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GAP-Reform

Deutschland begrüßt Ergebnisorientierung der GAP-Reform

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BRÜSSEL. Mit Nachdruck hat sich die deutsche Delegation zumindest im Hinblick auf deren stärkere Ergebnisorientierung hinter die Vorschläge der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 gestellt. Wie Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium heute auf dem Agrarratstreffen in Brüssel erklärte, begrüßt man diese grundsätzliche Ausrichtung der GAP-Reform.
Diskussionsbedarf gebe es aus deutscher Sicht allerdings noch hinsichtlich der vorgesehenen verpflichtenden Obergrenze für die Direktzahlungen. Darüber hinaus bestehe noch immer Klärungsbedarf bezüglich der Bund-Länder-Kompetenzen im Hinblick auf die Zuständigkeiten für die nationalen Strategiepläne. Auch eine bessere Abstimmung der verschiedenen Instrumente einer grünen GAP-Architektur aufeinander werde von deutscher Seite weiterhin vermisst, so der CDU-Politiker.
In ihren Forderungen zu Änderungen an den Vorschlägen relativ deutlich wurden derweil die Delegationen der baltischen Staaten. So pochten Litauen, Lettland und Estland erneut auf eine stärkere Angleichung der Direktzahlungen zwischen den Mitgliedstaaten. Lettlands Landwirtschaftsminister Janis Duklavs machte die Zustimmung seines Landes zur GAP-Reform von einem solchen stärkeren Ausgleich abhängig. AgE (18.12.2018)
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