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Düngung

Absatz von Stickstoffdünger um ein Fünftel unter Vorjahresniveau

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Der Absatz von mineralischen Stickstoffdüngemitteln ist erneut gesunken. Wie der Industrieverband Agrar (IVA), heute mitteilte, liegen die Absätze im laufenden Wirtschaftsjahr bis einschließlich Februar rund 20 % unter dem Vorjahr. Damals hatte der Rückgang bei rund 10 % gelegen.


"Die Landwirte setzen Mineraldünger deutlich restriktiver ein als in der Vergangenheit", erklärte IVA-Hauptgeschäftsführer Dr. Dietrich Pradt. Für ihn ist damit klar, "dass die Maßnahmen der verschärften Düngeverordnung bereits greifen." Eine weitere, überzogene Verschärfung der rechtlichen Vorgaben - bevor die Wirkung überprüft wurde - erscheine damit "weder sinnvoll noch notwendig".
Besonders betroffen vom Rückgang sind nach IVA-Angaben die beiden absatzmäßig wichtigsten Stickstoffdüngemittel Kalkammonsalpeter mit einem Minus von aktuell 22 % sowie Harnstoff, dessen Absatz um 29 % gesunken ist. Dem Verband zufolge haben die vielerorts gemessenen hohen Nmin-Werte und die daraus abgeleiteten Düngeempfehlungen der Offizialberatung zu einer extrem verhaltenen ersten Stickstoffgabe geführt. AgE (29.03.2019)
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