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Vorschau auf die Vieh- und Fleischmärkte im September 2018

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Obwohl das Angebot an Jungbullen im Juli überwiegend überschaubar war, sorgte der Druck bei den Schlachtkuhpreisen immer wieder für kleinere Abschläge im Handel mit männlichen Tieren.
Mit durchschnittlich 3,65 EUR/kg für Tiere der Handelsklasse R3 wurde das Vorjahresniveau dennoch knapp überschritten. Anfang August hat sich der Markt aber gedreht, die Preise zogen im Monatsverlauf spürbar an. Dabei wirkt das zumeist kleine Angebot stützend. Auch im September entwickeln sich die Preise für Jungbullen üblicherweise leicht fester, da die Nachfrage nach Rindfleisch nach der Urlaubssaison zumeist anzieht. Darüber hinaus dürfte auch das vorhandene Angebot weiterhin eher klein bleiben.
SCHLACHTKUHPREISE WIEDER IM AUFWIND
Im Juli führte das große Angebot an Schlachtkühen im Zuge der Futtermittelknappheit zu unerwartet deutlichen Preisabschlägen. Fast den gesamten Monat überstieg das Angebot die Nachfrage deutlich. Erst Anfang August hat sich der Markt gedreht. Die rückläufigen Stückzahlen ermöglichten dabei zuletzt sogar wieder Preisanstiege. Auch im weiteren Verlauf ist von einem kleinen Angebot auszugehen, selbst die ruhige Nachfrage kann oft nur knapp gedeckt werden. Das Überangebot dürfte damit der Vergangenheit angehören. Dennoch gestaltet sich die Kuhfleischnachfrage um diese Zeit vielmehr verhalten, eigentlich ist eher mit Preisabschlägen zu rechnen. Aufgrund des kleinen Angebots erscheint für September dennoch eine halbwegs stabile Entwicklung wahrscheinlich. (AMI)
(31.08.2018)

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