisztynek (Bischofsstein) mitnehmen. Hier bei Familie Romanowski fanden wir beides, Hotel und Gestüt. Die Fahrt hatte einige Stunden gedauert, und wir waren alle dankbar, unsere Zimmer beziehen und die Hitze des Tages mindestens etwas vom Körper spülen zu können. Der Höhepunkt des Tages war der angenehme Sommerabend mit Essen vom Grill und kühlen Getränken. Trotz des langen Tages saßen wir noch Stunden in fröhlicher und erwartungsvoller Runde auf die folgenden Tage.
Freitag, der 16. Juli bescherte uns zunächst den Rundgang im Gestüt Romanowski mit Stuten, Hengsten und Sportpferden. Schon hier wurde deutlich, dass unsere polnischen Züchterfreunde großen Wert auf die Springveranlagung ihrer Stuten und vor allem Hengste legen. Ein Beispiel dafür ist Marek Romanowskis auch in Deutschland gekörter Hengst Gluosnis xx ( siehe Hengstverteilungsplan). Nach- kommen des Hengstes sollten wir im Gestüt von Gerhard Mendel sehen.
Als nächstes empfingen uns Barbara und Tomasz Siedlanowski in ihren unweit
gelegenen Trakenska Stajnia in Ksiezno (Koimo). Wir sahen den Nachwuchs, gut sich bewegende Stuten und Fohlen zum Teil mit Blutführung des vor kurzem vom Trakehner Verband für das Hengstbuch I anerkannten in Littauen geborenen und international erfolgreichen Hengstes Horalas. Barbara und Tomasz legen großen Wert, die Typmerkmale des Trakehners auch in den Anpaarungen mit nicht so typvollen Springhengsten zu erhalten. Nach dem herzlichem Empfang und Abschied hoffen wir zuversichtlich beide in Neumünster wieder zu sehen.
Nächste Gestütsanschrift lautete Roznowo in der Nähe von Milakowo (Liegstadt). Andre Przeczewski zeigte uns Stolz seine Trakehner Zucht: Auch hier konnten wir sehen, dass die im Sport erfolgreichen insbesondere Springhengste die züchterischen Überlegungen beeinflussen. Das Blut von Abdullah und den aus Litauen und Lettland kommenden Springpferden fanden wir überall in Polen.
Wie wichtig solche Besuche aus Deutschland für die Trakehner Züchter in Polen sind, hörten wir auch von Andre Przeczewski. Natürlich haben wir auch in diesem Gestüt für die Körung in Neumünster und die Hengstschau in Münster geworben und hofften, dass nach unserem Besuch in Polen noch mehr polnische Trakehner Züchter zu unseren Veranstaltungen kommen.
Da der geplante Besuch im Trakehner Gestüt Kulpinski in Sokolinik ausfallen musste, nutzten wir die Zeit zu einem Abstecher zum internationalen Springturnier im Gestüt Galiny. Das ehemalige Anwesen der Grafen zu Eulenburg ist heute eine wunderschöne Anlage mit großzügig gestaltetem Park, renommiertem Hotel und erstklassigem Gestüt. Die frühere Trakehner Zucht - 2008 sahen wir dort noch eine Reihe von Trakehner Stuten mit Fohlen von Grafenstolz und anderen Trakehner Hengsten aus Deutschland bei Fuß - ist leider zugunsten der Zucht von Holsteinern aufgegeben worden. Jährlich finden in Galiny große Springturniere statt, so auch an den Tagen, an denen wir dort waren. Als einen der Richter konnten wir Dr. Antoni Pacynski begrüßen, der uns über Galiny informierte. Der heiße Sommertag klang aus bei den Romanowskis im Hof des Gestüts.
Am Samstag, 17. Juli, standen ein Besuch des Staatsgestüts Liski, die Besichtigung von Döhnhoffstädt und Rastenburg mit Gestütsanlage und Stadtrundgang auf dem Plan. Liski war eine herbe Enttäuschung für die hochgesteckten Erwartungen: Wer, wie ich, das Gestüt aus dem Jahr 1985 kannte - damals war Dr. Antoni Pacynski sein Leiter - war mehr als enttäuscht. Ohne auf Einzelheiten einzugehen, waren wir uns einig, dass man auch bei Geldknappheit Gebäude und Pferde in besserem Zustand halten kann. Derzeit lohnt sich ein Besuch in Liski nicht.
Döhnhoffstädt dagegen versöhnte uns: Kurz vor der Wende zum 18.Jahrhundert ist das alte zweigeschossige Renaissanceschloß abgebrannt. Der damalige Besitzer Boguslav-Friedrich von Dönhoff, Sohn des ostpreußischen Stammvaters Friedrich der Familie Dönhoff, ergriff nach dem Brand die Gelegenheit, 1710 - 1716 eines der eindrucksvollsten der sogenannten Königsschlösser Ostpreußens entstehen zu lassen, wobei er sicher dabei auch einen Wunsch seines prunkliebenden Landesvaters, König Friedrich I in Preußen erfüllte. Die Anlage war mit 27 Fensterachsen und fast 100 m Länge das größte Schloß Ostpreußens mit 52 Zimmern und angeblich 365 Fenstern. Man nannte es auch das „ostpreußische Versailles". Soviel zur Geschichte, zu der es noch viel zu sagen gäbe.
Rastenburg mit Besuch des ehemaligen Landgestüts und ein Blick in die Stadt schlossen sich an. Im Gestüt sahen wir eine Reihe imposanter Kaltbluthengste. Aber auch hier fehlt offenbar die lenkende und fordernde Hand, um eine vorzeigbare Anlage zu präsentieren. Rastenburg (heute Ketrzyn, nach dem bedeutendsten masurischen Historiker und Verfasser vieler Abhandlungen zur Geschichte Masurens, Ketrzynski, unbenannt) begrüßte uns nicht mit den roten Ziegeldächern, von denen früher der Spruch stammte „er glüht wie ein Rastenburger". Das Glühen war trotz der leuchtenden Sonne matt geworden, aber noch vorhanden. Rastenburg leidet, wie viele Städte im ehemaligen Ostpreußen unter fehlenden Erhaltungsbemühungen.
Das Schönste an diesem Tag war die Schiffsfahrt von Gizycko (Lötzen) aus auf dem Löwentiensee. Herrliches Sommerwetter machte die Fahrt zu einem unvergeßlichen Erlebnis: Die wie kleine weiße Tupfer auf den See verstreuten Segelboote boten einen einmaligen Anblick. Verständlich, dass viele Urlauber lange Wege auf sich nehmen, um hier auf einem der größten Segel- und wahrscheinlich auch Anglerreviere auszuspannen.
Sonntag, 18. Juli: Unser letzter Tag in Masuren. Vormittags empfing uns Gerhard Mendel in seinem Trakehner Gestüt Polapin. Polapin ist eine Anlage mit Weiden. soweit man blicken kann. Unser „Bayer" züchtet nicht nur, aber doch auffällig Schecken und was für welche! Das mag uns auch deshalb so erschienen sein, weil die vielen uns gezeigten Scheckfohlen sich überaus gut bewegten. Sie stammen von dem in Deutschland zur Ausbildung weilenden Scheckhengst Semper LT v. Aranin u.d. Szimi v. Anonim, der beim Trakehner Verband anerkannt ist. Kein Wunder auch, dass Gerhard Mendel mit dem uns auch vorgestellten Trakehner Scheckhengst Scheridan v. Glousnis xx u.d Szimi v. Anonim (Mutter von Semper), unlängst den Siegerhengst der Körung in Litauen stellte. Ein großer Erfolg für Gerhard Mendel, zu dem wir ihm herzlich gratulieren. Das Gangvermögen der von Semper stammenden Scheckfohlen veranlassten einige unserer Mitreisenden zu überlegen, einmall diesen Schecken zu benutzen. Die Preise der Schecken auf unseren Auktionen sprechen ja nicht dagegen.
Ein weiteres sehenswertes Ereignis erwartete uns an Oberlandkanal bei Buczyniec (Buchwalde) zwischen Elbing und Osterode. Hier werden Schiffe mit den 1844 - 1876 gebauten „Loren" (Wagen auf Geleisen) bergauf und bei Rückfahrt bergab von einem See in den Anderen gezogen. Natürlich haben das viele von uns im Bild festegehalten.
Den Nachmittag nutzten wir um in Richtung Starograd zu Besichtigung des Hengstdepots zu kommen. Dort wurden uns einige Hengste aus dem Lot derjenigen vorgestellt, die auf die Hengstleistungsprüfung vorbereitet wurden. Die Anlage, die unter der Leitung von Przemyslaw Boleski steht, machte einen hervorragenden Eindruck. Der Direktor der Stada Ogierow Stargard führte uns und vermittelte einen intensiven Einblick in das polnische System der Hengstleistungsprüfung. Voll mit neuen Eindrücken fuhren wir ins Hotel Bachus, unsere letzte "Herberge" in Polen.
Montag, 19. Juli: Nach dem sehr frühen Frühstück ging es nach Danzig, wir wollten den Stadtrundgang vor dem Flug nach Dortmund nicht zu kurz werden lassen.
Das Herz der Stadt Danzig, und damit auch der Ort, wo man seine Entdeckungstour durch Danzig beginnen sollte, ist die Ulica Dluga (Langegasse), die in den Dlugi Targ (Langer Markt) übergeht.
Mit seinen hohen, schmalen Giebelhäusern, die einst den reichen Kaufleuten gehörten und oft mit wunderschönen und kunstvollen Verzierungen versehen sind, erinnert einen die Stadt an Holland. Und tatsächlich war Danzig eine der großen Hansestädte. Die Restauratoren haben großartige Arbeit geleistet nach dem 2. Weltkrieg und die einstige Pracht wiederhergestellt. Oftmals sieht man nicht einmal, wo das Neue beginnt und das Alte aufhört.
Wie so viele andere großartige Städte in Polen hat Danzig einen Königsweg für die Paraden und Prozessionen. Dieser begann am Hohen Tor (Brama Wyzynna) und führte dann durch das Goldene Tor (Brama Zlota), welches heute aber eher einen Blauton hat. Folgt man dem Königsweg weiter, die Langegasse hinunter auf den Langen Markt, dann kommt man am beeindruckenden Rathaus und dem mystischen Artushof, dessen Innenausstattung original erhalten und daher einen Besuch wert ist, vorbei.
Weiter nach Norden vom Rathaus aus befindet sich die eindrucksvolle Marienkirche, die wohl die größte Backsteinkirche Europas und bestimmt die größte Kirche in Polen ist. 1245 gegründet und im 15. Jahrhundert komplett renoviert, ist sie eines der wenigen Gebäude, das den Krieg unbeschadet überstanden hat. Gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite ist die bezaubernde kleine Königliche Kapelle, die 1678 von einem der besten Architekten, die je in Polen arbeiteten, dem in Polen unter dem Namen Gamerski bekannten Tylman van Gamerna, gebaut wurde.
Natürlich konnten wir das alles nicht auf unserem kleinen Stadtrundgang anschauen, aber wir kommen ja wieder. Das dachten einige von uns, denn soweit ist Danzig nicht entfernt von uns, etwas über eine Stunde, nicht zu viel für die schönen Momente auf unserer Studienfahrt. Und dann gehen wir auch zu einem der historisch interessantesten Punkte, der Danziger Schiffswerft: Sie wissen schon...Solidarnosz Wir danken den polnischen Trakehner Züchtern für ihre Gastfreundschaft und Gerhard Mendel für seine Einsatz für die Westfalen.
Am Samstag, 4. Dezember
findet der traitionelle Jahresausklang des Zuchtbezirks Westfalen um 19.00
Uhr mit einem Vortrag von Marrtin Plewa im Restaurent Sudmühlenhof in
Münster-Handorf statt. Schnelle Nachmeldungen bitte an Hans Becker, Telefon:
0 25 99 / 13 46.
20.09.2010 (Imke Eppers, Redakteurin)
Olympiareiter und WEG-Teilnehmer Dirk Schrade sicherte sich kurz vor seiner Abreise zu den Weltreiterspielen nach Kentucky ein Trakehner Nachwuchspferd für seine vielseitige Zukunft! Die 7-jährige KORALLE v. Donaukaiser a.d. Kamee v. Matador (Windesi xx - Burnus AAH) wurde im Züchterstall von Heidemarie Schulze-Elberg in Bergkamen geboren, aufgezogen, angeritten und erfolgreich bis Kl. L vorgestellt.
Erfolge von Reiterinnen aus Westfalen beim Trakehner Bundesturnier in Hannover
Der Zuchtbezirk Westfalen gratuliert seinen Reiterinnen zu den Erfolgen beim Trakehner Bundesturnier vom 23. bis 25. Juli in Hannover. Die Springreiterinnen erreichten den hervorragenden 2. Platz mit Astrid Albers mit Head over heels, Jana Ufermann mit Barina, Carolin Johannsmann mit Satan und Anna Richter mit Lindberg. Herzlichen Dank und Glückwunsch auch an Gerd Lange, der diesen Erfolg erst ermöglichte.
Die Dressurreiterinnen erreichten trotz zahlreicher Ausfälle im Vorfeld des Turniers in einem starken Feld von 7 Mannschaften den 4. Platz und wurden nur um 5/100 von Schleswig.Holstein geschlagen. Die Platzierungen erritten Nicole Fleuter mit Crivelli L, Nicole Gebauer mit Domani, Margret Adrian mit Cefir und Anja Lüninghöner mit Maona. Dank gilt Annette Brusis-Hautkappe, Gerlinde Haselhoff und Jutta Wassermann für die Vorbereitung und das Management.
Auch die jungen Reiter aus Westfalen melden Erfolge: Kathrin Karp belegte in der kombinierten Prüfung (44) im Stilgeländeritt den 4. Platz, das Stilspringen gewann sie; dazu kam der 3. Platz im Vormustern. Insgesamt erreichte sie mit dem 19-jährigen Herbstzauber v. Guter Planet den 3. Platz.
Katharina Wessel kam in der kombinierten Prüfung im Stilgeländeritt auf Platz 6, im Stilspringen auf den 3. Platz und im Vormustern auch auf Platz 3. Insgesamt erreichte Katharina mit ihrem 8-jährigen estnischen Trakehner den 4. Platz.
Der Jüngste, Kai Kretschmer, schaffte in der Kombiprüfung (39) mit seiner Stute Mazy Mae insgesamt den 4. Platz.
Herzliche Glückwünsche an unseren Nachwuchs und Dank an die Eltern und Betreuer.
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Samira WH siegte bei der Zentralen Stuteneintragung, Stutfohlen von Münchhausen und Hengstfohlen von Iskander beim 6. Westfälischen Trakehner Fohlenchampionat.
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Der Zentralen Stuteneintragung im Zuchtbezirk Westfalen am Samstag, 26. Juni stellten sich 13 3jährige und 8 4jährige und ältere Stuten. Die Qualität der jungen Trakehner Stuten war gut, denn von den 21 vorgestellten wurden fast 40%, nämlich 8 Stuten, zu Prämienstuten gekürt. Auf der gut geeigneten Anlage des Reitvereins Rhynern richteten Zuchtleiter Lars Gehrmann, das gewählte Mitglied der Stuteneintragungskommission, Albrecht Warnecke, und Westfalens Vorsitzender Hans-H. Becker.
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Siegerstute wurde die deutlich im Trakehner Typ stehende dunkelbraune Samira WH v. Herzensdieb u.d. St.Pr.u. Pr.St. Syntje WH v. E.H. Herzruf u.d. Sylja v. Mackensen, Maßw 166 / 20,5. Die Stute beeindruckte insbesondere durch ihre mehr als guten drei Grundgangarten, für die sie die Noten 8,5 erhielt. Züchterin und Besitzerin Jutta Wassermann aus Schwerte freute sich riesig über den Erfolg der Stute, die insgesamt 58 Punkte erhielt, (9, 8, 7, 8,5, 8,5, 8,5, 8,5 ). Jutta Wassermann wurde vom Trakehner Verband mit einem Silberteller für ihre Leistung ausgezeichnet, der Zuchtbezirk Westfalen stiftete eine Trense.
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Zur Reservesiegerin wählte die Kommission die sehr typvolle, aus dem Trakehner Gestüt Gorlo stammende Belle Princesse Go v. Blitz und Donner u.d.Pr.St. Belle mademoiselle Go v. E.H. Maizauber, Maße 165 / 20 mit 57,5 Punkten. Die von Nicole Frenkler gezogene und Ulrich Gorlo gehörende Fuchsstute beeindruckte besonders in Typ (9), Gebäude (8,5), Trab (8.5) und Gesamteindruck (8,5).
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Weitere Prämienstuten wurden die beste Halbblutstute der Eintragung, Pandera v. Esteban xx u.d St.Pr.u. Pr.St. Pandorra v. E.H. Herzruf u.d. Pr.u. E.St. Pasadena v. Kiebitz,Maße 169 / 21, mit 53,5 Punkten und Höhepunkten in Schritt (8),Trab (8,5) erhielt als Auszeichnung vom Trakehner Förderverein eine Decke und vom Zuchtbezirk Westfalen den Wanderpreis, das Bild des Hengstes Burnus, den Schmidt-Salzmann-Gedächnispreis.
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Ebenfalls Prämienstute mit 54,5 Punkten wurde Manou v. E.H Gribaldi u.d. Pr.St. Mahonie v. E.H. Tuareg u.d. Maskottchen v. mit den Maßen 168 / 22, gezogen und im Besitz von Andrea Fischer-Brügge in Bad Bentheim. Die Stute fiel auf durch durchgehend gute Noten in Typ, Gebäude, Trab , Galopp und Gesamteindruck (alles mit 8 bewertet).
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Die typvolle (Note 8,5) Dunkelbraune Rebana v. Insterburg u.d. St.Pr.St. Ratna v. E.H. Anduc u.d. Roxy v. Matador, Maße 164 / 20 wurde mit gleicher Punktzahl von 54,5 Prämienstute mit gleich guten Noten für Schritt, Trab und Galopp (8,0). Sie stammt aus der Zucht des Ehepaares Reitz in Braunshorn und gehört Ulrike Waldmann in Steinfurt.
Die zweite von Jutta Wassermann in den Prämienrang gebrachte Stute heißt Sylvana WH v. Enim Pascha u.d. St.Pr.u. Pr.St Sympathica WH v. E.H. Münchhausen u.d. Sylja v.Mackensen mit den Maßen 169 / 20,5 und der Punktzahl 53. Die Stute ist schon Prämienstute, weil sie eine Stutenleistungsprüfung mit der Note 8,25 abgelegt hat, herzlichen Glückwunsch zum doppelten Erfolg.
Mit ebenfalls 53 Punkten Prämienstute wurde die dunkelbraune typvolle Dolina v. Kasimir u.d. Domenica v. Matador u.d. Dokaried v. Santiago, gezogen und im Besitz von Kornelia und Dr. Ingo Braun, Lippetal. Sie erhielt gute Noten (8,0) in Typ, Gebäude , Trab, Galopp und Gesamteindruck.
Bei den Vierjährigen Stuten siegte knapp die Dunkelfuchsstute Parodie Go (Maße 166 / 21 ),v. Blitz und Donner u.d. Parana Go v. E.H. Maizauber u.d. Palma Nova v. Belluno aus dem Trakehner Gestüt Gorlo, gezogen von Nicole Frenkler, im Besitz von Ulrich Gorlo. Mit 54,5 Punkten war sie genauso im Prämienlot wie die mit 54 Punkten knapp geschlagene Good Gracious v. Lowelas u.d. Gone with wind v. Germanicus Rex, Maße 167 / 20, gezogen und im Besitz von Jane Paulicka aus Melle. Beide Stuten fielen durch gleich gute Grundgangarten auf, Good Gracious brillierte im Trab.
Das Fohlenchampionat am Sonntag, 27. Juni, war ein voller Erfolg: Die Tatsache, dass es gleichzeitig Auswahltermin für die Trakehner Fohlenauktion beim Bundesturnier in Hannover war, brachte dem veranstaltenden Zuchtbezirk Westfalen genügend Meldungen: Bei den Stutfohlen waren es 18, von denen nur eines nicht antreten konnten, bei den Hengstfohlen kamen von 16 gemeldeten Fohlen 13 auf den Ring.
Vielleicht hat auch die gut gewählte Richterriege mit der erfolgreichen Reiterin und jetzigen Ausbildungsleiterin im Stall Ramsbrock, Hella Kuntz, der erfolgreichsten Trakehner Züchterin der Nachkriegszeit, so Hans-H. Becker, Veronika von Schöning (Tannenberg, Herzruf, Hibiskus, Hirtentanz und nicht zu vergessen Herzlany und mehr) und Zuchtleiter Lars Gehrmann zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.
Bei den Stutfohlen kamen auf den Endring die Katalognummern:
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15. Stutfohlen, geb.: 19.05.2010. v. E.H. Münchhausen u.d. Insterlady v. Mönninghof v. St. Tropez, Z.u.B.: Oliver Stutz, Hagen 101 Punkte
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1. Stutfohlen, geb.: 9.02.2010, v. Insterburg u.d. Pr.u.St.Pr.St. Karena v. Freudenfest , Z.u.B.: Beate Langels aus dem Gestüt Hämelschenburg in Emmerthal 100,5 Punkte
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11. Stutfohlen, geb.:29.04.2010. v. Titiano u.d. Heimjune v. Couracius, Z.u.B.: Kornelia und Dr. Ingo Braun aus Lippetal 100 Punkte
14. Stutfohlen, geb.:18.05.2010, v. Belissimo u.d Freixenat v. Florestan, Z. u. B.: Thomas Biehn aus Lippstadt 100 Punkte
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18. Stutfohlen, geb.: 11.06.2010, v. Elfado u.d. St.Pr.u. Pr.St. Belle Epoque v. Partout, Z.u.B.: Kornelia und Dr. Ingo Braun aus Lippetal 100 Punkte
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7. Stutfohlen, geb.: 8.04.2010. v. Cavallieri u.d. Delphi v. E.H. Hohenstein.
Z.u.B.: Dr. Mechthild Strümpfel, Gestüt Inselhof, Halbinsel Garden 97,5 Punkte
Für das Deutsche Fohlenchampionat in Lienen sind diese Fohlen qualifiziert.
| Das Ergebnis bei den Hengstfohlen lautete: |
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19. Hengstfohlen, geb.: 27.03.2010, v. Iskander u.d. Sarabande v. Germanicus Rex, Z.u.B.: Georg Pleister aus Melle 101,5 Punkte
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33. Hengstfohlen, geb. 16.06.2010, v. Imperio u.d. Moosblüte v. E.H. Hohenstein, Z.u.B.: Gerhard Stahl aus Emlichheim 99,0 Punkte
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26. Hengstfohlen, geb.: 22.04.2010, v. Imperio u.d. Donjalaika v. Tambour, Z.u.B.: Kornelia und Dr. Ingo Braun aus Lippetal 98,0 Punkte
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31. Hengstfohlen, geb.:27.05.2010, v. Insterburg u.d. Prangenau v. Hyalit, Z.u.B.:Dr. Hans-Peter Karp und Jürgen Wortmann aus Ochtrup 98,0 Punkte
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25. Hengstfohlen, geb.: 19.04.2010, v. Imperio u.d. Nawarra D v. E.H. Münchhausenf, Z.u.B.: Ursula Dibowsky aus Hamm 97,5 Punkte
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20. Hengstfohlen, geb.: 3.04.2010, v. Cadeau u.d. Esperana v. Seeräuber, Z.u.B.: Artur Rüggeberg aus Ennepetal 96,0 Punkte
Die ersten vier Fohlen dürfen beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen starten.
Besonderer Glückwunsch gilt dem Züchterpaar Kornelia und Dr. Ingo Braun, das alle drei nach Hamm gebrachten Fohlen für den Endring qualifizierten.
Wir danken den Ausstellern für ihr Kommen, gratulieren den Startern in Lienen und wünschen ihnen viel Erfolg.
Dank für das Gelingen der Veranstaltung gilt allen Helfern, den Richtern und dem gastgebenden Reiterverein Rhynern.
Deutsche Meisterschaften in Marbach
Auch in diesem Jahr gab es vor den Deutschen Jungzüchtermeisterschaften eine Trainingsreise. Vom 08.-13.06.2010 waren 15 wildgewordene Trakehner in Baden-Württemberg unterwegs.
Um genau zu sein ging es direkt am Mittwochmorgen zum Freispringtraining zum Gestüt Marbach, bei dem die Mannschaften noch mal gemeinsam mit Manfred Holl und Theresa Fischer Pferde bewerten konnten, um für den Wettbewerb gerüstet zu sein.
Der Trakehner Verband konnte wieder 2 Mannschaften stellen, eine in der jüngeren Altersklasse (14-18 Jahre) und eine in der älteren (19-25 Jahre). Zu der ersten Mannschaft gehörten Clarissa Hagemann, Silja Sofie Sippel, Sophie Böcker und Sophie Oldenburger (als Ersatz), Rieke Mundt konnte in diesem Jahr leider nicht teilnehmen. In der älteren Altersklasse starteten Inka Lührs, Kenneth Domdey und Veronika Stingl, hier waren Daniela Hahn und Katharina Wessel als Ersatz dabei. Neben Theresa Fischer und Manfred Holl war auch die Bundesjungzüchterbeauftragte Andrea Fischer-Brügge als Betreuer und Organisatorin dabei. Für die mentale Unterschützung und das Fangejubel sorgten Anja Hagemann, Kai Kretschmer, Hannah Determann und Kathrin Karp.
Nach dem Freispringen ging es am Nachmittag zur Besichtigung des Birkhofs, wo uns Familie Casper sehr herzlich empfing und mit Brezeln und selbstgemachtem Eis verwöhnte.
Herr Alfred Casper ließ es sich nicht nehmen uns höchstpersönlich seinen Hof vorzustellen, auf dem er bereits seit 1962 Verwalter war und den er selbst aufbaute. Beeindruckt waren wir vor allem von der Geschichte des Hofes. Aus dem bescheidenen Gut wurde bis heute eins der renommiertesten Gestüte Deutschlands.
Um das Eis wieder abzutrainieren ging es am Donnerstag zu Martina Honeck nach Schömberg, wo zum einen auf die Dreiecksbeurteilung und zum anderen auf das Vormustern eingegangen worden ist. Da heißt es dann halt laufen, laufen, laufen... und irgendwann auch wieder bremsen, was manches Pferd noch nicht so ganz einsehen wollte. Doch spätestens nach diesem Training wussten wir alle, wie man damit umgeht. Den ganzen Tag hat uns auch Frau Herrmann, Delegierte des Trakehner Zuchtbezirkes Baden-Württemberg, begleitet. Sie war nicht nur moralische Unterstützung für uns sondern sorgte auch hervorragend für das leibliche Wohl.
Der Freitagmorgen verlief eher ruhig, denn wir mussten aus unserem Quartier im Feriendorf Gomadingen ausziehen, was uns sehr schwer fiel, da wir dort sehr schöne Tage verbracht hatten. Und auch das umfangreiche Freizeitangebot, wie die Schwimmhalle, machte unseren Abschied nicht gerade einfach.
Doch bevor wir in die Reithalle von Marbach umgezogen sind, wurde natürlich noch ordentlich Theorie gepaukt, wie schon die Abende davor.
Erneut waren sich alle einig, dass sich die Reise gelohnt hat und alle haben weiter dazu gelernt, egal ob schon länger oder das erste Mal dabei. Denn gemeinsam lernt es sich doch am besten. Und so gut vorbereitet konnte es dann losgehen mit dem Wettbewerb.
In der großen Arena fand die offizielle Begrüßung der Teilnehmer statt, und es wurde ein kleines Programm aufgeführt. Unter der Leitung von Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, wurden uns verschiedene Hengste, Stuten und Fohlen präsentiert und das Gestüt vorgestellt. In Ihrer Rede wünschte Sie allen Teilnehmern viel Glück, aber doch ganz besonders den Trakehnern, was uns in großen Jubel ausbrechen ließ.
Nach einem kleinen Snack ging es dann auch schon direkt mit der Theorie los, anschließend folgte die Beurteilung des Freispringens. Da nun die ersten Hürden geschafft waren, konnten die Teilnehmer und alle die dazugehören erst mal den Abend tanzend und etwas feiernd verbringen bevor es dann in die Halle ging zum Schlafen.
Samstag startete der Tag mit einem super Frühstück, anschließend fand das Vormustern für die Älteren und die Dreiecksbeurteilung für die Jüngeren statt. Auch der Elch und Frederike Schröpfer trafen endlich in Marbach ein. Daraufhin gab es eine Mittagspause und dann mussten die Jüngeren vormustern und die Älteren beurteilen.
Der Wettbewerb war nun endlich geschafft, aber was haben die Trakehner erreicht? Doch bevor dies bekannt gegeben wurde, führte uns Frau Dr. von Velsen-Zerweck durch das Gestüt.
Insgesamt haben wir Trakehner uns sehr gut geschlagen. Von 14 teilnehmenden Verbänden war der Trakehner Verband 6. Im Einzelnen waren platziert:
Altersklasse 14-18:
Theorie: Sophie Böcker 9. Platz
Freispringen: Clarissa Hagemann 5. Platz
Vormustern: Sophie Oldenburger 9. Platz
Beurteilen: Sophie Böcker 12. Platz
Einzel: Sophie Böcker 4. Platz; Clarissa Hagemann 21. Platz; Silja-Sofie Sippel 28. Platz
Mannschaft: 7. Platz mit 932 Pkt. (14 Mannschaften gestartet)
Altersklasse 19-25:
Theorie: Kenneth Domdey 11. Platz; Inka Lührs 13. Platz; Veronika Stingl 16. Platz
Vormustern: Kenneth Domdey 11. Platz
Beurteilen: Veronika Stingl 1. Platz; Inka Lührs 2. Platz; Kenneth Domdey 9. Platz
Einzel: Veronika Stingl 9. Platz, Kenneth Domdey 13. Platz; Inka Lührs 23. Platz Mannschaft: 5. Platz mit 930,5 Pkt. (13 Mannschaften gestartet)
Vor der Abreise am Sonntag wurden noch die Gestütsvorwerke besichtigt. Wie bei bisher allen Fahrten war die Stimmung sehr gut und das Training hat seine Wirkung gezeigt, also weiter so!!
Kathrin Karp
Offizieller Auswahltermin für die Fohlenauktion in Hannover
Der Zuchtbezirk Westfalen setzt die Reihe seiner Fohlenchampionate fort mit der 6. Auflage. Auch dieses Championat ist gleichzeitig Qualifikation zum Deutschen Fohlenchampionat in Lienen. Austragungsort ist wieder die Anlage des RV Hamm-Rhynern an der Autobahn A 2.
Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 27. Juni um 11.00 Uhr mit den Stutfohlen. Die Hengstfohlen werden ab 14.00 Uhr gerichtet. Besonders attraktiv wird das Championat dadurch, dass es offizieller Auswahltermin für die Fohlenauktion des Trakehner Verbandes im Juli in Hannover ist. Zu den Richtern zählt der Zuchtleiter des Trakehner Verbandes, Lars Gehrmann. Eingeladen sind weiter eine der erfolgreichsten Trakehner Züchterinnen, Veronika von Schöning, und der renommierte Hengsthalter und Hengstaufzüchter Heinrich Ramsbrock (angefragt).
Der Zuchtbezirk Westfalen übernimmt wieder einen Teil der Meldegebühren für das Deutsche Fohlenchampionat für Fohlen aus Westfalen, sodaß die Züchter aus Westfalen nur 25 Euro Meldegebühr zahlen müssen. Wir sehen das Fohlenchampionat als ein Angebot, den Züchterinnen und Züchtern beim Verkauf ihrer Fohlen zu helfen und hoffen, daß viele Züchter ihre Fohlen nach Rhynern bringen. Das Fohlenchampionat ist neben wertvollen Sachpreisen mit 200 Euro für die Siegerfohlen, 150 Euro für die Zweitplazierten und 100 Euro für die Dritten dotiert.
Wir laden auch Züchterinnen und Züchter aus den benachbarten Zuchtbezirken ein, mit ihren Fohlen nach Rhynern zu kommen.
Anmeldungen mit Abstammungsnachweis bitte zum 19. Juni an Hans-H. Becker, Dahlweg 5, 59 394 Capelle, Telefon und Fax: 0 25 99 / 13 46.
Er war einer der bemerkenswertesten Trakehner Züchter in Westfalen: Am 9. Oktober ist Manfred Arlt im Alter von 78 Jahren in Kreuztal gestorben.
Geboren am 25. April 1931 in Goldentraum in Schlesien, kam Manfred Arlt mit Mutter, Schwester und Bruder 15jährig nach Westfalen. Nach landwirtschaftlicher Lehre und Tischlerlehre begann er zielstrebig das Studium der Architektur und legte den Grundstein für eine erfolgreiche Laufbahn zu einem vielseitigen Architekten. Er war schnell erfolgreich, das auch deshalb, weil von sich aber auch von seinen Mitarbeitern verlangte. Normales Tempo gab es bei Manfred Arlt nicht. Wenn er etwas in Angriff nahm dann Ganz, bisweilen auch etwas rücksichtslos.
Mir bekannte Bauten sind die Stadthalle in Kreuztal, ein Teil des Bundesverteidigungsministerium auf der Bonner Hardthöhe und eine ökonomisch und ökologisch sehenswerte Wohnsiedlung in Kaput in der Nähe von Potsdam, die den westfälischen Teilnehmern der Mitgliederversammlung des Trakehner Verbandes stolz zeigte.
Manfred Arlt hat als Gründungs- und Vorstandsmitglied sowohl dem Lions Club Kreuztal als auch dem Reit- und Fahrverein Kindelsberg Impulse verliehen und den Pferdesport in der Region entscheidend mitgeprägt.
Manfred Arlt war ein höchst kreativer Mensch nicht nur als Architekt, sondern auch als Trakehner Züchter, Mitdenker im Team der westfälischen Delegierten und unser guter Freund. Seine Leistungen als Trakehner Pferdezüchter wird Erhard Schulte im nächsten „Trakehner“ beleuchten. Nur soviel: Insbesondere mit dem, wie immer bei ihm, spektakulären Kauf der Fuchsstute Natalie v. Grimsel u.d. Nawarra v. Kemal xx legte er den Grundstein für seine erstklassige Trakehner Zucht. Die Namen Napoleon Cadre v. Arogno und der Bundessiegerfamilie mit Nanette v Arogno, kennen alle Trakehner Züchter.
Manfred Arlt hat mit seinen guten Ideen den Zuchtbezirk Westfalen vielfältig begleitet. Viele von uns erinnern sich sicher noch an den Coup, 7 große Fässer „Krombacher“ zur Nachgala für den Zuchtbezirk Westfalen von Kreuztal nach Neumünster transportieren zu lassen.
Ein anderes denkwürdiges Ereignis war der Kauf des Hengstes Herzruf v. Königspark u.d. Herzchen v. Ginster 1989: Manfred hatte lange auf den Siegerhengst Herzzauber mit geboten. Veronika von Schöning, Züchterin und Besitzerin von Herzruf, bot Manfred Arlt dann den aus der gleichen Familie stammenden, im Jahr davor gekörten Herzruf an mit dem Hinweis darauf, dass der Hengst in der Zwischenprüfung der Hengstleistungsprüfung im Landgestüt Warendorf dreimal die Note 10,0 für die Rittigkeit von Monika Theodorescu, Klaus Balkenhol und Lutz Merkel erhalten habe. Ohne den Hengst je gesehen zu haben kaufte Manfred Herzruf sofort und der Hengst wurde eine Säule seiner und der Trakehner Zucht in Westfalen. Schade, dass es ihm nicht gelungen ist, Herzruf eine mögliche Weltkarriere in der Dressur unter Ellen Bontje zu ermöglichen.
Viele Trakehner Züchter und Trakehner Freunde in Westfalen haben mit Manfred Arlt einen lebensfrohen, erfolgreichen und hilfsbereiten Freund verloren.
P.S.: Dieser persönliche Nachruf erscheint erst jetzt, weil er von Manfred Arlts Sohn bisher nicht freigegeben worden ist.