Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Käse

Rege Nachfrage nach Schnittkäse trotz Erhöhung der Ladenpreise

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Schnittkäse wurde Mitte Oktober sowohl im In- als auch im Ausland lebhaft nachgefragt. Dabei entwickelten sich die Bestände durch den hohen Warenausgang rückläufig. Zwar kam es zuletzt, aufgrund günstigerer Offerten aus dem europäischen Umfeld, verstärkt zu Diskussionen über die Preise, diese blieben in der Berichtswoche dennoch stabil.
Der Markt für Schnittkäse war in der ersten Oktoberhälfte fortgesetzt von einer lebhaften Nachfrage bei gleichzeitig eingeschränkter Verfügbarkeit geprägt. Der Handel hat laut Herstellerberichten weiterhin umfangreich Ware abgerufen. Die teils deutliche Erhöhung der Käsepreise für die Verbraucher scheint sich zumindest aktuell nicht dämpfend auf die Nachfrage auszuwirken. Vielmehr hielt der rege Absatz an. Auch die Großverbraucher und die Industrie orderten umfangreich Ware, sodass sich die Hersteller mit der Situation zufrieden zeigten. Der Handel innerhalb der EU lief, wie in der Vorwoche, auf einem normalen Niveau.
Vor dem Hintergrund der umfangreichen Nachfrage und der gleichzeitig rückläufigen Milchanlieferung gingen die Bestände in den Reifelagern weiter zurück. Auch in den kommenden Wochen dürfte sich die Lage nicht merklich verändern, da Richtung Herbst und den Feiertagen die Nachfrage nach Schnittkäse erfahrungsgemäß zulegt und die Milchanlieferung bis in den November hinein saisonal bedingt zurückgeht. (AMI)
(24.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Marktpreise
Weltmarktpreise für Agrarprodukte erholen sich etwas
07.02.2019 — Die Weltmarktpreise für wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind mit einer Erholung ins neue Jahr gestartet. Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) heute in Rom mitteilte, stieg der betreffende Indexwert im Vormonatsvergleich vor allem im Zuge festerer Preise für Milchprodukte und Pflanzenöle um 1,8 % auf 164,8 Punkte. Der Vorjahresstand wurde damit aber um 2,2 % verfehlt.
Tierwohl
Molkereien beim Tierwohl in der Mitverantwortung
23.01.2019 — Die Molkereien sehen sich beim Tierwohl zunehmend in der Pflicht. Während man früher das Thema ausschließlich in der Landwirtschaft verortet habe, werde die Milchwirtschaft von Gesellschaft und Lebensmittelhandel immer stärker in Mitverantwortung genommen, erklärte der Vorsitzende des Milchindustrie-Verbandes (MIV), Peter Stahl, gestern beim Milchpolitischen Frühschoppens des MIV in Berlin. Diesen Ansprüchen müsse man sich stellen.
Brexit
Brexit: Milchindustrie warnt nach Unterhaus-Votum vor "enormen Schaden"
16.01.2019 — Nachdem der Ausstiegsvertrag, den die britische Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelt hatte, gestern im Unterhaus mit klarer Merhheit abgelehnt worden ist, befürchtet der Milchindustrie-Verband (MIV), dass ein nun wahrscheinlicher gewordener "harter Brexit" der europäischen Milchwirtschaft "enormen Schaden" zufügen wird.
Milchpulver
Interventionsbestände an Milchpulver nahezu ausverkauft
12.01.2019 — Die erste Versteigerung von Magermilchpulver aus den Interventionsbeständen der Europäischen Union in diesem Jahr hat einen unerwartet rasanten Abverkauf zum Ergebnis gehabt. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) gestern berichtete, wurden bei der Auktion am Dienstag 80 424 t Magermilchpulver zu einem Preis von wenigsten 1 554 Euro/t veräußert

xs

sm

md

lg

xl