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Tiere in der Natur

Kleine Helfer - große Leistung

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Bienen sind fleißige Helfer des Menschen. Sie liefern uns Honig und bestäuben die
Blüten der Pflanzen, so dass wir viele Früchte ernten können. Ursprünglich stammen sie aus Südostasien. Seit sie vom Menschen als Nutztier gehalten werden, haben sie sich über die ganze Welt verbreitet. Heute leben weltweit in 52 Millionen Bienenstöcken rund drei Billionen Bienen (3.000.000.000.000). In Europa gibt es etwa 1.300 verschiedene Bienen-Arten. Die meisten dieser Wildbienen leben - anders als die Honigbiene - einzeln und nicht in Staaten. Sie kümmern sich lieber allein um ihren Nachwuchs. Haben Wildbienen ein ihnen genehmes Nest gefunden, ziehen sie Wände aus Erde, Holzspänen, Laub, u.a. ein und teilen es in Kinderstuben auf. Ist ein Kinderzimmer fertig, legt die Biene ein Ei hinein, packt Proviant aus Pollen und Nektar dazu und verschließt es anschließend.
Wildbienen produzieren keinen Honig, sind aber trotzdem bei Gärtnern und Landwirten
äußerst beliebt: Sie leisten beim Bestäuben der Blüten ganze Arbeit. Mit Nisthilfen, sogenannten Insektenhotels, versuchen die Gärtner die Wildbienen auf ihrem Gelände anzusiedeln. Dabei hat jede Wildbienenart so ihre eigenen Bedürfnisse.
Viele Wildbienen nisten gern in waagerechten Gängen - kleinere Bienen in Strohhalmen, größere Arten in Bambusrohr. Einige Röhren in eine Dose gesteckt - schon ist eine Wohnungseinheit für diese Bienen fertig. Andere Wildbienenarten, wie die Gemeine Maskenbiene, graben sich lieber durch das Mark von Pflanzenstängeln und bauen daraus ihr Nest. Bei ihr sollten die Stängel aber aufrecht stehen. Die Gemeine Pelzbiene gräbt Höhlen in Steilwände mit lockerer Erde, um ihr Nest zu bauen. Im Garten regt ein Holzkasten mit Lößlehm und vorgebohrten Löchern die Wildbienen zum Graben und zum Nestbau an. Viele heimische Bienenarten verbuddeln ihre Eier in der Erde, wenn sie schön locker und sandig ist. Manche Gärtner haben sogar schon in Blumenkästen Bienennester gefunden. Zum passenden Obdach gehört immer der richtige Standort des Insektenhotels: Er sollte wind- und wettergeschützt sein, sicher vor Feinden und natürlich sollte er ausreichend Verpflegung in Form von vielen Blüten in der Umgebung bieten.


Den gesamten Artikel zum Ausdrucken findet ihr hier.


(23.05.2019)
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