Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Schlachtschweinepreis erneut stabil

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Nach der Verunsicherung und der Überraschung durch die Hauspreise in den vergangenen Wochen ist unter den Einsendern die aktuelle Diskussion um die Preisfindung etwas kontrovers. Offenbar gibt der schwache Fleischhandel keine höheren Schweinepreise her. Somit wurde die neue Preisempfehlung auf dem bisherigen Preisniveau fortgeschrieben.


Die Fleischmärkte und der Handel mit Schlachtschweinen klaffen
in der jeweiligen Nachfrage wieder einmal auseinander. Während hier
und da zum Wochenende hin teils Schlachtschweine gesucht sind,
berichten Vermarkter großindustrieller Unternehmen von keiner so
guten Stimmung im Fleischhandel. Es wird davor gewarnt, nur weil
sich Grillwetter ankündigt, von einer Euphorie im Handel mit
Grillartikeln zu sprechen. Die Zeiten, in denen das Grillgeschäft
noch einen großen Einfluss auf die Preisfindung von
Schachtschweinen hatte, sind lange vorbei.
Es ist von allem genügend Ware in den Lagern abrufbar. In
Erwartung des ersten deutschen Spargels sollte aber demgegenüber
als Koppelprodukt die Nachfrage nach Schinkenware und Schnitzeln
steigen. Die Schweinefleischnachfrage ankurbeln dürfte auch die
Sortimentsumstellung, hin zu mehr Schweinefleisch im
Lebensmitteleinzelhandel. Diese genannten letzteren Einschätzungen
brauchen offenbar noch etwas Zeit bis die Auswirkungen spürbar
sind.(AMI) (11.04.2018)

Das könnte Sie auch interessieren

Feinstaub
Landwirtschaft als Hauptquelle von Feinstaub ausgemacht
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) haben die landwirtschaftliche Tierhaltung als einen der Hauptverursacher der Feinstaubbelastung in Deutschland ausgemacht. Laut einer bislang nicht veröffentlichten Studie des MPIC, über die das ARD-Magazin "Monitor" gestern berichtete, verbindet sich der Ammoniak aus der Gülle mit Abgasen aus der Industrie und dem Straßenverkehr und bildet so Feinstaub.
Schweine
Schweinehaltung nicht mehr wirtschaftlich
Der Strukturwandel in der deutschen Schweinehaltung schreitet voran, Jahr für Jahr schließen mehr Unternehmen. Schuld daran ist nicht zuletzt die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe, die sich 2018 oft sogar noch verschlechtert hat.
Digitalisierung
Genossenschaften offen für Digitalisierung
Die Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells hat der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, hervorgehoben.
Acker24
Ackerschlagkartei und Nährstoffmanagement
Sie möchten den Arbeitsaufwand mit Ihrer Ackerschlagkartei minimieren? Neben der Schlagkartei bietet Acker24 dem Landwirt auch die Möglichkeit, sein Nährstoffmanagement gesetzeskonform zu dokumentieren. Eine Schnittstelle zu zahlreichen Raiffeisen-Genossenschaften vereinfacht die Dokumentation für Schlagkartei und Stoffstrombilanz erheblich.
Pflanzenschutzmittel
Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln auch 2017 niedrig
Die zulässigen Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittelrückstände bei Lebensmitteln sind in Deutschland und der Europäischen Union auch im Jahr 2017 nur sehr selten überschritten worden. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) berichtete, sank die betreffende Beanstandungsquote in Deutschland von 1,7 % im Jahr 2016 auf 1,1 % im Berichtsjahr.

xs

sm

md

lg

xl