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Vereinigtes Königreich: Futterweizen bleibt gesucht

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(AMI) Auch wenn sich in Paris die Weizenkurse abschwächten, in Großbritannien gaben die Preise nur unwesentlich nach. Stetige Nachfrage bei zugleich überschaubarem Angebot begrenzen den Rückgang.
In der Vorwoche wurden die Preisanstiege wieder relativiert und teils zurückgenommen, im Schnitt um 0,50-1 GBP/t, sowohl für Brot- als auch für Futterweizen. Damit fiel die Korrektur deutlich geringer aus als auf dem Kontinent. Nachfrage herrscht vor allem im Norden und Westen des Landes, obgleich es noch keine Bestätigung der Wiedereröffnung der Bioethanolanlage von Vivergo in Hull gibt. Aber in Yorkshire werden für Futterweizen seit vergangener Woche immerhin fast 170 EUR/t genannt.
WENIGER WINTERUNGEN UND MEHR SOMMERGERSTE
Die endgültigen Ergebnisse der Anbauabsichten zur Ernte 2018 wurden jetzt bekannt gegeben. Im Vergleich zu den Prognosen, die im November 2017 veröffentlicht wurden, umfasst die endgültige Anbauschätzung fast 16.000 ha mehr. Zudem enthält der diesjährige Early Bird Survey erstmals detailliertere Informationen zu Weizen, Wintergerste, Sommergerste und Raps. Besonders auffällig ist der prognostizierte Rückgang der Winterungen zugunsten der Sommerrungen. Dies ist besonders in den nördlichen und westlichen Regionen des Vereinigten Königreichs zu beobachten, wo Nässe die Winteraussaat behinderte. (26.01.2018)

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