Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Afrikanische Schweinepest

Polnischer ASP-Fall nahe der deutschen Grenze

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Copyright: Shutterstock
In der polnischen Woiwodschaft Lebus im Kreis Wschowski ist etwa 80 km von der deutschen Grenze entfernt bei einem tot aufgefundenen Wildschwein die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt worden. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium heute mitteilte, wurde es darüber vom polnischen Veterinärdienst informiert. Seit fünf Jahren gibt es ein Seuchengeschehen im Osten von Polen, das aber bisher rund 250 km von dem jetzigen Fundort entfernt ist. Das Berliner Agrarressort wies darauf hin, dass es im engen Kontakt mit dem Nachbarland und der EU-Kommission stehe.
Bereits im Juni 2018 haben dem Ministerium zufolge die Veterinärbehörden von Polen und Deutschland eine gemeinsame Übung durchgeführt, die einen raschen Informationsfluss nach der Feststellung von ASP zwischen den lokalen sowie den übergeordneten Veterinärbehörden beider Länder sicherstellen soll. Das Agrarressort wies erneut auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in den schweinehaltenden Betrieben hin und forderte die Jagdausübungsberechtigten auf, verendet aufgefundene Wildschweine den jeweils zuständigen Behörden anzuzeigen, um eine entsprechende Untersuchung sicherzustellen.
Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus nimmt nach eigener Aussage die Ereignisse in Polen mit tiefer Sorge zur Kenntnis. "Wir müssen feststellen, dass die Afrikanische Schweinepest wieder weiter an Deutschland und damit auch an Mecklenburg-Vorpommern herangerückt ist. Für uns heißt das erhöhte Alarmbereitschaft auf allen Ebenen", erklärte Backhaus. Im Fall einer Einschleppung der Tierseuche sieht er das Bundesland gut vorbereitet. Er verwies auf die regelmäßigen Tierseuchenübungen auch mit Polen und Notfallpläne für den Ernstfall. Backhaus kündigte an, dass Bund und Länder in den kommenden Tagen und Wochen ihren Austausch intensivieren und über mögliche weitere Maßnahmen transparent informieren werden. AgE (18.11.2019)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Polen
Weiterer ASP-Fall in Region mit dichter Schweinehaltung
06.12.2019 — Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in relativer Nähe zur deutschen Grenze weiter aus.
USA
Rekordmengen von Schweine- und Hähnchenfleisch auf Lager
26.11.2019 — In den USA sind die Lagerbestände von Schweine- und Hähnchenfleisch im Oktober auf neue historische Höchststände für diesen Monat angewachsen. Daten des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) zufolge befanden sich zum Stichtag 31. Oktober insgesamt rund 278 700 t Schweinefleisch in den Kühlhäusern.
Frankreich
Ende der betäubungslosen Ferkelkastration in Sicht
25.11.2019 — Auch in Frankreich scheinen die Tage der betäubungslosen Ferkelkastration gezählt zu sein. Landwirtschaftsminister Didier Guillaume erklärte kürzlich gegenüber dem Sender RTL, dass die umstrittene Praxis Ende 2021 verboten werde.
Rundumschutz
R+V-AgrarPolice
Im Schadenfall kann die wirtschaftliche Existenz des Betriebes und damit die Lebensgrundlage der Familie und der Mitarbeiter schnell gefährdet sein. Landwirtschaftliche Unternehmer sind kaum in der Lage, für diesen Fall ausreichend Rücklagen zu bilden. Die R+V-AgrarPolice bietet umfassenden betrieblichen Versicherungsschutz, den Sie individuell für Ihren Betrieb zusammenstellen können.en.
Afrikanische Schweinepest
Weiterer Fall in Westpolen bestätigt
19.11.2019 — Die oberste Veterinärbehörde hat einen weiteren Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in der westpolnischen Wojewodschaft Lebus bestätigt.

xs

sm

md

lg

xl