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Vogelfütterung

Heimische Vögel richtig füttern

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Frost und Schnee im Winter erschweren heimischen Vögeln die Futtersuche. Mit der richtigen Futtermischung helfen Gartenfreunde Amsel, Meise und Co. durch die kalte Jahreszeit.


Mit Beginn des Herbstes bieten Gartenmärkte und Fachhandel Wintervogelfutter und Meisen-Knödel an. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Fütterung zu beginnen? Einige Experten empfehlen, die Vögel das ganze Jahr über zu füttern. Andere wiederum raten vor allem in den Wintermonaten Futterstellen einzurichten. Unabhängig vom Fütterungszeitpunkt ist eine gewisse Regelmäßigkeit von Bedeutung. Die Vögel gewöhnen sich nämlich an Futterplätze und kehren immer wieder dorthin zurück.
Besonders gut für die Fütterung eignen sich Vogelglocken und Spender: Anders als bei einem Vogelhaus laufen die Vögel hier nicht im Futter herum. So lässt sich die Übertragung von Krankheiten verhindern. Wer dennoch ein Vogelhaus bevorzugt, sollte darauf achten, es regelmäßig mit heißem Wasser zu reinigen. Auch die altbekannten Meisen-Knödel sind wenig Vogel-freundlich: In dem Plastiknetz verfangen sie sich schnell mit ihren Füßen und können sich dabei verletzen. Vogelglocken sind weniger gefährlich und außerdem schnell selbst gemacht: Dazu einen Teil Kokosfett mit 3 Teilen Sonnenblumenkernen oder fertigem Vogelfutter erhitzen und gut vermischen. Falls noch flüssiges Fett zu sehen ist, mehr Kerne dazugeben. Einen mindestens 30 cm langen Ast in das Loch am Boden eines Tontopfes stecken, sodass er an beiden Seiten heraussteht. Dann das Vogelfutter in den Tontopf füllen und mit einem Löffel festdrücken. Über Nacht erhärten lassen. Am nächsten Tag kann der Ast mithilfe eines reißfesten Fadens aufgehängt werden.
Meisen, Finken und Sperlinge gehören zu den Vogelarten, die besonders oft in den „Vogelrestaurants“ einkehren. Als Körnerfresser knacken sie mit ihrem kräftigen Schnabel auch grobe Samen. Andere Vogelarten, wie die Amsel, das Rotkehlchen oder der Zaunkönig sind Weichfutterfresser. Sie bevorzugen Obst, Rosinen oder Haferflocken, vermischt mit etwas Öl. Da Weichfutter schneller verdirbt, muss es regelmäßig ausgewechselt werden. Wem das zu kompliziert ist, der kann abwechselnd Äpfel und vorgebohrte Zweigstücke als Sitzstange auf ein altes Stück Draht stecken und in einen Baum hängen. Der Apfeldraht lockt nicht nur Vögel an, sondern ziert außerdem den winterlichen Garten. Besonders gut lassen sich die Vögel in Fensternähe beobachten. Dennoch sollte die Futterstelle mindestens 2 m vom Haus entfernt und vor Katzen geschützt angebracht werden. Wer mit der Vogel-Fütterung beginnt braucht möglicherweise zunächst etwas Geduld, bis sich die ersten Vögel zeigen. Doch das Warten lohnt sich. Nicht nur Kinder freuen sich schließlich über den fedrigen Besuch. (21.11.2018)
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