Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Vereinigtes Königreich: Prompter Raps fehlt

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
(AMI) Erzeuger und Handel halten Raps zurück und hoffen auf deutliche Preissteigerungen im Dezember, wenn sich durch die Fehlmengen an Austral-Raps Versorgungsengpässe ergeben.


Am Rapsmarkt wird derzeit kaum gehandelt. Es fehlt an Ware
allenthalben. Und mit den Hiobsbotschaften aus Australien werden
die Märkte zusätzlich verunsichert, sollten dort wirklich weniger
als 2 Mio. t geerntet werden, dann bleibt für den Export nicht mehr
viel, mit dem Europa aber fest gerechnet hat, um die Lücken aus der
eigenen mäßigen Ernte zu stopfen. Erzeuger verkaufen mit der
Aussicht auf eine potenzielle Hausse im Dezember/Januar derzeit
ihren Raps nicht. Der Rapshandel hält ebenfalls die bisher gekaufte
Ware zurück, so dass sich bei den Verarbeitern bereits
Versorgungsengpässe ankündigen. Allerdings sind sie auch nicht
aggressiv an Partien interessiert, als dass sie ihre Prämien
angehoben hätten. Es bleibt bei 5 EUR/t Aufschlag auf Paris für die
alterntige Ware, ex Ernte 2019 wird ein Discount von 6 EUR/t
genannt. Die bisherige Rapsernteschätzung liegt bei 2,1 Mio. t und
damit nur marginal unter dem Vorjahresergebnis. (11.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Rentenbank
Mehr Förderkredite für die Landwirtschaft
23.08.2019 — Eine lebhafte Nachfrage nach zinsgünstigen Programmkrediten für die Agrarwirtschaft hat in der ersten Jahreshälfte 2019 - trotz eines leichten Rückgangs der Gesamtkreditsumme - die Geschäftsentwicklung der Landwirtschaftlichen Rentenbank geprägt.
Arbeitsmarkt
Weniger Erwerbstätige in der Landwirtschaft
21.08.2019 — Während in Deutschland die Zahl der Beschäftigten insgesamt weiter steigt, ist sie in der Landwirtschaft gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, waren im zweiten Quartal 2019 im Wirtschaftsbereich Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei insgesamt 639 000 Erwerbstätige beschäftigt;
Düngeverordnung
Bundesregierung plant weitere Verschärfungen
21.08.2019 — Mit verlängerten Sperrfirsten für Festmist und Kompost sowie für die Düngung auf Grünland in nitratbelasteten Gebieten und überdies mit zusätzlichen Vorgaben für die Düngung von Hangflächen will die Bundesregierung im Wesentlichen auf das von der Europäischen Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie reagieren.
Versicherungen
Ertragsschadenversicherung (EVT)
Der Schutz vor finanziellen Einbußen bei größeren Tierbeständen. Fälle wie die Afrikanische Schweinepest machen deutlich: Seuchenprophylaxe auf dem eigenen Hof ist wichtig. Wie schnell sind Sie jedoch indirekt von einer Seuche betroffen und z. B. mit einem Vermarktungsverbot belegt! Dann übernimmt eine Ertragsschadenversicherung den finanziellen Ausfall.
Gesetzentwurf
Umweltministerium soll "Vetorecht" beim Tierwohlkennzeichen bekommen
19.08.2019 — Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner treibt ihre Pläne für ein freiwilliges Tierwohllabel voran und hat einen Gesetzentwurf "zur Einführung und Verwendung eines Tierwohlkennzeichens" vorgelegt, der nach Ressortabstimmung bald ins Kabinett eingebracht werden soll.

xs

sm

md

lg

xl