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Europawahlen 2019

Viele Agrarpolitiker wieder im neuen EU-Parlament vertreten

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Neben den meisten deutschen EU-Agrarpolitikern werden auch viele prominente Vertreter der Landwirtschaft aus anderen Staaten der Gemeinschaft im neuen Europaparlament sitzen. Fest steht beispielsweise, dass der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&D) und ehemalige Agrarsprecher seiner Gruppe, Eric Andrieu, mit dabei sein wird. Der Franzose ist zudem Berichterstatter für die Verordnung zur Gemeinsamen Marktordnung (GMO) als Teil der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020. Die Berichterstatterin für die Verordnung zu den Strategieplänen der GAP-Reform, die EVP-Abgeordnete Esther Herranz García aus Spanien, hat ihre Wiederwahl hingegen aller Voraussicht nach verpasst. Auch die bisherige stellvertretende Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses, die rumänische Sozialdemokratin Maria Gabriela Zoana, hat den Wiedereinzug ins Parlament nicht geschafft.
Wiedergewählt wurde die weitere stellvertretende Vorsitzende im Landwirtschaftsausschuss, die S&D-Abgeordnete Clara Eugenia Aguilera García aus Spanien. Sicher sind auch die Mandate der irischen Abgeordneten von der Europäischen Volkspartei (EVP) und Ersten Vizepräsidentin der EU-Volksvertretung, Mairead McGuinness, des Südtiroler Abgeordneten Herbert Dorfmann sowie des ungarischen Sozialisten Tibor Szanyi.
Als nahezu sicher gilt zudem die Rückkehr des ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Landwirtschaftsausschusses, des Italieners Prof. Paolo De Castro. Nicht sicher ist aktuell hingegen der Sitz von De Castros Landsmann, des S&D-Agrarsprechers Nicola Caputo. Amtliche Endergebnisse aus Italien liegen bislang noch nicht vor.
Wer dem neuen Landwirtschaftsausschuss angehören wird, soll am 2. Juli anlässlich der Neukonstituierung des Europaparlaments bestimmt werden. Die erste Sitzung der Gremiums ist am 8. sowie 9. Juli geplant. Dann werden auch der Vorsitzende und dessen Stellvertreter gewählt. AgE (28.05.2019)
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