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Getreide

Mehr Wintergetreide in Polen ausgesät

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Die polnischen Landwirte haben zur Ernte 2019 insgesamt mehr Getreide ausgesät. Laut Erhebungen des Nationalen Statistikamtes (CSO) beläuft sich die gesamte Getreidefläche inklusive Mais zur Ernte 2019 auf etwa 7,2 Mio ha, womit diese um 2 % größer ausfällt als im Vorjahr. Ein überdurchschnittliches Plus verzeichneten die Statistiker beim Wintergetreide, und zwar um 3,5 % auf 4,3 Mio ha.


Unter den Winterungen dominiert auch in Polen der Winterweizen. Hier haben die Bauern den Anbau nach Angaben der Behörde um 2,5 % auf mehr als 1,9 Mio ha ausgedehnt. Die Aussaat von Wintertriticale wurde um gut 1 % auf jetzt 1,1 Mio ha ausgeweitet. Den relativ stärksten Zuwachs verzeichnete das Statistikamt beim Winterroggen, der in diesem Jahr auf 0,9 Mio ha wächst, was einem Plus von 7,4 % zu 2018 entspricht. Die mit Wintergerste bestellte Fläche soll mit rund 200 000 ha um 2,8 % größer sein als im vergangenen Jahr.


Wie die Behörde weiter berichtete, wurde dagegen der Anbau von Sommergetreide um 0,2 % auf rund 2,9 Mio ha eingeschränkt. Zurückgenommen wurde dabei vor allem die Aussaat von Sommerweizen, der in diesem Frühjahr lediglich auf 500 000 ha ausgesät wurde, was einem Rückgang von 5,6 % zum Jahr zuvor entspricht.


Zur Rapsaussaat teilte das Statistikamt lediglich mit, dass die Anbaufläche gegenüber 2018 um rund 5 % kleiner ausfalle. Eine Flächenzahl wurde zu der Ölsaaten nicht genannt. Der EU-Dachverband der Getreidehändler (COCERAL) hatte die polnische Rapsfläche zur Ernte 2019 dagegen Mitte Mai auf 835 000 ha veranschlagt und damit um 4,4 % größer als im Vorjahr.


Zu den Feldbeständen stellten die Warschauer Statistiker fest, dass sich diese insgesamt trotz der trockenen Bedingungen in April in deutlich besserem Zustand als im Vorjahr befänden. Auswinterungen seien kaum verzeichnet worden, ebenso habe mit rund 5 500 ha nur eine vergleichsweise kleine Fläche bei den Winterungen aufgrund schwacher Bestände im Frühjahr umgebrochen werden müssen. AgE (04.06.2019)
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