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Starker Wettbewerb am Buttermarkt

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Milchprodukte sind bei den deutschen Verbrauchern sehr gefragt. Milchfrischprodukte, Butter und Käse landen traditionell häufig im Einkaufswagen. Das Konsumverhalten unterliegt jedoch, auch vor dem Hintergrund der stark schwankenden Verbraucherpreise, starken Veränderungen. Dies schlägt sich auch im Werbeverhalten der Anbieter nieder.
Mittlerweile ist die Light-Welle vorüber, und Genuss steht bei den Kaufentscheidungen der Verbraucher wieder zunehmend im Vordergrund. Milchfett spielt dabei als klassischer Geschmacksträger eine wichtige Rolle. So kaufen die Verbraucher bei Konsummilch, Joghurt und Quark vermehrt Varianten mit höheren Fettgehalten. Zudem erfreuen sich Streichmischfette, also mit Rapsöl versetzte Butter, einer steigenden Beliebtheit. Vor dem Hintergrund des sich verändernden Konsumverhaltens werden Milchprodukte sowohl von den Herstellern als auch vom Handel intensiv beworben. Neben Werbespots im Fernsehen sind sie auch in den wöchentlichen Hauswurfsendungen ein fester Bestandteil.
STARKE PREISSCHWANKUNGEN BEEINFLUSSEN DIE KAUFENTSCHEIDUNGEN
Obwohl auch Aspekte wie Regionalität, Nachhaltigkeit oder Tierwohl Einfluss auf die Kaufentscheidung der Verbraucher haben, ist der Preis nach wie vor der maßgeblich bestimmende Faktor. Werbeaktionen dienen dem LEH als Instrument, bestimmte Produkte in den Vordergrund zu stellen und so den Absatz zu forcieren. Butter und deren Zubereitungen sind dabei ein Zugpferd mit sehr hoher Werbewirkung.
Im August war Butter insgesamt 53-mal in den Angebotsaktionen des LEH vertreten. Damit war die Zahl der Werbeanstöße im Beobachtungszeitraum um mehr als die Hälfte höher als im Vorjahr. Das zeigt die Analyse auf Basis von AMI Aktionspreise im LEH. Hieraus geht ebenfalls hervor, dass die Verbraucher in Aktionen teilweise für den gleichen Preis wie im Einstiegssegment auch ein in- oder ausländisches Markenprodukt erstehen konnten. (AMI)
(24.08.2018)
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