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Waldschäden

Otte-Kinast verdreifacht Mittel für Schutzmaßnahmen

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In Niedersachsen stehen den privaten und kommunalen Waldbesitzern künftig höhere Fördermittel für den Waldschutz zur Verfügung. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast hat heute eine Verdreifachung der vorgesehenen Gelder auf 3,8 Mio Euro bekanntgegeben. Die Bundes- und Landesmittel sind für Entschädigungszahlungen infolge von Extremwetterereignissen vorgesehen. "Wir lassen die Waldbesitzer nicht allein", betonte die Ministerin. Mit dem zusätzlichen Geld könnten sie notwendige Schutzmaßnahmen durchführen, um den Wald zu erhalten.


Laut Angaben des niedersächsischen Agrarressorts unterstützt das Land mit den Fördermitteln Maßnahmen nach der seit April gültigen Waldschutzrichtlinie, die angesichts der „katastrophalen“ Witterungsfolgen und extremen Borkenkäferplage kurzfristig erarbeitet und veröffentlicht wurde. Die Fördermaßnahmen zur Bekämpfung des Borkenkäfers würden sehr stark nachgefragt.
Neben Bekämpfungsmaßnahmen wird dem Ministerium zufolge der Einsatz von geschulten "Waldläufern" gefördert, die für wöchentliche Kontrollgänge zur Früherkennung der Borkenkäfer-Befallsherde eingesetzt werden. Bei ersten Anzeichen eines Befalls müssten die Bäume markiert, rechtzeitig aufgearbeitet und aus dem Wald gebracht werden. Ziel sei es, weitere Schäden an Fichten- und Lärchenbeständen zu begrenzen, um die Funktionen des Waldes nicht zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus sollen mit den Geldern die Anlage und Behandlung von Borkenkäfer-Fangholzhaufen, die Beseitigung von bruttauglichem Material auf Schadflächen, die Entrindung von Derbhaufen sowie die Polterbehandlung, die Anlage von Lagerplätzen zur langfristigen Holzkonservierung und der Transport von Schadholz auf Flächen außerhalb des Waldes bezuschusst werden. AgE (23.07.2019)
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