Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Ferkelkastration

Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration "gleichberechtigt"

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Copyright: Skyfish
Copyright: Skyfish
Die Alternativen der betäubungslosen Ferkelkastration stehen nach Ansicht der Bundesregierung gleichberechtigt nebeneinander. Das geht aus einem Schreiben des Parlamentarischen Staatssekretärs vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Hans-Joachim Fuchtel, hervor, mit dem er gestern eine parlamentarische Anfrage der agrarpolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann, beantwortete. Laut Fuchtel ist es wichtig, dass der einzelne Landwirt das für ihn geeignete Verfahren wählen kann.
Der Fokus der Bundesregierung werde weiterhin darauf liegen, die vorhandenen Alternativen im Sinne der Praxisgerechtheit weiterzuentwickeln und eine flächendeckende Umsetzung voranzubringen. Die Akzeptanz von Alternativen wie der Ebermast und der so genannten Immunokastration solle vor allem durch entsprechende Informationsmaßnahmen für die Verbraucher und die Branche verbessert werden, erklärt Fuchtel.
Unterdessen reagierte Tackmann mit dem Vorwurf, dass die Bundesregierung den Streit mit der Schlachtindustrie und den Supermarktketten scheue. Der von den eigenen Fachleuten empfohlene vollständige Verzicht auf die chirurgische Ferkelkastration werde nicht vorrangig unterstützt - anders sei das angestrebte "gleichberechtigte Nebeneinander" mit anderen Methoden wie der Immunokastration nicht zu verstehen, die unter dem Strich sogar deutlich teurer seien. "Wer so handelt, nimmt das Staatsziel Tierschutz nicht wirklich ernst und schickt die Betriebe in eine riskante Sackgasse", so Tackmann. AgE (19.12.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Afrikanische Schweinepest
FAO warnt vor Seuchenzug in Asien
11.08.2019 — Vor einem Jahr ist erstmals die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem chinesischen Nutzschweinebestand nachgewiesen worden; seitdem hat sich die hochansteckende Tierseuche in fünf weitere Länder der Region verbreitet.
Polen
Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus
07.08.2019 — ie Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt in Polen weiter in Richtung Westen vor. Die oberste Veterinärbehörde des Landes registrierte allein in der Woche vom 22. bis zum 28. Juli 28 neue ASP-Funde mit insgesamt 45 Wildschweinen, von denen zwei Tiere Antikörper gegen die Seuche und damit eine Teilresistenz aufwiesen, was die Verbreitung der Krankheit im Bestand begünstigt.
Schweinespielzeug
Sinnvolle Schweinereien
31.07.2019 — Vergnügtes Quieken kommt aus der Ferkelbucht. In der 4 x 2,5 m großen Bucht befinden sich 20 Ferkel und zerren, ziehen und stoßen mit ihren Schnauzen an einem Holzstück, das an einer Kette von der Decke baumelt. Am Holzstück ist ein kleines Stück Seil befestigt. Das andere Ende des Seils ist im Maul eines Ferkels, das gerade versucht, den anderen das Spielzeug wegzunehmen.
Börse
Tagesaktuell über die Terminmärkte informiert
Wie entwickeln sich die Preise? Wann soll ich verkaufen? Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuellen Börsenkurse. Um höchstmögliche Erlöse zu erzielen, wird es immer wichtiger, den richtigen Zeitpunkt zum Verkauf des Getreides zu nutzen. Das Preisniveau wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu zählen Informationen über das Wetter und damit auch das voraussichtliche Angebot, Zahlen über Lagerbestände oder auch die Nachfrage wichtiger Abnahmeländer. Wir informieren Sie tagesaktuell über die Entwicklung der Terminmärkte.
ASP
Afrikanische Schweinepest erreicht die Slowakei
29.07.2019 — In der Slowakei ist erstmals ein Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) gestern mitteilte, ist ein Kleinstbetrieb mit vier Schweinen in Strážne im Kreis Kosice betroffen.

xs

sm

md

lg

xl