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Wolf

FDP fordert Wolfsstrategie zum Schutz der Weidetierhalter

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Die Forderung seiner Fraktion nach einer Wolfsstrategie, die den Belangen der gesellschaftlich gewollten und ökologisch notwendigen Weidetierhaltung Rechnung trägt, hat der landwirtschaftspolitische Sprecher der Liberalen im Bundestag, Dr. Gero Hocker, bekräftigt. Dazu gehöre die Möglichkeit, Rudel oder Einzeltiere in Gebieten zu töten, wenn diese dort wiederholt in umzäunte Weiden eindringen. Außerdem müssten Wölfe insbesondere in Regionen, in denen ein Nebeneinander von Weidewirtschaft und Wolf durch stark zunehmende Wolfsbestände nicht mehr möglich sei, regulär bejagt werden dürfen, erklärte Hocker heute in Berlin.
Der FDP-Politiker verwies auf entsprechende Vorschläge, die seine Fraktion in einem Antrag zusammengefasst habe, den man noch vor der Sommerpause in den Deutschen Bundestag einbringen werde. „Unseren Ansatz darf die Bundeskanzlerin gerne aufgreifen, um die Erwartungen der Weidetierhalter zu erfüllen“, so Hocker zu der Ankündigung des Kanzleramts, eine politische Lösung im Streit um den Umgang mit dem Wolf herbeiführen zu wollen.
Den beiden zuständigen Ministerinnen Julia Klöckner und Svenja Schulze warf der FDP-Agrarsprecher vor, trotz der zunehmenden Ausbreitung des Wolfes nicht lösungsorientiert zusammenzuarbeiten und ihren Zwist damit auf dem Rücken der Weidetierhalter auszutragen. AgE (11.05.2019)
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