Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

GAP-Reform

Deutschland begrüßt Ergebnisorientierung der GAP-Reform

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
BRÜSSEL. Mit Nachdruck hat sich die deutsche Delegation zumindest im Hinblick auf deren stärkere Ergebnisorientierung hinter die Vorschläge der EU-Kommission für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 gestellt. Wie Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens vom Bundeslandwirtschaftsministerium heute auf dem Agrarratstreffen in Brüssel erklärte, begrüßt man diese grundsätzliche Ausrichtung der GAP-Reform.
Diskussionsbedarf gebe es aus deutscher Sicht allerdings noch hinsichtlich der vorgesehenen verpflichtenden Obergrenze für die Direktzahlungen. Darüber hinaus bestehe noch immer Klärungsbedarf bezüglich der Bund-Länder-Kompetenzen im Hinblick auf die Zuständigkeiten für die nationalen Strategiepläne. Auch eine bessere Abstimmung der verschiedenen Instrumente einer grünen GAP-Architektur aufeinander werde von deutscher Seite weiterhin vermisst, so der CDU-Politiker.
In ihren Forderungen zu Änderungen an den Vorschlägen relativ deutlich wurden derweil die Delegationen der baltischen Staaten. So pochten Litauen, Lettland und Estland erneut auf eine stärkere Angleichung der Direktzahlungen zwischen den Mitgliedstaaten. Lettlands Landwirtschaftsminister Janis Duklavs machte die Zustimmung seines Landes zur GAP-Reform von einem solchen stärkeren Ausgleich abhängig. AgE (18.12.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Gentechnik
Mehrheit der Agrarminister für Überarbeitung der GVO-Richtlinie
16.05.2019 — Einer Überarbeitung des gegenwärtigen europäischen Rechtsrahmens zu gentechnisch veränderten Organismen (GVO) steht die überwiegende Mehrheit der EU-Landwirtschaftsminister positiv gegenüber. Das zeigte sich bei der Diskussion um eine Stellungnahme der Niederlande zur derzeitigen GVO-Richtlinie,
Agrarhaushalt
Haase gegen Abstriche bei Zukunftsinvestitionen im Agrarhaushalt
12.05.2019 — Keine Abstriche bei Zukunftsinvestitionen im Etat des Bundeslandwirtschaftsministeriums sollte es nach Auffassung des CDU-Haushaltspolitikers Christian Haase geben. "Investitionen beispielsweise in den klimaresistenten Wald oder zur Bewältigung der Nitratproblematik sowie in die Ressortforschung sind für mich Bestandteil der notwendigen Priorisierung", erklärte der Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss für den Agraretat.
Tiertransporte
Bundesratsinitiative für mehr Tierwohl bei Drittlandsexporten
08.05.2019 — Eine gemeinsame Bundesratsinitiative für mehr Tierwohl bei Transporten in Drittländer haben Hessen und Rheinland-Pfalz gestartet. Gefordert werden die Bereitstellung von tierschutzrelevanten Daten auf den Transportwegen, mehr Kontrollen in Drittländern sowie Sanktionsmöglichkeiten
Rundumschutz
R+V-AgrarPolice
Im Schadenfall kann die wirtschaftliche Existenz des Betriebes und damit die Lebensgrundlage der Familie und der Mitarbeiter schnell gefährdet sein. Landwirtschaftliche Unternehmer sind kaum in der Lage, für diesen Fall ausreichend Rücklagen zu bilden. Die R+V-AgrarPolice bietet umfassenden betrieblichen Versicherungsschutz, den Sie individuell für Ihren Betrieb zusammenstellen können.en.
Ländlicher Raum
Familienbetriebe Land und Forst: EU muss in ländliche Räume investieren
08.05.2019 — nvestitionen in die ländlichen Räume erwarten die Familienbetriebe Land und Forst (FABLF) von der Europäischen Union. Die politische und gesellschaftliche Polarisierung in vielen Ländern Europas sei auch Folge des Auseinanderdriftens von Stadt und Land, heißt es in einem Positionspapier, das der Verband anlässlich der bevorstehenden Europawahlen herausgegeben hat.

xs

sm

md

lg

xl