Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Forstwirtschaft

Bundeskanzlerin Merkel würdigt Arbeit im Wald

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Copyright: Shutterstock
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich betroffen von der desolaten Lage im Wald in Folge der Dürre des vergangenen Jahres gezeigt. Sie habe sich ein persönliches Bild von der Situation vor Ort gemacht, erklärte Merkel bei der gestrigen Übergabe eines Weihnachtsbaumes von der "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) - Die Waldeigentümer" an das Kanzleramt. Die finanziellen Hilfen, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf den Weg gebracht habe, seien notwendig. Die Bundeskanzlerin rief dazu auf, in diesem Jahr ganz besonders an jene zu denken, die im Wald arbeiteten und an die Waldbesitzer. "Nur mit Geld allein ist nicht wieder gutzumachen, was an Arbeit über viele Jahre in den Wald gesteckt wurde", sagte Merkel. AGDW-Präsident Hans-Georg von der Marwitz begrüßte das "große Verständnis" der Bundeskanzlerin. Für die gegenwärtige Krise könnten nicht die heutigen Waldbesitzer verantwortlich gemacht werden.
Von der Marwitzwies darauf hin, dass beim Waldumbau in den vergangenen Jahren viel erreicht worden sei. Allerdings seien die Prozesse in der Forstwirtschaft sehr lang und Ergebnisse erst nach Jahrzehnten sichtbar. "Dieses Jahr war für die Wälder aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der Schädlingsexplosion eines der schwersten Jahre in der Geschichte der Bundesrepublik", resümierte der AGDW-Präsident. Alle Baumarten hätten Schäden davongetragen, Laub- und Nadelbäume gleichermaßen.
Überreicht wurde eine 14 m hohe Nordmanntanne, gestiftet vom Schleswig-Holsteinischen Waldbesitzerverband. Von der Marwitz zufolge ist die Nordmanntanne der beliebteste Weihnachtsbaum in Deutschland. Der AGDW-Präsident überreichte der Bundeskanzlerin zudem einen hölzernen König mit der Hoffnung, dass Merkel "auf dem Schachbrett der Politik niemals schachmatt gesetzt" werde. AgE (01.12.2019)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Green Deal
Rukwied fordert wirtschaftliche Perspektive für die Bauern
12.12.2019 — Die Berücksichtigung der Interessen der Landwirtschaft bei dem von der EU-Kommission vorgeschlagenen "European Green Deal" mahnt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, an.
Bundestag
Erneut Debatte zur Waldpolitik
10.12.2019 — Der Bundestag befasst sich in seiner vorletzten Sitzungswoche dieses Jahres noch einmal ausführlich mit dem Wald. Gut eine Stunde debattieren die Abgeordneten am kommenden Freitag in der Kernzeit zum Thema "Waldschutz". Aller Voraussicht nach wird der Koalitionsantrag mit dem Titel "Unser Wald braucht Hilfe" beschlossen.
Agrargipfel im Kanzleramt
Kein Spielraum bei der Düngeverordnung
04.12.2019 — Der Agrargipfel im Kanzleramt wird von den Teilnehmern weiter positiv bewertet. Zwar habe Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Hinblick auf die Düngeverordnung deutlich zu verstehen gegeben, "dass hier nichts mehr zu verhandeln ist", so der Präsident der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG), Hubertus Paetow.
Ackermanager
Das ABC des Pflanzenbaus
Verschaffen Sie sich für alle Kulturen einen Überblick – von EC-Stadien über alle wichtigen Anbaubereiche wie Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutz. Ungefähr die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik Deutschland wird für die Landwirtschaft genutzt. Der Ackerbau macht davon etwa 70 % aus. Für eine wettbewerbsfähige Produktion von pflanzlichen Erzeugnissen sind hohe und sichere Erträge notwendig, die nur erzielt werden können, wenn die Regeln der guten fachlichen Praxis eingehalten werden.
Landwirtedialog im Kanzleramt
Merkel will Berechenbarkeit und wirtschaftliche Verträglichkeit
02.12.2019 — Die Dialogbereitschaft der Bundesregierung in der Agrarpolitik hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bekräftigt. "Wir müssen partnerschaftlich Lösungen für die Herausforderungen wie den Rückgang der Artenvielfalt und den Klimawandel finden",

xs

sm

md

lg

xl