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Nachhaltigkeit

DLG attestiert deutscher Landwirtschaft verbesserte Nachhaltigkeit

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Der Sektor Landwirtschaft in Deutschland ist in den vergangenen zweieinhalb Dekaden nachhaltiger geworden. Das geht aus dem heute von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) veröffentlichten Nachhaltigkeitsindex hervor. In der aggregierten Messzahl werden Entwicklungen in den drei Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales zusammengefasst und mit dazugehörigen Indikatoren und statistischen Zeitreihen gemessen. Laut DLG hat sich die Nachhaltigkeit der deutschen Landwirtschaft von 1990 bis 2016 jährlich um durchschnittlich 1,4 % verbessert. Verantwortlich dafür seien vor allem Fortschritte im Umweltbereich, während bei den Komponenten Ökonomie und Ökologie eher geringfügige Verbesserungen erzielt worden seien.
Für DLG-Präsident Hubertus Paetow zeigen die Ergebnisse, dass „die Landwirte die Anforderungen der Gesellschaft an Umwelt- und Klimaschutz antizipieren“. Sie verstünden unter Fortschritt diesbezügliche Verbesserungen von Verfahren sowie des Tierwohls, denn die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen sichere die dauerhafte gesellschaftliche Akzeptanz ihrer Arbeit. Die Bauern sähen sich als Teil der zukunftsorientierten Bioökonomie, als Erzeuger von Lebensmitteln und biogenen Rohstoffen, betonte Pateow. Dieses Verständnis impliziere die schonende Behandlung der Bewirtschaftungsgrundlagen und der Ressourcen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Betriebe.
„Deshalb ist Nachhaltigkeit der Produktionsverfahren in Ackerbau und Tierhaltung längst zum unternehmerischen Ziel moderner Landwirtschaft geworden“, stellte der DLG-Präsident fest. Ihm zufolge wurde der Nachhaltigkeitsindex methodisch in Anlehnung an die Berechnung des Welthungerindex entwickelt. Diese Methodik könne auch auf andere Länder übertragen werden, um einen Vergleich der Nachhaltigkeitsentwicklung anzustellen. Das sei aufgrund der internationalen Verflechtung von Handelsströmen in der aktuellen heimischen politischen Debatte auch hilfreich. AgE (01.03.2019)
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