Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Wende bei Milchpreisen in greifbarer Nähe

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
In Deutschland herrschten im April bei den Preisen für Rohmilch noch sinkende Tendenzen vor. Im Zuge des anziehenden Fettmarktes dürfte es mit den Erzeugerpreisen ab dem Sommer aber wieder bergauf gehen. Zunächst werden die Entwicklungen jedoch noch von den gesunkenen Molkereiabgabepreisen für Trinkmilch gedämpft.


Die Milcherzeuger in Deutschland erhielten im April im
bundesweiten Mittel rund 32,2 Ct/kg für ihren konventionell
erzeugten Rohstoff mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Das
waren 0,5 Ct weniger als im Monat zuvor. Dabei fiel der
Rückgang im Bundesgebiet West deutlich höher aus als in den
östlichen Bundesländern, die damit den Rückstand gegenüber den
westlichen Regionen weiter verkürzen konnten.
Nochmal die Kurve bekommen
Die Aussichten für die Milchviehbetriebe sind Mitte des zweiten
Quartals wieder positiver zu bewerten als noch zu Jahresbeginn. Der
Fettmarkt hat nach seinem Zwischentief mittlerweile wieder deutlich
angezogen. In dessen Schlepptau sind auch die Preise für Käse im
kurzfristigen Geschäft gestiegen. Der Markt für Magermilchpulver
hat sich ebenfalls erholt, wenn auch nur langsam. In den gesunkenen
Trinkmilchkontrakten, die seit Anfang Mai gelten, hat sich aufgrund
der längerfristigen Laufzeiten, nun erst die Niedrigpreisphase um
den Jahreswechsel niedergeschlagen. Das bedeutet für den in der
Frische starken Süden und Westen, dass zunächst noch sinkende
Tendenzen vorherrschen dürften. Sind diese erstmal verkraftet und
der Milchmarkt bleibt ausgeglichen, dann dürften sich die
Erzeugerpreise auch im Süden stabilisieren. Im Norden hat dies
bereits eingesetzt.(AMI) (06.06.2018)

Das könnte Sie auch interessieren

Tierseuchenvorsorge
Neue Gesellschaft soll bei ASP-Ausbruch kompetente Unterstützung leisten
Um bei einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen den Erreger der Tierseuche in den heimischen Wildtierbeständen wirksam bekämpfen zu können, hat der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) diese Woche gemeinsam mit anderen Verbänden und Unternehmen die Wildtierseuchenvorsorgegesellschaft (WSVG) gegründet.
Milchpulver
Interventionsbestände an Milchpulver nahezu ausverkauft
Die erste Versteigerung von Magermilchpulver aus den Interventionsbeständen der Europäischen Union in diesem Jahr hat einen unerwartet rasanten Abverkauf zum Ergebnis gehabt. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) gestern berichtete, wurden bei der Auktion am Dienstag 80 424 t Magermilchpulver zu einem Preis von wenigsten 1 554 Euro/t veräußert
Neue Düngeverordnung
Neues Düngerecht zeigt Auswirkungen auf Betriebe und Strukturen
Die im Juni 2017 in Kraft getretene neue Düngeverordnung zeigt deutliche Auswirkungen. „Bereits nach dem ersten Düngejahr sind erhebliche Veränderungen in der Tierhaltung, in den Betriebsstrukturen und beim Düngereinsatz festzustellen“, erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, heute in Berlin.
Ackermanager
Das ABC des Pflanzenbaus
Verschaffen Sie sich für alle Kulturen einen Überblick – von EC-Stadien über alle wichtigen Anbaubereiche wie Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutz. Ungefähr die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik Deutschland wird für die Landwirtschaft genutzt. Der Ackerbau macht davon etwa 70 % aus. Für eine wettbewerbsfähige Produktion von pflanzlichen Erzeugnissen sind hohe und sichere Erträge notwendig, die nur erzielt werden können, wenn die Regeln der guten fachlichen Praxis eingehalten werden.
Ernährung
Klöckner sieht sich durch Ernährungsreport bestätigt
Das Land Berlin wird einen Normenkontrollantrag beim Bundesverfassungsgericht zur Schweinehaltung stellen. Das hat Justizsenator Dr. Dirk Behrendt heute angekündigt. Seiner Auffassung nach sind zentrale rechtliche Anforderungen an die Schweinehaltung in der deutschen Landwirtschaft verfassungswidrig.

xs

sm

md

lg

xl