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Ernteverzögerung

EEX-Kartoffelfuture legt kräftig zu

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An der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig hat sich der Kartoffelfuture mit Fälligkeit im April 2020 im Wochenverlauf deutlich verteuert und setzte damit seinen Mitte August gestarteten Aufwärtstrend fort. Freitag gegen 12.30 Uhr wurde der betreffende Kontrakt für 17,90 Euro/dt gehandelt. Das waren 1,50 Euro/dt oder 9,1 % mehr als der Abrechnungskurs vom Freitag vergangener Woche. Auf diesem Niveau bewegte sich der Kurs zuletzt vor drei Monaten.


Das Agrarhandelsunternehmen Wilhelm Weuthen begründete die zuletzt sehr feste Entwicklung mit dem Roderückstand in den Nachbarländern der Bundesrepublik. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtete, dass etwas problematische Speisekartoffelchargen jederzeit an Schälbetriebe zu mindestens stabilen Preisen abgesetzt werden könnten. Auch die Verarbeitungsindustrie sei durchaus aufnahmebereit für passende Partien.


Unterdessen teilte der niederländische Kartoffelverarbeiter Aviko gegenüber der Fachzeitung "Boerderij" mit, dass in der vergangenen Woche 73 % der Kartoffeln wegen nasser Böden noch nicht geerntet werden konnten. Zum Vorjahreszeitpunkt waren bereits 88 % der Knollen gerodet und zwei Jahre zuvor 80 %. Auch in Frankreich, Belgien und Großbritannien ging die Ernte deutlich langsamer voran als in den Vorjahren. AgE (28.10.2019)
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