Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Antibiotikaeinsatz in britischer Geflügelmast deutlich rückläufig

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Die Geflügelmäster im Vereinigten Königreich haben 2016 erheblich weniger Antibiotika eingesetzt als noch vier Jahre zuvor. Wie aus dem aktuellen Antibiotikabericht der britischen Absatzförderungsorganisation für Geflügel (BPC) hervorgeht, ging die Antibiotikamenge im betreffenden Zeitraum um 71 % auf 23,72 t zurück. Gleichzeitig sei die Geflügelfleischproduktion um 11 % auf 1,79 Mio t gesteigert worden. Die halbstaatliche Einrichtung führt diesen Erfolg vor allem darauf zurück, dass Antibiotika auf der Insel seit dem vergangenen Jahr selektiver eingesetzt würden. Außerdem werde das Reserveantibiotikum Colistin nicht mehr verwendet.
Nach Einschätzung von BPC-Geschäftsführer John Reed hat die Branche trotzdem noch viel Arbeit vor sich. Die nächste Herausforderung bestehe nämlich darin, die Zusammenhänge zwischen dem Antibiotikaeinsatz und entsprechenden Resistenzen in der Vermarktungskette für Geflügel zu untersuchen. Allerdings seien die Landwirte und Veterinäre auch weiterhin auf Antibiotika angewiesen, um kranke Tiere zu behandeln, stellte Reed klar. Ein totaler Verzicht auf diese Wirkstoffe sei keine Option.
Großbritannien exportierte 2016 insgesamt mehr als 338 200 t Geflügel im Wert von rund 349 900 £ (383 175 Euro). Davon gingen insgesamt 22 800 t an frischer und gefrorener Ware sowie 3 300 t an Geflügelverarbeitungsprodukten nach Deutschland. AgE (25.08.2017)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Zölle
Chinas Importzölle auf US-Getreide nicht WTO-konform
24.04.2019 — China verstößt mit seinen Einfuhrzöllen auf Getreide aus den Vereinigten Staaten gegen seine Verpflichtungen als Mitglied in der Welthandelsorganisation (WTO). Zu diesem Schluss kommt das zuständige WTO-Panel in einem Bericht, der jetzt vorgelegt worden ist. Angeprangert wird, dass die Zollkontingente für Weizen, Reis und Mais weder in transparenter Weise noch vorhersehbar oder gerecht angewendet würden.
Düngeverordnung
Thünen-Wissenschaftlerin hält Forderung nach Düngeverschärfungen für nachvollziehbar
24.04.2019 — "Nachvollziehbar" sind für Dr. Susanne Klages von der Stabsstelle Klima des Thünen-Instituts (TI) die derzeit diskutierten Verschärfungen der Düngeverordnung. Auch nach dem letzten Nitratbericht von 2016 habe sich die Grundwasserbelastung durch Nitrat nicht ausreichend vermindert, sagt die Wissenschaftlerin in einem Interview mit dem Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL).
BG Beiträge
Erstmals betriebliche Deckelung für Absenkung der Berufsgenossenschaftsbeiträge
22.04.2019 — Die Gewährung von Bundesmitteln zur Landwirtschaftlichen Unfallversicherung (LUV) wird künftig für große Betriebe gedeckelt. Wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) heute mitteilte, erhalten Unternehmen, die mehr als 50 000 Euro Bundesmittel bekommen würden, ab diesem Jahr keinen Zuschuss mehr.
Versicherungen
Ertragsschadenversicherung (EVT)
Der Schutz vor finanziellen Einbußen bei größeren Tierbeständen. Fälle wie die Afrikanische Schweinepest machen deutlich: Seuchenprophylaxe auf dem eigenen Hof ist wichtig. Wie schnell sind Sie jedoch indirekt von einer Seuche betroffen und z. B. mit einem Vermarktungsverbot belegt! Dann übernimmt eine Ertragsschadenversicherung den finanziellen Ausfall.
Schlachtkörper
Kabinett beschließt Allgemeine Verwaltungsvorschrift Lebensmittelhygiene
21.04.2019 — Die in der amtlichen Überwachung erforderliche Überprüfung der Eigenkontrollen von Lebensmittelunternehmen zur Gewährleistung sauberer Schlachttiere soll erleichtert werden. Zu diesem Zweck werden mit einer gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Änderung der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift (AVV) Lebensmittelhygiene Kriterien für eine Bewertung der Sauberkeit von Schlachttieren vorgelegt.

xs

sm

md

lg

xl