Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Magermilchpulver zeigt ruhigen Marktverlauf

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Der Handel mit Magermilchpulver in Lebensmittelqualität ist in der zweiten Septemberhälfte weiter vergleichsweise ruhig verlaufen. Dabei waren zuletzt leicht schwächere Preisentwicklungen zu verzeichnen. Auch die Nachfrage nach Ware aus der Intervention hat zuletzt deutlich nachgelassen.


Zum Monatsende kamen innerhalb Europas stetig neue Abschlüsse
zustande. Bei den Käufern waren allerdings nur noch hier und da
kurzfristige Bedarfe zu decken. Insofern standen bei den Gesprächen
Liefertermine nach dem Jahreswechsel im Vordergrund, wofür teils
auch Neugeschäft zustande kam. Die Hersteller haben jedoch keinen
Druck auf dem aktuellen Preisniveau ihre Ware langfristig zu
binden, sodass sich die preisliche Einigung bei längerfristigen
Terminen eher schwierig gestaltete.
Zudem war in Bezug auf die Nachfrage insgesamt ausreichend Ware
am Markt verfügbar. Hierfür sprechen auch die Ergebnisse der
September-Ausschreibung der EU-Kommission für den Verkauf von
Interventionsware. Hierzu waren im Vorfeld mit 52.325 t
insgesamt in geringerem Umfang Angebote abgegeben worden als im
August. Die Preise dafür bewegten sich zwischen 104,5 und
135,0 EUR/100 kg. Der Mindestverkaufspreis wurde
gegenüber der vorangegangenen Ausschreibung mit 123,0 EUR/100
kg in unveränderter Höhe festgelegt. Dadurch wurden Gebote im
Umfang von 8.983 t von der EU-Kommission angenommen. Insgesamt
wurden damit seit Jahresbeginn 141.065 t Magermilchpulver aus
den Interventionsbeständen der EU verkauft. (AMI) (01.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Genossenschaften
Gesamtumsatz der Raiffeisengenossenschaften 2018 bei gut 62 Milliarden Euro
20.02.2019 — Die genossenschaftlich strukturierten Unternehmen in Deutschland konnten die Auswirkungen der Dürre im vergangenen Jahr offenbar besser abfedern als noch vor einigen Wochen angenommen. Aktuellen Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) zufolge lag der Gesamtumsatz der 2 024 genossenschaftlich ausgerichteten Unternehmen 2018 mit 62,1 Mrd Euro lediglich um 1,4 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Düngeverordnung
Raiffeisenverband fordert Festhalten an aktueller Düngeverordnung
20.02.2019 — Seine strikt ablehnende Haltung gegenüber erneuten Verschärfungen des Düngerechts hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) bekräftigt. DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers warnte heute in Berlin vor erheblichen Einschnitten in die landwirtschaftliche Praxis, sollten die von Bundeslandwirtschaftsminister Julia Klöckner angekündigten Änderungen an der Düngeverordnung tatsächlich kommen.
Schweinehalter
Jeder dritte Schweinemäster plant Produktionsaufgabe
19.02.2019 — Stimmungsmache gegen die Tierhaltung, Auflagenflut und fehlende Perspektiven sind die wichtigsten Gründe, warum viele Schweinehalter hierzulande nicht mehr weiter machen wollen. Wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) gestern bei ihrer Mitgliederversammlung in Münster
Schließung Zuckerfabrik
Südzucker-Standort in Polen soll ebenfalls geschlossen werden
18.02.2019 — Der Sparkurs der Südzucker AG lässt auch die polnischen Standorte des Zuckerverarbeiters nicht ungeschoren. Medienberichten zufolge hat der Konzern die Schließung der Zuckerrübenfabrik in Strzyżów im Südosten des Landes angekündigt. Der Standort soll bereits nach Abschluss der Kampagne 2018/19, also noch in diesem Jahr, seine Tore schließen.

xs

sm

md

lg

xl