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EU-Milchanlieferung verliert weiter an Dynamik

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Auch im Juli erfassten die Molkereien in der EU mehr Milch als im Jahr zuvor. Der Zuwachs verlangsamte sich dabei jedoch gegenüber den Vormonaten weiter. Dadurch verringerte sich auch das Mengenwachstum für die ersten sieben Monate.


Im Juli haben die Molkereien in der EU-28 insgesamt knapp 13,2
Mio. t erfasst, das waren rund 0,9 % mehr Milch als ein Jahr zuvor.
Damit setzte sich das Mengenwachstum, das bereits seit März 2017
andauert, auch zu Beginn der zweiten Jahreshälfte fort. Der Zuwachs
gegenüber dem Vorjahr verringerte sich jedoch weiter.
In Deutschland war im Juli im EU-weiten Vergleich der
mengenmäßig deutlichste Anstieg zu verzeichnen. Hier wurde die
Vorjahreslinie um 2,4 % oder rund 65.600 Tsd. t
übertroffen. Nennenswerte Produktionsausweitungen gab es zudem in
Frankreich (+1,2 %), dem Vereinigten Königreich (+1,5 %)
und Belgien (+5,5 %). Insgesamt wiesen die Mengenstatistiken
für 15 Mitgliedstaaten Anlieferungsmengen oberhalb des
Vorjahresniveaus aus. In den übrigen Ländern wurden die
Vorjahresmengen unterschritten. Das war in den meisten Fällen in
überschaubarem Umfang der Fall. Lediglich in Irland und den
Niederlanden ging die Molkereianlieferung, mit einem Minus von
jeweils rund 3 %, gegenüber dem Vorjahr stärker zurück.
Aggregierter Anstieg der Anlieferungsmengen geht weiter
zurück

Der Mengenvorsprung zum Vorjahr hat sich in der aggregierten
Betrachtung bis Juli weiter verringert. Durch die seit März
gedämpften Zuwachsraten hat sich das Wachstum, das in den ersten
beiden Monaten noch bei durchschnittlich 3,4 % lag, bis zum
Beginn der zweiten Jahreshälfte auf 1,6 % reduziert und damit
mehr als halbiert. Absolut betrachtet wurden von Januar bis Juli
2018 EU-weit 93,8 Mio. t von den Molkereien erfasst. Das
entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Mehrmenge von knapp
1,5 Mio. t. (AMI) (24.09.2018)
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