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Konnten die Landwirte durch die Demo am 04. April in Münster ein positives Zeichen in der Öffentlichkeit setzen? (10.04.2019, 837 Antworten)

Ja (20%)
Nein (51%)
Weiß nicht (29%)

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Am 16.04.2019 schrieb Hopsing:
Ackerbauer Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Das Bild der Landwirtschaft bei den Verbrauchern ändert sich genau an dem Tag an welchem sie im Supermarkt vor leeren Regalen stehen. Hoffentlich merken sie dann , dass sie den Falschen geglaubt haben, und ebenso die Falschen gewählt haben. Hoffentlich werden die jahrezehntelangen Schwachsinns Missionierer dann vom irregeführten Verbraucher zur Rechenschaft gezogen.

Am 10.04.2019 schrieb Ackerbauer:
Ein positives Zeichen - wie soll das gehen? Das negative Bild der konventionellen Landwirtschaft ist dank ideologilastiger Umweltverbände und grüner Ökopopulisten in den Parlamenten in der Öffentlichkeit gefestigt. Aber nicht nur die. Dazu tragen auch die Schlagzeilen der Medien bei, die die Faktenlage m. E. eher unausgewogen auslegen, z.B.: Das Gülle-Dilemma (Die Zeit). Dabei ein Bild mit Wirtschaftsdüngerausbringung aus der Vogelperspektive. Nicht-Landwirte assoziieren das mit Verklappung. Für mich ist das Grunddüngung. Mein "Stern-Abo" habe ich vor rund einem Jahr gekündigt, weil ich deren Berichte über die Landwirtschaft einfach nicht mehr ertragen konnte. Ständig diese Lobhudelei auf die Biobetriebe und andauernde Kritik an der Wirtschaftsweise der Konventionellen. Die machen es sich einfach: Feldspritze (modern) = böse, Striegel (Steinzeit-Technik) = gut - Ich möchte, dass diese Journalisten mal eine Hacke in die Hand nehmen und einen ganzen Tag in der Sonne den Krautbesatz in den Maisreihen regulieren, oder die Kartoffelkäfer von Hand einsammeln. Das ist doch, als würde man verlangen, Emails abzuschaffen und Nachrichten nur noch handschriftlich zu verfassen und mit der Postkutsch zu versenden - also einfach nur absurd.
Mittlerweile habe ich aber selbst von Ex-Landwirten, welche ihren Hof aufgegeben haben, bereits einschlägige Kritik vernommen. So tief sitzt der Frust bei einigen anscheinend, dass sogar sie mit den gängigen Vor-würfen/-urteilen austeilen. Endlich mal auf der anderen Seite stehen und nicht mehr in der medialen Schusslinie verharren müssen. Man kann es ihnen ja nicht mal übel nehmen ...


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