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Digitale Landwirtschaft

Klöckner gibt Machbarkeitsstudie zu staatlichen Datenplattformen in Auftrag

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Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie will Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner prüfen lassen, wie die digitale und nachhaltige Landwirtschaft mit staatlichen Datenplattformen unterstützt werden kann. Im Rahmen der Studie, mit der das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern beauftragt wurde, soll unter anderem untersucht werden, wie eine digitale Datenplattform sinnvoll aufgebaut werden muss, damit der Staat den Landwirten bestmöglich unter die Arme greifen kann.
Das Bundeslandwirtschaftsministerium will auch wissen, welche relevanten Daten dem Landwirt von staatlicher Seite kostenfrei und in einer praxisgerechten Form zur Verfügung gestellt werden können und welche digitalen und technischen Standards sowie Datenschutzmaßnahmen dafür in Frage kommen. Im Zuge der Studie sollen ferner die Chancen ausgelotet werden, die mit der Offenlegung von Schnittstellen beispielsweise zu digitalen Antragssystemen der Länder einhergehen. Die Ergebnisse der "Machbarkeitsstudie zu staatlichen, digitalen Datenplattformen für die Landwirtschaft" sollen laut Agrarressort im Herbst 2020 vorliegen.
"Digitalisierung in der Landwirtschaft bedeutet, dass effizienter gearbeitet, dass Böden, Luft und Wasser besser geschont werden können", erläuterte Klöckner mit Blick auf die vom Bund mit gut 400 000 Euro geförderte Studie. Ihr Voranschreiten werfe aber auch Fragen auf wie etwa nach den zu passenden Schnittstellen für die Zusammenführung unterschiedlicher digitaler Daten. Geklärt werden müsse, wer die Datensouveränität und die Unabhängigkeit der Landwirte gegenüber den Dienstleistungsanbietern oder Landtechnikanbietern schütze, wer die Daten sammle und wem diese letztlich gehörten. Entsprechende Datenplattformen bedürften daher einer politischen Begleitung und Absicherung, so die Ministerin. AgE (07.08.2019)
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