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Dürre

Dürrehilfen aus dem Bund-Länder-Programm werden rege nachgefragt

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Die Dürrehilfen von Bund und Ländern werden in den von der diesjährigen Trockenheit betroffenen Bundesländern offenbar sehr gut angenommen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium heute berichtet, waren bis zum 7. Dezember bundesweit 8 519 Anträge bei den zuständigen Landesbehörden eingegangen. Damit scheint sich die im August dieses Jahres geschätzte Zahl von rund 10 000 betroffenen Betrieben im Großen und Ganzen zu bestätigen.
Die Antragsverfahren in den Ländern sind größtenteils abgeschlossen. Nur in Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen werden derzeit noch Anträge angenommen. Hier wird erfahrungsgemäß in den letzten Tagen noch mit vielen Eingängen gerechnet. Das Agrarressort weist darauf hin, dass das Antragsvolumen je nach Bundesland stark schwanke. Während das Aufkommen im Norden und Osten die anfänglichen Schätzungen zum Teil deutlich übersteige, liege die Zahl der Anträge in den südlichen Landesteilen unter den damaligen Erwartungen.
Das beantragte Fördervolumen der eingegangenen Anträge beträgt laut Ministerium derzeit 288,7 Mio Euro; davon wurden bis zum 7. Dezember insgesamt 799 Anträge über 39,3 Mio Euro bewilligt. Einige Länder wie etwa Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zahlten Teile der gewährten Hilfen aus, um die Landwirte schnell und unbürokratisch finanziell unterstützen zu können. Es sei damit zu rechnen, dass noch ein erheblicher Teil der Anträge bis zum Jahresende bewilligt werde.
Nach Darstellung des Berliner Agrarressorts zeigen sowohl die Antragszahlen als auch die daraus resultierenden Hilfszahlungen, dass die von Bund und Ländern vereinbarte Dürrehilfe über insgesamt 340 Mio Euro von existenzgefährdeten landwirtschaftlichen Betrieben sehr gut nachgefragt werde. Damit sei auch die anfängliche Kritik widerlegt, dass die Maßnahme aufgrund zu strenger Förderkriterien ins Leere laufe, so das Ministerium. AgE (18.12.2018)

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