Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Bio-Erzeugerpreise auf reduziertem Niveau stabilisiert

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
(AMI) Im August lagen die Preise für ökologisch erzeugte Milch in Deutschland unverändert auf dem Niveau des Vormonates. Nur einzelne Molkereien änderten etwas an ihrer Auszahlungsleistung. Damit ist der Rückgang vorerst gestoppt.


Im August erhielten die Bio-Milchbetriebe nach ersten
Berechnungen der AMI im bundesweiten Schnitt rund 47,2 Ct/kg
für ihren ökologisch erzeugten Rohstoff mit 4,0 % Fett und
3,4 % Eiweiß. Das war in etwa so viel wie im Vormonat. Damit
setzte sich der Abwärtstrend bei den Bio-Milchpreisen, der im März
eingesetzt hatte, nicht weiter fort. Vielmehr stabilisierten sich
die Preise über den Sommer. Das Vorjahresniveau wurde dabei
allerdings weiter verfehlt. Nachdem die Vorjahreslinie bis Februar
noch überschritten worden war, stellte sich im weiteren Verlauf ein
Rückstand ein, der bis August auf 1,3 Ct gewachsen ist. Daran
dürfte sich vor dem Hintergrund des Preisanstieges im Vorjahr auch
in den Folgemonaten wenig ändern.
Gleichzeitig hat sich die Schere zwischen den Preisen für
ökologisch und konventionell erzeugter Milch im Verlauf des dritten
Quartals weiter verringert. Sie belief sich im August auf
13,1 Ct. Ausschlaggebend hierfür war, bei recht stabilem
Verlauf der Bio-Milch, der gleichzeitige Anstieg im konventionellen
Bereich. Hier kletterten die Preise durchschnittlich um rund
0,7 Ct auf 34,1 Ct/kg. Trotzdem erhielten die
Bio-Betriebe damit noch rund 40 % mehr für ihren Rohstoff als
ihre konventionell wirtschaftenden Kollegen.
Eine ausführliche "https://www.ami-informiert.de/ami-onlinedienste/markt-aktuell-milchwirtschaft/analysen/analysen-single-ansicht/singleview/news/artikel/bio-erzeugerpreise-auf-reduziertem-niveau-stabilisiert-1.html">
Analyse
zu den Preisen für ökologisch erzeugte Milch
einschließlich einer regionalen Betrachtung finden Sie in unserem
Online-Dienst "https://www.ami-informiert.de/ami-onlinedienste/markt-aktuell-milchwirtschaft/willkommen.html">
Markt aktuell Milchwirtschaft
.
Sie sind noch kein Kunde und möchten vom Expertenwissen der AMI
profitieren? Dann nutzen Sie die Bestellmöglichkeiten in unserem
"https://www.ami-informiert.de/ami-shop/maerkte/milch-milchprodukte.html">
Shop
, und sichern Sie sich noch heute Ihren persönlichen
Zugang zum Markt aktuell Milchwirtschaft. (08.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Genossenschaften
Gesamtumsatz der Raiffeisengenossenschaften 2018 bei gut 62 Milliarden Euro
20.02.2019 — Die genossenschaftlich strukturierten Unternehmen in Deutschland konnten die Auswirkungen der Dürre im vergangenen Jahr offenbar besser abfedern als noch vor einigen Wochen angenommen. Aktuellen Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) zufolge lag der Gesamtumsatz der 2 024 genossenschaftlich ausgerichteten Unternehmen 2018 mit 62,1 Mrd Euro lediglich um 1,4 % unter dem Niveau des Vorjahres.
Düngeverordnung
Raiffeisenverband fordert Festhalten an aktueller Düngeverordnung
20.02.2019 — Seine strikt ablehnende Haltung gegenüber erneuten Verschärfungen des Düngerechts hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) bekräftigt. DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers warnte heute in Berlin vor erheblichen Einschnitten in die landwirtschaftliche Praxis, sollten die von Bundeslandwirtschaftsminister Julia Klöckner angekündigten Änderungen an der Düngeverordnung tatsächlich kommen.
Schweinehalter
Jeder dritte Schweinemäster plant Produktionsaufgabe
19.02.2019 — Stimmungsmache gegen die Tierhaltung, Auflagenflut und fehlende Perspektiven sind die wichtigsten Gründe, warum viele Schweinehalter hierzulande nicht mehr weiter machen wollen. Wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) gestern bei ihrer Mitgliederversammlung in Münster
Schließung Zuckerfabrik
Südzucker-Standort in Polen soll ebenfalls geschlossen werden
18.02.2019 — Der Sparkurs der Südzucker AG lässt auch die polnischen Standorte des Zuckerverarbeiters nicht ungeschoren. Medienberichten zufolge hat der Konzern die Schließung der Zuckerrübenfabrik in Strzyżów im Südosten des Landes angekündigt. Der Standort soll bereits nach Abschluss der Kampagne 2018/19, also noch in diesem Jahr, seine Tore schließen.

xs

sm

md

lg

xl