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Ländlicher Raum

Raiffeisenverband begrüßt Regierungsbemühungen um gleichwertige Lebensverhältnisse

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Die Bemühungen der drei Bundesministerien für Landwirtschaft, Inneres und Familie, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands zu schaffen, werden vom Deutschen Raiffeisenverband (DRV) ausdrücklich begrüßt "Die Kommission Gleichwertige Lebensverhältnisse hat erkannt, dass der ländliche Raum gegenüber den Ballungsgebieten nicht weiter zurückfallen darf. Daher sind die heute vorgelegten Handlungsempfehlungen aus der Arbeit der Kommission ein guter Ansatz und unterstreichen die wirtschaftliche Bedeutung des ländlichen Raums", erklärte DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp in Berlin.
Der Raiffeisenpräsident wies darauf hin, dass die rund 2 000 Mitgliedsunternehmen des DRV, die zum Großteil im ländlichen Raum engagiert seien, tragfähige Rahmenbedingungen für ihre wirtschaftlichen Aktivitäten benötigten. "Genossenschaften sind wichtige Arbeitgeber vor Ort. Damit das so bleibt, benötigen sie gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sowie eine gut ausgebaute Infrastruktur", so Holzenkamp. Daher unterstütze der DRV die von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgestellten Pläne, dass ländliche Räume zu Pilotregionen für digitale Angebote werden sollten. Der flächendeckende Ausbau der dafür nötigen digitalen Infrastruktur müsse zügig vorangetrieben werden.
Mit Blick auf die Gewinnung von Arbeitskräften begrüßte der Raiffeisenverband zudem den Vorstoß der Kommission, Verbünde aus Wirtschaft, Sozialpartnern, Bildungsinstitutionen, Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie Land und Kommunen zu schaffen, um die Situation auf den regionalen Arbeits- und Ausbildungsmärkten zu verbessern.
Kernelement des heute von Ressortchefin Klöckner, Bundesinnenminister Horst Seehofer, und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey vorgestellten Konzepts der Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" ist eine grundsätzliche Neuausrichtung der Wirtschaftsförderung, die künftig vorrangig strukturschwachen Regionen in Ost und West zugutekommen soll. Im Einzelnen soll es dabei aber auch um die Verbesserung der ländlichen Mobilität, der Infrastruktur und der Daseinsvorsorge gehen, außerdem um die gezielte Schaffung von Arbeitsplätzen in strukturschwachen Gebieten. AgE (11.07.2019)
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