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Mobilfunknetz

Netzabdeckung im Wald zu gering

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Die Bundesregierung hält die derzeitige Netzabdeckung in den deutschen Wäldern für unzureichend und sieht hier Verbesserungsbedarf. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Zur Realisierung von Forstwirtschaft 4.0 sei ein lückenloser Breitbandmobilfunknetzempfang nötig, welcher durch ein nationales Roaming oder eine staatlich geregelte Infrastrukturerschließung in ländlichen Gebieten erreicht werden könnte, heißt es weiter.
Bereits heute seien viele Informationen über Waldflächen digital verfügbar; dasselbe gelte für den Prozess der Holzernte und die geernteten Holzsortimente, stellt die Bundesregierung fest. Damit manuell oder automatisiert erhobene Daten unmittelbar an den Adressaten übermittelt und ohne Zeitverzögerung genutzt werden könnten, sei eine Mobilfunknetzabdeckung mit ausreichend hohen Übertragungsraten über alle Waldgebiete hinweg zwingend erforderlich. Die deutsche Forstbranche bewerte die heutige Mobilfunkabdeckung und Datenübertragungsqualität in Wäldern allerdings „subjektiv als unzureichend“.
Digitalisierte Prozessketten seien aber nicht nur für die Kernaufgaben der Forstwirtschaft von Bedeutung, sondern vor allem auch für eine schnelle Hilfeleistung in Notfällen entscheidend, hebt die Regierung hervor. In jedem Notfall oder Katastrophenfall komme es entscheidend darauf an, dass eine Mobilfunkverbindung verfügbar sei. AgE (28.01.2019)
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