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Landtechnik

Traktorenzulassungen in Europa im ersten Halbjahr stark gestiegen

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In der Europäischen Union einschließlich einzelner Drittstaaten ist die Zahl der Neuzulassungen von Traktoren im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % gestiegen. In absoluten Zahlen seien es insgesamt 96 428 Traktoren gewesen, berichtete der Europäische Dachverband der Landmaschinenindustrie (CEMA) heute in Brüssel. Bei 77 383 dieser Fahrzeuge habe es sich um landwirtschaftliche Zugmaschinen gehandelt; der Rest sei auf Quads, Teleskoplader und andere Fahrzeugtypen entfallen.


Laut CEMA wiesen von den Neuzulassungen 21 285 Traktoren eine Leistung von 37 kW und weniger auf. Im Einzelnen sei es in allen Leistungskategorien zu Zuwächsen gekommen; lediglich der Absatz von Maschinen mit einer Leistung von mehr als 221 kW habe im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2018 stagniert.
Der Dachverband erklärte den relativ hohen Anstieg der Traktorenzulassungen in den ersten Monaten dieses Jahres auch mit dem Inkrafttreten neuer EU-Rechtsvorschriften am 1. Januar 2018. Diese hätten Ende 2017 zu Vorzieheffekten bei der Zulassung geführt, ohne dass die Nachfrage insgesamt zugenommen habe. Es habe sich dann gezeigt, dass die Zulassungszahlen im Dezember 2017 ihren Höhepunkt erreicht hätten und in der Folge im ersten Quartal 2018 relativ niedrig gewesen seien. Dies sei bei dem jetzt ermittelten Anstieg mit zu berücksichtigen.
Nach Angaben des CEMA sind Deutschland und Frankreich die beiden größten Traktorenmärkte in Europa. Alle Zugmaschinenzulassungen in diesen beiden Ländern seien in den ersten sechs Monaten von 2019 gegenüber der Vorjahresperiode signifikant gestiegen, und zwar um 21 % respektive 47 %. In Italien habe es einen Anstieg um 6 % und in Spanien von 19 % gegeben. Deutliche Zuwächse konnten laut dem Dachverband auch in Finnland, Österreich, Schweden, Norwegen, Ungarn, Serbien, Kroatien, den Niederlanden, Belgien und der Slowakei verzeichnet werden. Zurückgegangen seien die Zulassungen dagegen in Großbritannien, nämlich um 3,5 %. AgE (17.09.2019)
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