Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Trübe Aussichten am EU-Schweinemarkt

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Am Weltmarkt treffen die Vermarkter der EU auf gnadenlos günstige Offerten aus den USA, Kanada und Brasilien. Zudem gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer bei Handelskriegen, wie derzeit zwischen China und der USA.


Für das Jahr 2018 fallen die Markteinschätzungen aus Sicht der
Schweinehalter, laut Expertenmeinungen des EU-Prognoseausschusses -
bei den ohnehin schwierigen Verhältnissen - nochmals
pessimistischer und schwieriger aus. Der Handelsstreit zwischen
China und den USA in Form von Strafzöllen (25 %) auf die Importe
von US-Schweinefleisch in China scheint keine positiven Effekte für
EU-Vermarkter zu haben. Zu groß sind die Steigerungsraten der
Produktion in den Hauptproduktionsgebieten, allen voran in China,
der EU, USA, Kanada und Brasilien. Gleichzeitig stagniert der
Konsum oder wächst nur leicht. Die Folge ist großer Preisdruck, was
aktuell bereits die Schweinehalter in der EU spüren. Die Stimmung
unter den Schweinehaltern ist nicht nur in Deutschland, sondern
auch in Österreich und anderen Ländern auf einen neuen Tiefpunkt
gefallen. Neben den schlechten Marktaussichten gibt es zudem
Planungsunsicherheit zur zukünftigen Ausrichtung der
Schweinehaltung mit mehr Tierwohl, woraus auch ein kaum dagewesener
Investitionsrückstau resultiert.(AMI) (04.05.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Stallbau
Tierhaltung braucht Rechtssicherheit
19.04.2019 — Eine differenzierte Entwicklung beim Stallbau erwartet der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG), Volker Bruns. Einerseits gehe der Trend zu kleineren Stallgrößen mit höchstem Tierwohlstandard, insbesondere im ökologischen Landbau.
Pflanzenschutz
Künftig mehr Transparenz bei Zulassungsverfahren
18.04.2019 — Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) muss künftig alle Studien veröffentlichen, die als Grundlage für die Zulassung von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen, Futtermittelzusatzstoffen und gentechnisch veränderten Organismen (GVO) dienen.
Geschlechterbestimmung im Ei
Klöckner rechnet mit Verbot des Kükentötens im kommenden Jahr
18.04.2019 — Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellt ein baldiges Verbot des Tötens männlicher Küken in Aussicht. Ein solches Verbot greife, sobald das Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Brutei allgemein verfügbar sei, so die Ministerin in einem Interview. Sie machte deutlich, dass sie damit im kommenden Jahr rechne.
Acker24
Ackerschlagkartei und Nährstoffmanagement
Sie möchten den Arbeitsaufwand mit Ihrer Ackerschlagkartei minimieren? Neben der Schlagkartei bietet Acker24 dem Landwirt auch die Möglichkeit, sein Nährstoffmanagement gesetzeskonform zu dokumentieren. Eine Schnittstelle zu zahlreichen Raiffeisen-Genossenschaften vereinfacht die Dokumentation für Schlagkartei und Stoffstrombilanz erheblich.
Ernte 2019
Raiffeisenverband hebt Ernteprognosen an
17.04.2019 — Die diesjährige Getreide- und Rapsernte in Deutschland wird nach derzeitiger Einschätzung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) etwas besser ausfallen als im März vorausgesagt wurde. Der DRV hob seine Ernteprognose für Getreide um gut 460 000 t auf annähernd 47,6 Mio t an; das wären 9,6 Mio t mehr als das dürrebedingt niedrige Aufkommen des vergangenen Jahres.

xs

sm

md

lg

xl