Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Halbzeitbilanz

Bundesregierung sieht sich im Agrarbereich auf gutem Weg

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Copyright: Shutterstock
Die Aufstockung der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK), umfangreiche Hilfen für Land- und Forstwirte zur Bewältigung der Dürrefolgen sowie der Beschluss zur Einführung eines staatliches Tierwohlkennzeichens sind zentrale Vorhaben im Agrarbereich, die die Bundesregierung eigenen Angaben zufolge in der laufenden Legislaturperiode bislang umgesetzt hat.
In ihrer sogenannten Halbzeitbilanz, die das Bundeskabinett heute zur Kenntnis genommen hat, führt die Regierung auf der Habenseite zudem das beschlossene Aktionsprogramm Insektenschutz einschließlich der darin enthaltenen Einschränkung des Einsatzes glyphosathaltiger Pflanzenschutzmittel ab 2020 und deren voraussichtliches Verbot ab 2023 an. Man habe zudem die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass Landwirte die Ferkelkastration unter Vollnarkose selbst durchführen können. Die auf den Weg gebrachte Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes diene einer "ausgewogenen Regelung zum Umgang mit Wölfen",
Bekräftigt wird das Ziel, die Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft schrittweise zu senken. Durch weniger Stickstoffüberschüsse, mehr Ökolandbau und weniger Emissionen in der Tierhaltung solle die Landwirtschaft klimafreundlicher werden. Zu den weiteren Vorhaben, die die Regierung noch in Angriff nehmen will, zählen eine Ackerbaustrategie, um insbesondere die umwelt- und naturverträgliche Anwendung von Pflanzenschutzmitteln zu verbessern und die Anpassung des Ackerbaus an den Klimawandel zu gewährleisten. Vorgesehen sind außerdem eine Verschärfung der Düngeverordnung, um den Anforderungen des europäischen Rechts nachzukommen, sowie eine bundesweit einheitliche Regelung für ein Gentechnik-Anbauverbot auf Grundlage der Brüsseler Opt-Out-Richtlinie. AgE (07.11.2019)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Risikoabsicherung
Bundesrat sieht den Staat gefordert
11.11.2019 — Der Bundesrat sieht den Staat gefordert, die Risikoabsicherung in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zu unterstützen. In einer heute gefassten Entschließung spricht sich die Länderkammer dafür aus, für Mehrgefahrenversicherungen gegen witterungsbedingte Risiken Prämienzuschüsse zu zahlen.
Insektenschutz
Schulze und Klöckner gemeinsam am Runden Tisch
08.11.2019 — Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner wird am Runden Tisch Insektenschutz teilnehmen, den das Bundesumweltministerium unter Federführung von Ressortchefin Svenja Schulze am 20. November veranstaltet. Das haben beide Ministerien heute auf Anfrage bestätigt.
Ökolandbau
Ausweitung führt nicht zwangsläufig zu höherem Flächenbedarf
06.11.2019 — Eine Ausweitung des ökologischen Landbaus geht trotz geringerer Hektarerträge nicht zwangsläufig mit einer zusätzlichen Flächeninanspruchnahme für die Agrarerzeugung einher. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion verweist die Bundesregierung auf einen reduzierten Fleischkonsum sowie verminderte Lebensmittelabfälle, die mit einer Steigerung der Ökoproduktion verbunden seien.
Ackermanager
Das ABC des Pflanzenbaus
Verschaffen Sie sich für alle Kulturen einen Überblick – von EC-Stadien über alle wichtigen Anbaubereiche wie Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutz. Ungefähr die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik Deutschland wird für die Landwirtschaft genutzt. Der Ackerbau macht davon etwa 70 % aus. Für eine wettbewerbsfähige Produktion von pflanzlichen Erzeugnissen sind hohe und sichere Erträge notwendig, die nur erzielt werden können, wenn die Regeln der guten fachlichen Praxis eingehalten werden.
Wolfsmanagement
NABU stemmt sich gegen erleichterte Wolfsabschüsse
29.10.2019 — Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat seine Kritik an der vom Bund geplanten Neueinstufung des Wolfs im Bundesnaturschutzgesetz bekräftigt. Anlässlich der am vergangenen Donnerstag stattgefundenen Bundestagsdebatte zur ersten Lesung über einen entsprechenden Kabinettsvorschlag warf Verbandsgeschäftsführer Leif Miller

xs

sm

md

lg

xl