Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Weizenkurse stabil, Mais schwächer

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
(AMI) Der EU-Weizenhandel behält die Entwicklung der Exportmengen und Preise in Russland fest im Blick und hofft auf zunehmende Chancen.


So startete die Woche mit leicht festeren Notierungen, weil die
gestiegenen Weizenpreise in Russland ihren Abstand zu den
EU-Weizenpreisen verringert haben und sich damit die Chancen für
EU-Weizen am Weltmarkt verbessern könnten. Auf diesen Zug sprangen
vor allem die französischen Analysten auf und erhöhten ihre
Exportschätzungen. Als erstes der französische Verband der
Getreideexporteure Synacomex, der auf 15,9 Mio. t Weizen aus
Frankreich hofft, FranceAgriMer, die offizielle Marktbehörde
spricht sogar von 16,7 Mio. t. Das wären dann nur noch 5 % weniger
als im Vorjahr und damit deutlich mehr als bislang prognostiziert
wurde. Das war es dann auch schon an Impulsen in Europa. Der
umsatzschwache Kassamarkt bot wenig Spekulationspotenzial. Die
Kurse reagierten mit einem halben Euro rauf oder runter und
schlossen am 10.10.2018 mit 202,75 EUR/t aber immerhin
1 EUR/t über Vorwochenlinie.
Die Maiskurse waren indes von leichter Schwäche geprägt und
verloren zur Vorwoche 1,50 EUR/t. Die Maisversorgung läuft in
Deutschland über günstigere Importware, was den Preisauftrieb nicht
nur deckelt, sondern die Erzeugerpreise in ebenfalls auf Talfahrt
schickt. Auch in Frankreich wird aufgrund der kleineren Maisernte
2018 mit etwas umfangreicheren Importen gerechnet. Allerdings
bleibt der Export mit geschätzten 4,4 Mio. t deutlich im
Vordergrund, auch wenn das ein Minus von 15 % zum Vorjahr bedeuten
würde. Preiswirkung konnten die jüngsten Schätzungen der
französischen Agrarbehörde allerdings nicht entwickeln. (11.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Arbeitsmarkt
Weniger Erwerbstätige in der Landwirtschaft
21.08.2019 — Während in Deutschland die Zahl der Beschäftigten insgesamt weiter steigt, ist sie in der Landwirtschaft gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, waren im zweiten Quartal 2019 im Wirtschaftsbereich Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei insgesamt 639 000 Erwerbstätige beschäftigt;
Düngeverordnung
Bundesregierung plant weitere Verschärfungen
21.08.2019 — Mit verlängerten Sperrfirsten für Festmist und Kompost sowie für die Düngung auf Grünland in nitratbelasteten Gebieten und überdies mit zusätzlichen Vorgaben für die Düngung von Hangflächen will die Bundesregierung im Wesentlichen auf das von der Europäischen Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie reagieren.
Gesetzentwurf
Umweltministerium soll "Vetorecht" beim Tierwohlkennzeichen bekommen
19.08.2019 — Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner treibt ihre Pläne für ein freiwilliges Tierwohllabel voran und hat einen Gesetzentwurf "zur Einführung und Verwendung eines Tierwohlkennzeichens" vorgelegt, der nach Ressortabstimmung bald ins Kabinett eingebracht werden soll.
Acker24
Ackerschlagkartei und Nährstoffmanagement
Sie möchten den Arbeitsaufwand mit Ihrer Ackerschlagkartei minimieren? Neben der Schlagkartei bietet Acker24 dem Landwirt auch die Möglichkeit, sein Nährstoffmanagement gesetzeskonform zu dokumentieren. Eine Schnittstelle zu zahlreichen Raiffeisen-Genossenschaften vereinfacht die Dokumentation für Schlagkartei und Stoffstrombilanz erheblich.
Agrarhandel
EU exportiert mehr Milchprodukte
18.08.2019 — Die Ausfuhren von Milcherzeugnissen aus der Europäischen Union sind im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum meist gestiegen.

xs

sm

md

lg

xl