2. Westfälisches Fohlenchampionat am 2. Juli 2006 in Melle
Viel Sonne beim 2. Westfälischen Trakehner Fohlenchampionat
Viel Sonne im doppelten Sinne kennzeichnete die zweite Auflage des Trakehner Fohlenchampionats im Zuchtbezirk Westfalen auf dem Trakehnergestüt Gorlo in Melle. Unter etwas zu viel Sonne litt der Besuch der mit viel Elan von den Delegierten und der Familie Gorlo mit ihren Angestellten inszenierten Veranstaltung, die insbesondere als Verkaufshilfe für die Züchter aus Westfalen geplant worden war. Leider wurde das von einigen Züchtern nicht genügend honoriert. Von den 32 im Katalog verzeichneten Fohlen stammten 5 von westfälischen und anderen Hengsten.
Die Qualität der vorn rangierten Stut- und Hengstfohlen wurde von den westfälischen Richtern Norbert Borgmann, Ostbevern, und Ludger Schulze-Tomberge, Senden sowie Jürgen Hanke, Hameln, dem Vorsitzenden des Zuchtbezirks Niedersachsen-Hannover und 2. stellvertretenden Vorsitzenden des Trakehner Verbandes erfreulich deutlich herausgestellt.
Stutfohlen: Bei den Stutfohlen gewann eine überragend typvolle Tochter des Hengstes Lowelas aus der Gone with the Wind v. Germanicus Rex, deren Bewegungsqualität in Schritt und Trab vom Publikum gefeiert wurde. Züchterin und Besitzerin des Fohlens ist Jane Paulicka aus Melle. Dahinter plazierten die Richter das von Jutta Wassermann aus Schwerte gezogene Rappstutfohlen von Kapriolan u.d. St.Pr.u. Pr.St. Honey Moon WH v. Bormio xx, Reservesiegerin der Zentralen Trakehner Stuteneintragung Westfalen 1995. Knapp dahinter stand das Dunkelfuchsstutfohlen aus dem gastgebenden Gestüt Gorlo v. Blitz und Donner u.d. Belle Etelle Go v. Verdenas. Es folgten ein weiteres Fohlen von Blitz und Donner a.d. Belle Mademoiselle Go v. EH. Maizauber sowie das am weitesten angereiste Fohlen von Grafenstolz u.d. Pr.u.St.Pr.St. Soquitten v. Hohenstein aus der Zucht und dem Besitz von Heike Siebert-Jung aus dem hessischen Hofgeismar. Die ersten drei Stutfohlen qualifizierten sich für das Deutsche Fohlenchampionat in Lienen Anfang August.
Hengstfohlen: 15 Hengstfohlen stellten sich der Konkurrenz.
Dr. Hans H. Becker