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Landwirtedialog im Kanzleramt

Merkel will Berechenbarkeit und wirtschaftliche Verträglichkeit

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Die Dialogbereitschaft der Bundesregierung in der Agrarpolitik hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bekräftigt. "Wir müssen partnerschaftlich Lösungen für die Herausforderungen wie den Rückgang der Artenvielfalt und den Klimawandel finden", sagte Merkel zum Auftakt des "Agrargipfels" mit Vertretern von rund 40 landwirtschaftlichen Interessengruppen heute Morgen in Berlin.
Merkel äußerte Verständnis für die Forderungen nach Berechenbarkeit und Wirtschaftsverträglichkeit von Maßnahmen. "Landwirtschaft ist ein Wirtschaftszweig", betonte die Regierungschefin. Deswegen seien Forderungen nach finanziellem Ausgleich für Bewirtschaftungsauflagen ebenso berechtigt wie die nach politischer Verlässlichkeit.
Die Kanzlerin machte erneut deutlich, dass sich die Landwirtschaft den Problemen stellen müsse. Zwar sei sie nicht der einzige Verursacher des dramatischen Rückgangs der Artenvielfalt. Aber sie trage dazu bei. Man müsse gemeinsam "gute und neue Wege" finden, um den Belangen der Landwirte ebenso gerecht zu werden und den neuen Anforderungen.
Ausdrücklich bekundete Merkel Respekt für die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern. Landwirtschaft sei ein wichtiger Teil der Gesellschaft und "sie muss eine Zukunft haben". Der nunmehr gestartete Landwirtedialog bilde den Auftakt für eine Reihe von Dialogformaten in den kommenden Monaten. Für den Herbst werde sie die Vertreter der Landwirtschaft erneut zu einem Treffen einladen, um zu sehen, "wo stehen wir?", kündigte die Kanzlerin an. An dem heutigen Treffen mit den landwirtschaftlichen Interessengruppen nehmen außer der Bundeskanzlerin auch Kanzleramtschef Helge Braun, Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, ihr Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens sowie Abgeordnete der Koalitionsfraktionen von CDU/CSU und SPD teil. AgE (02.12.2019)
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